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Mit "Wir sind die neuen Juden" beweist Bumsti Strache eindrucksvoll sein Talent, sich in die Opferrolle hineinzuphantasieren. Aber wieso immer diese Judenobsession? Gäbe es nicht auch sonst noch spannende Opfer, mit denen er sich überidentifizieren könnte? Etwa: Wir sind die neuen Indianer. Das wär doch was! HC Strache als Häuptling Hohle Nuss. Aber was geht genau vor in den Köpfen von Leuten, die sich in paranoiden Wahn in Opferpositionen phantasieren? Und was genau steckt hinter der Judenobsession von Antisemiten? FS Misik, diesmal extra einfühlsam, versucht die emotionale Verwirrung von Strache & Co. zu ergründen.
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auch nicht gegeben.
Sonst müsste man dem weinerlichen FPÖ-Grigio ja gar ultimativ vorhalten:
"Die können genau nichts, diese Strache-Versteher.
Nicht einmal originelle Postings können's verfassen."
dass in Österreich zwar ein paar Linke anfangen zu schäumen wenn einer aus der FPÖ wieder einen geistigen Furz lässt, aber es der Wählbarkeit der Partei keinen Abbruch tut. Also greift das Thema nicht immer in dieser herablassend, moralisierenden Art und Weise auf, weil bringen tut es nichts außer der FPÖ Stimmen.
Ganz grundsätzlich sollte man sich aber auf Seiten der Linken schon einmal überlegen wie oft man "Rassist" oder "Antisemit" oder "Sexist" schreit um einen politischen Gegner kaltzustellen, dass hat schon System, funktioniert nur halt bei Leuten denen der Anwurf egal ist, bzw deren Wählern das egal ist nicht wirklich. Gegenüber den Blauen würde ich dann schon eine andere Taktik anwenden.
Ist trotzdem eine Unart der Linken.
Weshalb ist es eine "Unart der Linken", gegen Rassismus, Sexismus, Antisemeitismus zu sein, obwohl eing roßer Teil der Bevölkerung kein Problem mit diesen Ismen hat?
Inwieweit ist das eine Begründung, NICHT dagegen agieren zu müssen?
Linken, Positionen die sie ablehnen als rassistisch, diskriminierend, antisemitisch etc zu bezeichen und sie somit gleich zu Beginn einer politischen Diskussion außerhalb jeglicher Moral bzw demokratischen Konsensfähigkeit zu stellen. Das sind einfach verschiedene Ausformungen der Nazikeule.
Ist um nichts weniger widerlich oder ungefährlicher für die Demokratie als die permanente Anbiederung der Konservativen/deutsch Nationalen an den brauen Rand.
Wollen Sie mir tatsächlich erklären, man tut damit der FPÖ Unrecht? Einer Partei, die seit eh und je sowohl unterschwellig als auch vordergründig ZEIGT, wie rassistisch, sexistisch, national und antisemitisch sie ist? Ich muss doch hoffentlich keine Belege (hunderte Wortspenden blauer Funktionäre) liefern.
unfassbar, das Relativieren feiert weiter fröhliche Urständ...
faxmonkey hatte argumentiert, dass das kategorische ausschliessen anderer, wie auch immer gearteter meinungen, selbst totalitäre züge hat.
das hat überhaupt nichts mit relativismus zu tun. es geht um eine abstrakte betrachtung von grundregeln der freien meinungsäusserung.
äusserungen die ihnen nicht passen als rassistisch/antisemitisch/sexistisch etc bezeichnen um den, der die äusserungen tätigt, zu diskreditieren und in ein rechtes eck zu stellen.
ich behaupte dagegen dass die meisten "linken" (ich weiss gar nicht ob sie alles linke sind, vielleicht sinds nur mit hausverstand und anstand ausgestattet) aussagen dann als rassistisch/antisemitisch/sexistisch bezeichnen wenn sie tatsächlich rassistisch/antisemitisch/sexistisch SIND.
ich mach das jedenfalls immer so.
das wär in der form ja auch zu unterschreiben. die realität mit der fpö ist aber nunmal die, dass die parteiaussendungen, an denen ertsmal nichts anstößiges dabei ist, mit erschreckender regelmäßigkeit überlagert wird mit sagern, die rassistisch, sexistisch etc motiviert sind.
das offenbart eine grundhaltung der partei, die sie für viele zu recht gefährlich macht. unser wahlrecht in Ö lässt nicht über themen abstimmen, sondern über personen (in Ö gleichzusetzen mit parteien bzw. deren spitzenkandidaten).
wieso die neuen juden? wieso überhaupt juden?
wenn ich mich nicht irre, hat das österreichische volk schon damals in den 20er,30er die nazis nicht sehr willkommen geheißen ... oder?
der strache hätte sagen sollen, "wir sind die neuen nazis, die schon damals verfolgt wurden, bevor sie an die macht gekommen sind!"
die geschichte wiederholt sich stets ...
Die FPÖ ist nur eine Partei!
Allein korrekt ist also ein Vergleich mit anderen Parteien.
Also: Sie sind die "neuen Nazi", aber nicht im Sinne von sie sind "NAZI" (das hat niemand gesagt) sondern es ist nur so zu verstehen, als die Kapperl- und Schmisseträger nun verstehen können, wie es z.B. den Nazis in der Verbotszeit gefühlsmäßig ergegangen sein mag.
Wobei auch dieser Vergleich hinkt, denn die FPÖ ist ja keine illegale Partei, sie dürfen ihren Unsinn ja sagen, sie dürfen aufbauschen und verharmlosen und dürfen sich ver-antworten!
Vielleicht verstehen sie nun, wie sich Mensch fühlen wie bei "Moschee baba" z.B.
