Freie ORF-Mitarbeiter: "Selten kommt man über zehn Euro Stundenlohn"

Chat
7. Februar 2012, 11:56

Fordern "faire Honorare": Anna Soucek (Ö1), Marlene Nowotny (Ö1), Simon Welebil (FM4) und Michael Fiedler (FM4)

"Kein sicherer Arbeitsplatz, keine sichere Auftragslage. Keine Aufstiegsperspektiven, zumindest jetzt." So skizzieren die freien ORF-Mitarbeiter im derStandard.at-Chat ihre momentane Arbeitssituation: "Viele haben keinen Anspruch auf Krankenstand, Urlaubsgeld oder Arbeitsausfallsentschädigung."

Derzeit laufen Verhandlungen über höhere Honorare und eine bessere soziale Absicherung mit ORF-Radiodirektor Karl Amon. Eine Abschluss soll noch vor dem Sommer erfolgen, Streik sei momentan keine Option: "Wenn nur die Freien streiken würden, ginge uns schneller das Geld aus, als den Sendern das Programm."

Die Forderungen orientieren sich an den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Dort sei die Entlohnung "mindestens doppelt so hoch, teilweise wird das Dreifache bezahlt." (om)
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