Apps crashen unter iOS öfter als unter Android

6. Februar 2012, 11:49
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Unter iOS 5.0.1 stürzten im Analysezeitraum Anfang Dezember besonders viele Apps ab

Apps, die plötzlich hängen bleiben oder sich einfach schließen, sind für die meisten Smartphone-Besitzer keine Neuheit. Das Monitoring-Unternehmen Crittercism hat nun Daten von Apples iOS und Googles Android miteinander verglichen. Demnach sind im Testzeitraum Anfang Dezember iOS-Apps deutlich öfter abgestürzt als Anwendungen unter Android.

Meisten Abstürze unter iOS 5.0.1

iOS 5.0.1 war demnach mit 28,64 Prozent besonders anfällig für Crashes. Laut den Analysten sei das vor allem darauf zurückzuführen, da diese Version zu dem Zeitpunkt noch relativ neu war und App-Entwickler ihre Software noch nicht ausreichend testen konnten. Allerdings gehen auch noch jeweils über zehn Prozent der Abstürze auf das Konto von iOS 4.2.1 und iOS 4.3.3.

Nicht fix

Unter Android ist Version 2.3.3 mit 3,86 für die meisten Abstürze des Systems verantwortlich. Bei drei Viertel der App-Abstürze liefen die Programme auf einer iOS-Version. Zwar nutzen mehr iOS-Apps den Dienst, doch die Angaben sind prozentuell und klammern diesen Umstand dabei aus. Die Analysten betonen gegenüber Forbes, dass sich die Prozentverteilung wieder ändern könne, sobald mehr Geräte auf Android 4.x aktualisiert wurden und iOS-Entwickler ihre Apps an die neueste Version angepasst haben.

23 iOS- und 33-Android-Versionen

Die Daten beziehen sich auf Abstürze von rund 214 Millionen Apps, die den Analyse-Dienst von Crittercism nutzen. Dabei wurde der Zeitraum von 1. bis 15. Dezember gewählt. In diesem Zeitrahmen wurden App-Abstürze auf 23 verschiedenen Versionen von iOS (3.1.3 bis 5.1) und 33 Android-Versionen (1.6 bis 4.0.1 sowie "andere" Versionen) verzeichnet. (red)

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    iOS-Apps crashen öfter als Android-Apps

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