Ich würde sagen: Die FPÖ sind die neuen "Moschee baba"! Sie selbst durch sich selbst: So bleibt man im Gespräch!
sie haben es viel besser bzw. auf den punkt formuliert. ich habe den fehler gemacht die FPÖ mit der damaligen NSDAP(?) zu vergleichen.
danke für die richtigstellung, die hälfte der grünen stricherln sollte auf ihr konto gehen ;)
es war doch damals eine mehr oder weniger verbotene partei die anfgangs nicht gut angekommen ist und dann unter fragwürdigen umständen an die macht gekommen ist. was damals passiert ist wollen wir mehr oder weniger vergessen, aber wenn dies so weiter geht, haben wir eine ähnliche situation wie damals ...
Ein Kickl und Mölzer haben wiedereinmal ohne Genierer "Im Zentrum" behauptet, daß sie die Verfolgten sind und die Minderheit ihrer Wähler mit der Nazikeule angepöbelt werden.
Die haben sich schon so sehr als Opfer eingebildet, daß sie es schon glauben.
Nein, die Funktionäre glauben es natürlich nicht, in diese Falle sollte man auch nicht hineintapseln.
Sie wollen diese Opferrolle nur gut verkaufen, für die Wählerstimmen. Damit verhalten sie sich aber sehr verantwortungslos. Die FPÖ feiert ohne einen Arbeiter aus Simmering oder Floridsdorf ihren Ball und verklickert aber ihren Wählern in Simmering und Floridsdorf, daß sie die Neuen Juden sind. So langsam begreift man, wer von der Massenpsychose betroffen ist, von dem Strache redet.
Wenn man das Strache-Interview in der Krone liest, wird es doch ganz deutlich: Der Mann GLAUBT, was er sagt.
Wie andere Gläubige GLAUBEN auch Rechte an ihr wirres Gedankengebäude, das rationalen Argumenten eben gerade NICHT zugänglich ist. Darin besteht das rechte Denken, in der Ablehnung des Rationalen.
Die zu kurz greifende Konfrontation mit Fakten wird immer abgeschmettert. Sie muss mit einer tiefenpsychologischen Betrachtung ergänzt werden:
Sehr viele gestandene Rechte sind ohne Vater aufgewachsen, auf einer tieferen Ebene suchen diese ewigen Burschen (!) nach einem haltenden, sie leitenden Prinzip. Innerlich fühlen sie sich schwach (daher die Weinerlichkeit), nach außen treibt man sich in eine Kriegerrolle hinein, um zu bestehen.
führte als seine Vaterfigur den Rechtsextremisten Norbert Burger an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Norb... Politiker)
Wie sieht es eigentlich mit H.C. Straches leiblichem Vater aus:
Fehlte der etwa in seiner Jugend?
"Was steckt hinter der Judenobsession der Antisemiten?"
Hat M wirklich diese Frage gestellt, oder verstehe ich den intellektuellen Schmäh nicht?
Vielleicht kann ihn mir jemand erklären, einer der vielen Fans, die hier immer gleich nach der Veröffentlichung des Beitrags posten und dutzende grüne Stricherln bekommen.....
Schade dass sie aus den Fehlern mit Haider nichts gelernt haben.
Misik hat zwar rhetorisch gut argumentiert - jedoch glaube ich, dass auch die Kritik der Linken nicht allein auf Redlichkeit beruht.
Und alle, die was gegen Rechtsradikalität machen wollen, können dies, und für die, die es neu ist: Misik hat eine wesentliche Ursache für Fremdenfeindlichkeit etc. ausgesprochen: gespürte Angst und Bedrohung der Rechten.
Wie wichtig das zum Verständnis von Rechtsradikalität ist, kann gar nicht genug unterstichen werden.
Wer also "Rechte" bekämpfen will, muss zuerst die von ihnen gefühlte Bedrohung wahrnehmen und respektieren, und Respekt ist etwas, was die wenigsten erwachsenen Rechten in ihrer Kindheit erfahren haben.
Der beste Beginn, Rechts zu bekämpfen ist also, die Angst der Rechten -nicht deren Ideologie oder Weltanschauung- zu respektieren. Dann erkennt man, was als nächstes zu tun ist.
weder von den neuen Juden, noch von den Indianern, noch von den Palästinensern, oder sonstwem, nicht in 1000 Jahren ........
wirkliche Opfer gab es weltweit nur ein einziges Mal, das ist und bleibt Singulär !!!!
Es geht aber wohl/schlecht auch um Charisma, das persönliche von HC wie auch das der Bewegung: es geht auch um das "unberührbar" sein (untouchable).
All "Anderen" dürfen "natürlich" berührt werden, "Moschee baba" und so, aber weh es kommt sowas wie Symmetrie ins "Spiel"!
Dahinter steht ein Motiv / Glaube, und das ist nun mal "Gut gegen Böse", das eigene Mit-dem-Finger-zeigen ist legitim, ja sogar sowas wie "Wahrheit" und "unser aller Bestes", weh aber wenn mit dem Finger auf "uns" gezeigt wird, dann demaskiert und zeigt sich Aggression und das ist ein Tabubruch, eine Entweihung, eine Sakrileg: denn: noli me tangere!
Strache ist quasi so was wie der Auferstandene, in diese Richtung geht wohl seine wehleidige auratische Befindlichkeit.
..." Wahrscheinlich wird mein Telefon abgehört! Damit rechne ich schon mein ganzes (!) Leben"
..." Es gab ein konkrete Bedrohung !"
..."Wolf- der vom Freundeskreis hat mich in DDR-Manier interviewt "
..." Gudenus wurde am Kopf getroffen und musste genäht (!) werden.
Der "verfolgte" Chef eine Partei von "Verfolgten".
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