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Mit "Wir sind die neuen Juden" beweist Bumsti Strache eindrucksvoll sein Talent, sich in die Opferrolle hineinzuphantasieren. Aber wieso immer diese Judenobsession? Gäbe es nicht auch sonst noch spannende Opfer, mit denen er sich überidentifizieren könnte? Etwa: Wir sind die neuen Indianer. Das wär doch was! HC Strache als Häuptling Hohle Nuss. Aber was geht genau vor in den Köpfen von Leuten, die sich in paranoiden Wahn in Opferpositionen phantasieren? Und was genau steckt hinter der Judenobsession von Antisemiten? FS Misik, diesmal extra einfühlsam, versucht die emotionale Verwirrung von Strache & Co. zu ergründen.
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Sehr gut. Allerdings glaube ich, dass sie Strache unterschätzen, Herr Misik. Ich halte ihn für viele Hausecken weiter rechts als Haider. Wobei sich da natürlich die Frage stellt, wie weit so ein beschränkter Geit ideologiefähig ist - aber ich glaube wirklich, dass Strache noch mehr für den Nationalsozialismus (inkl Holocaust) übrig hat als Haider in den Neunzigern.
vergessen ist:
Bei jener Strache-Veranstaltung, nach der er "Stimmen hörte", äußerte Strache wortwörtlich
"Ich sog imma:
Die einzigen die in diesem Land sich aufführen wie die Natsis, san die roten Natsis."
Quelle:
www.youtube.com/watch?fea... 0Vo#t=245s
In Kombination mit Straches JETZIGEM Sager ist seitens des Führers der Nachfolgepartei von VdU und NSDAP
die Täter-Opferumkehr um 180° abgeschlossen.
... lieber einen Häuptling der Indianer als den Häuptling Blödes Grinsen, der unser Geld in Form von Inseraten in Medien steckt, die ihm oder seinem Stamm gehören. Oder eine Häuptlingsfrau Forsche Locke, die am besten still ist, weil eh nix gscheits rauskommt. Die derzeitigen Häuptlinge sind ja alle zum Spe...n!
Wen werden die Dosenbierbürger wählen? Etwa jemanden, der Vernunft, Kreativität oder Humantität predigt?
Nein, jemanden, dessen Sprache sie auch im Vollrausch noch verstehen, der am Tisch haut, dass es bumstiet und wenn schon kein Wamperl, dann zumindest ein Goscherl hat. Also einen FP-/BÖTZEN oder zumindest einen ÖVP-Quadratschädel.
Vollrausch entsteht übrigens nicht nur durch Bier und Schnaps. Den holt man sich auch durch tägliches Fernsehen und Unterhaltung. Unser plattes Problem ist also: Ein Großteil der Bürger ist heute de facto angesoffen und daher potenziell Bumsti-affin.
(Mein Gott, Walter, hilf uns...)
(warum nicht davidstern?) beim "wir sind die heutigen juden" strache verlangt geradezu nach der frage:
welche religion hatte eigentlich gott?
keine!
er war nicht muslim, kathole, evangele.
er war nicht einmal gründer einer religion.
So bleibt immer die Frage der Verhältnismässigkeit im Raum stehen, die dem Anliegen der Demonstranten eher schadet. Genauso wie die Aussagen eines Einzelnen, wie von HC Strache, so sehr man sich darüber empören mag, man nicht zum Gegenstand einer Ausgrenzung und Verurteilung einer ganzen Partei und deren Gefolgschaft machen sollte.
aus der nsdap folgte die vdu, aus dieser folgte die fpö.
dass in dieser partei antisemiten, rassisten, sexisten sitzen, die einer völkischen, nationalistischen tradition nachhängen ist weder ein geheimnis und schon gar keine polemik, sondern ein fakt. dafür gibt es zahlreiche beispiele.
was an burschenschaften problematisch ist, kannst du hier nachlesen: http://bit.ly/wqHGNV
einen wissenschaftlichen sammelband findest du hier als pdf: http://bit.ly/wB51N2
Wir haben natürlich ein Demonstrationsrecht, mir sind jedoch die Gründe nicht ganz einleuchtend, warum demonstriert wurde. Eine Ballveranstaltung, die im Ballkalender seit jeher zufällig am Tag der Auschwitzbefreiung stattfindet und das 60 Jahre danach ist m.E. keine ausreichende Begründung. Dass hier eine Versammlung Rechtsradikaler in hoher Anzahl stattfindet, ist jedenfalls eine zu pauschale Beurteilung und bringt ganz sicher eine hohe Anzahl an Ballbesuchern, die mit dieser Einordnung nichts zu tun haben, in Misskredit. Eine Demonstration wäre m.E. viel eher gerechtfertigt, wenn es sich um eine Versammlung von rechtsradikalen Elementen in wesentlich konzentrierterer Form an irgend einem Ort gegeben hätte, oder gibt.
wenn gegen ein Vernetzungstreffen von Rechtsextremen in repräsentativen Räumlichkeiten der Republik Österreich (Hofburg) demonstriert wird,
kann wohl nur auf Unwissenheit oder eine entsprechende Gesinnung zurückgeführt werden.
"keine Aufmerksamkeit schenken, Themenführerschaft, usw..."
Was soll der Käse?
Strache ist Strache und Österreich ist Österreich, und wenn sie ihn wollen, dann werden sie ihn auch kriegen.
Wenn die Dummheit der Masse gegen unendlich strebt, denn geht eben konträr dazu das Niveau der Füttertrögler gegen 0.
Deswegen nicht zu sagen, was Sache ist, wäre absolut absurd!
jede Erwähnung stärke die Strachioten.
Im Gegenteil. Diese von M. so pointierte Beschreibung der Opferparanoia könnte ein Leitfaden für den Umgang mit der Partei, die so gerne das Kraftleiberl anzieht, sein.
Häuptling Hohle Nuss, stark im Kriegsgeheul mit den Stammesbrüdern im Schutze der Bier-Tipis, aber angstvoll schlotternd und hilfeheischend, wenn ein netter Prairiehund am Horizont ein mutiges Gegengeheul aufzieht.
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