Selbsthilfe nach Tod von Babys

6. Februar 2012, 13:02

Verein Regenbogen bietet Raum für Erfahrungsaustausch

Laut Statistik Austria gab es 2010 in Österreich 296 Totgeburten, 307 Babys starben innerhalb des ersten Lebensjahres. Darauf weist der Verein Regenbogen, eine Selbsthilfeinitiative von und für Eltern, die ihr Baby nach Abortus, Abtreibung, Fehlgeburt, Totgeburt oder Tod kurz nach der Geburt vermissen, in einer Aussendung hin.

Betroffene erreichen

"Viele Fragen sind für Betroffene offen, zumal der Tod des Ungeborenen meist völlig überraschend eintritt. Der Schockzustand lässt vieles vergessen und macht es schwer, Entscheidungen bewusst zu treffen", heißt es von Seiten des Vereins.

Neben der Trauer beschäftigen Betroffene auch andere Fragen: Wie sieht es mit dem Begräbnis aus? Ab wann ist Bestattungspflicht, wann Bestattungsrecht? Wie können Geschwisterkinder am besten begleitet werden? Und können Angehörige betroffenen Eltern helfen? Im Verein Regenbogen finden Mütter und Väter Unterstützung bei der Trauerarbeit. Einmal im Monat findet ein Treffen statt. Hier können die Betroffenen ihre Erfahrungen austauschen. Betroffene können auch teilnehmen, ohne aktiv über das Geschehene zu berichten. Bei diesen Treffen sind ausschließlich betroffene Frauen und Männer anwesend. (red, derStandard.at)

der englische Plural auf y ist ies

Ja, aber das Wort Baby ist mittlerweile ein deutsches Wort und wird demzufolge auch nach deutschen Grammatikregeln gebeugt. Die Mehrzahl von Baby ist also Babys. Babies wäre falsch. Außer in einem englischen Text.

Die Frage ys oder ies ist sicher das Wichtigste, worüber Eltern nach dem Tod eines BabYS nachdenken.

Nicht

bei eingedeutschten Begriffen.
Man schreibt ja auch Ponys und nicht Ponies.

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