Bestätigt

ORF-Radiochefredakteur Ströbitzer kehrt zurück ins Fernsehen

6. Februar 2012, 15:46

Wird Leiter der Hauptabteilung "Programminnovation und Qualitätsmanagement" bei Fernsehdirektorin Zechner - Mitbewerberin Roscic ebenfalls in Abteilung

ORF-Radio-Chefredakteur Stefan Ströbitzer kehrt zurück ins Fernsehen, DER STANDARD berichtete. Er wird die neue ORF-Abteilung "Programminnovation und Qualitätsmanagement" in der Fernsehdirektion übernehmen, was der ORF am Montag offiziell machte. Seine Mitbewerberin um den Job, Dodo Roscic, trägt in der Abteilung künftig die Verantwortung über die Agenden der Programmentwicklung im Bereich Unterhaltung. Ein zweiter Redakteur für Programmentwicklung in der Information wird noch gesucht, wie im ORF zu erfahren war.

Die Wahl auf Ströbitzer "fiel nach einem mehrstufigen und umfassenden Auswahlverfahren, in das auch die Redakteursvertreter der Fernsehdirektion eingebunden waren", wie in der Aussendung betont wurde. Für Fernsehdirektorin Zechner steht er als "pars pro toto für die gesamte Fernsehdirektion". Dort seien "zielorientierte und teamfähige Köpfe versammelt, um gemeinsam mit allen Abteilungen des ORF das beste Programm für die Österreicherinnen und Österreicher zu machen", so Zechner.

"Große Herausforderung"

Als der Job im Dezember ausgeschrieben wurde, hatte Ströbitzer dem Vernehmen nach noch heftig abgewinkt und zunächst keine Anstalten gemacht, seinen Posten als Radio-Chefredakteur aufzugeben. Am Montag zeigte er sich erfreut über "diese große Herausforderung", wie er sagte. "Veränderungen zu managen hat mir in meiner bisherigen Karriere immer am meisten Spaß gemacht - egal, ob es die erfolgreiche Ö3-Reform 1997 oder die Neuaufstellung aller 'Zeit im Bild'-Sendungen 2007 gewesen ist."

Auf seinen Vorschlag sei die Ernennung Roscic's erfolgt. Zechner bezeichnete sie als "eine innovative Kreative, die auf dem Gebiet der Programmentwicklung bereits in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat".

Als Nachfolger Ströbitzers im ORF-Radio darf sich unterdessen der dortige Innenpolitikchef Hannes Aigelsreiter gute Chancen ausrechnen. Er war bei einem Hearing im Jahr 2010 bereits Favorit für die Redakteure - damals wurde allerdings Ströbitzer bestellt, der davor in der aktuellen Information des ORF-Fernsehens als stellvertretender Chefredakteur tätig war. Ein Aufrücken Aigelsreiters galt im Sommer als ÖVP-Wunsch an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, als dieser wiedergewählt wurde. (APA)

georg kleb
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"eine innovative Kreative, die auf dem Gebiet der Programmentwicklung bereits in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat".

Gibt es dazu auch konkrete Beispiele?

Stifter
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Hannes Aigelsreiter war aber zuerst der Wunsch von Erwin Pröll, bevor er zum Wunsch von Alexander Wrabetz wurde!

Knut Ogris
21
Ist das nun wirklich der neue ORF?

Zarte Frage: Gibts dann auch noch zusätzliche Doku-Formate - als Hintergrundformate oder müssen die Zuschauer sich durch noch mehr Vielfältige PolitikerKopf-Magazine wühlen?

Und kriegen wir Anlieferer auch Zugang zu schnelleren Reaktionen, wenn wir schon Konzepote mit wirtschaftlichem Wert bei den Redakteuren/innen anliefern?

Also die ältesten Konzepte von mir in der FI 2 liegen seit März 2011 - trotz höflicher Urgenz: Keine Antworten! Auser einmal ein Mail des HAL: Ich melde mich bald - das ist vom 13. Dezember 2011.......

Peter Holland
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Ihre ewige Sudelei wegen der ignorierten Konzepte nervt. Wahrscheinlich taugen sie halt einfach nichts und sind im Mistkübel gelandet.

forchristssake
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Nanana,

wer wird denn gleich so ein Ar . . . l . . . sein.

Peter Holland
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Von Ihnen war doch gar nicht die Rede. Heute mal nüchtern?

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