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Laut Statistik Austria gab es 2010 in Österreich 296 Totgeburten, 307 Babys starben innerhalb des ersten Lebensjahres. Darauf weist der Verein Regenbogen, eine Selbsthilfeinitiative von und für Eltern, die ihr Baby nach Abortus, Abtreibung, Fehlgeburt, Totgeburt oder Tod kurz nach der Geburt vermissen, in einer Aussendung hin.
Betroffene erreichen
"Viele Fragen sind für Betroffene offen, zumal der Tod des Ungeborenen meist völlig überraschend eintritt. Der Schockzustand lässt vieles vergessen und macht es schwer, Entscheidungen bewusst zu treffen", heißt es von Seiten des Vereins.
Neben der Trauer beschäftigen Betroffene auch andere Fragen: Wie sieht es mit dem Begräbnis aus? Ab wann ist Bestattungspflicht, wann Bestattungsrecht? Wie können Geschwisterkinder am besten begleitet werden? Und können Angehörige betroffenen Eltern helfen? Im Verein Regenbogen finden Mütter und Väter Unterstützung bei der Trauerarbeit. Einmal im Monat findet ein Treffen statt. Hier können die Betroffenen ihre Erfahrungen austauschen. Betroffene können auch teilnehmen, ohne aktiv über das Geschehene zu berichten. Bei diesen Treffen sind ausschließlich betroffene Frauen und Männer anwesend. (red, derStandard.at)
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