Madonna, M.I.A.s Mittelfinger und die besten Werbespots
6. Februar 2012, 13:17
Ihr neues Video zu "Bad Girls" wurde auf YouTube bereits über vier Millionen Mal angeklickt.
"I don't give a shit": M.I.A.'s Geste sorgte für Vergleich mit "Nipplegate" - NBC verpixelte erst kurz danach das Bild: "Wir entschuldigen uns dafür bei unseren Sehern" - Hunde, Vampire und Elton John: Die besten Spots hier im Überblick
Madonna hat sich bei der Halbzeit-Show der Super Bowl mit viel Pomp zurückgemeldet, für den Gesprächsstoff sorgte aber eine andere: die britische Sängerin M.I.A., die mit ihrem ausgestreckten Mittelfinger einen kleinen Skandal verursachte. M.I.A., die gemeinsam mit Madonna die neue Single "Give Me All Your Luvin" sang, streckte den Mittelfinger in die Kamera und sang zum Schluss ihrer Zeilen noch: "I don't give a shit" - auch wenn das letzte Wort nicht deutlich zu hören war. Der US-Fernsehsender NBC verpixelte erst kurz nach der Geste von M.I.A. noch das Bild.
Vergleich mit "Nipplegate"
Schnell war der Vergleich mit Janet Jacksons "Nipplegate" vor acht Jahren gezogen, als durch einen angeblicher Fehler an ihrem Kostüm kurzzeitig ihre Brust entblößt wurde, und ein Sturm der Entrüstung in den USA folgte. "Unser System war zu spät dran, um die unpassende Geste zu verdecken und wir entschuldigen uns dafür bei unseren Sehern", sagte NBC-Sprecher Christopher MCCloskey. Die National Football League (NFL) warf NBC Fehler bei ihrem Verzögerungssystem vor, das solche Zwischenfälle bei Livesendungen verhindern soll.
"Bejubelt die Königin, verbeugt euch, verbeugt euch"
Auf Twitter wurde vor allem bei der neuen Single "Give Me All Your Luvin" darüber diskutiert, ob Madonna mit Playback gesungen hatte. Nach dem letzten Stück verschwand sie in weißem Rauch durch eine Falltür auf der Bühne; das beleuchtete Wort "World Peace" (Weltfrieden) war auf dem Spielfeld zu lesen. Erste Reaktionen im Internet ließen überwiegend auf begeisterte Fans schließen. "Bejubelt die Königin, verbeugt euch, verbeugt euch", schrieb ein Zuschauer auf Twitter. Andere nannten die Show die beste in der Geschichte des Super Bowl.
Werbespots
Neben den Auftritten der Stars warteten die Fans auch auf die Werbespots, die Pausen des amerikanischen Football-Finales sind die begehrtesten Werbeplätze des Jahres. Diesmal wurde mit rund 173 Millionen TV- Zuschauern allein in den USA gerechnet. Ein 30-Sekunden-Spot kostet rund 3,5 Millionen Dollar. Einige Autobauer leisteten 60-Sekünder. Hier ein Überblick über die besten Super Bowl-Spots 2012, mehr Spots finden Sie zum Beispiel beim Brachendienst AdvertisingAge.com oder auf mashable.com. (APA/red)
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ein neuerliches nippelgate, oder ein cameltoe-gate, der finger ist doch lächerlich, aber die amis haben immer den blick fürs wesentlich. madonna war ja gar nicht so schlecht, mal sehen was die late bei ihrem wien-konzert zusammenbringt, ausser wieder mal ordentlich ins geldbörsl zu greifen.
Madonna ist zwar sicher noch eine sehr fitte Frau für ihr Alter (sie wird auch genügend Zeit und Geld dafür in Anspruch nehmen) aber wirklich mitreisssen kann man mit so einer Vollplayback show eben keinen wirklich.
Überhaupt war ich (bei meiner ersten SB seit 8 jahren) überrascht wieviel Werbung da mittlerweile läuft, das wär mir im Stadion glaub ich zu langweilig, wenn man da Stunden in der Kälte sitzten muss und nichts passiert am Feld.
wo ist da der unterschied - wobei ich hab gestern auch nimmer so genau hingschaut - kann auch sein das ich im halbschlaf die aktuelle madonna mit den erinnerungsbildern der jungen vermischt hab.....ich fühl mich seltsam :-/
Besonders gut fand ich Madonnas Performance ganz und gar nicht. Sie war nur besonders aufwändig und pompös.
Wenn die Leute meinen, 100 Tänzer und Background-Sänger machen eine gute Show aus, dann bitte. Aber Madonnas Leistung war jetzt nicht sooooo besonders. Natürlich ist es eine Leistung in ihrem Alter noch so fit zu sein und in High Heels rumhüpfen zu können, aber die anscheinend fast überall entfachte Begeisterung kann ich nicht nachvollziehen.
Das Beste an Madonnas Show war meiner Meinung nach M.I.A., sie ist auch das Beste an Madonnas neuem Lied.
Es sagt glaube ich schon alles, dass der Artikel über den "Bühnenbesuch der alten Dame" nicht in der Musik-Rubrik zu finden ist, sondern unter Werbung&PR.
D.h. unter den aufdringlichen Zwangsbeglückungen, die die Welt nicht braucht und deren Ausbleiben ihr auch nicht abgegangen wäre.
stimmt, so wie die meisten. Alles war nicht Playback, Like a Prayer z.B., das sehr gut gelang. Dass live ziemlich in die Hosen gehen kann, bewies letztes Jahr die Prolopartie Black Eyed Peas.
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