30-Millionen-Dollar ohne schlechtes Gewissen

13. Juni 2003, 12:58
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Schwarzenegger hält "Terminator III"-Gage nicht für überzogen

München - Der Schauspieler Arnold Schwarzenegger hält die Gage von 30 Millionen Dollar für seinen neuen Film "Terminator III - Der Aufstand der Maschinen" keineswegs für überzogen. Er habe nicht den Hauch eines schlechten Gewissens, sagte Schwarzenegger. Die Studios würden nicht so viel Geld anbieten, wenn sie nicht eine reelle Chance sähen, dennoch Profit zu machen.

Auf die Frage, wie lange er mit seinen 55 Jahren überhaupt noch den Actionhelden mimen wolle, antwortete Schwarzenegger, dass es sicherlich keinen "Terminator im Rollstuhl" geben werde. Körperliche Anstrengungen spüre er deutlicher: "Wenn ich einen Stunt 30 Mal hintereinander ausführe, spüre ich das am nächsten Tag schon in den Muskeln."

Von seinem Plan, für die Gouverneurswahlen 2006 in Kalifornien für die Republikaner kandidieren zu wollen, sei seine Frau Maria Shriver nicht sehr angetan. Als Mitglied des einflussreichen Kennedy-Clans sei sie eine überzeugte Demokratin. "Ihr Onkel John F. Kennedy war Präsident und wurde erschossen. Ebenso ihr Onkel Bobby Kennedy. Die Politik hat den Kennedys nicht nur Einfluss und Macht beschert, sondern auch Trauer und Leid." Wie seine eigene politische Karriere aussehen werde, wolle er aber erst nächstes Jahr entscheiden, sagte Schwarzenegger. (APA)

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    Arnold Schwarzenegger bei seiner Promotiontour für "Terminator III - Der Aufstand der Maschinen" beim Filmfestival in Cannes

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