Kirchenkritiker Frerk

"Kirche nimmt den Staat in die Zange"

5. Februar 2012, 17:57

Die Kirche sei ein Staat im Staat mit einzigartigem Recht, sagt der deutsche Kirchenkritiker Carsten Frerk - Wie viel Vermögen die Kirche besitzt, lässt sich kaum berechnen

Standard: Der Staat zahlt jährlich Millionen an Förderungen für die Kirche. Warum?

Frerk: Weil es nicht gelungen ist, nach 1919 die Kirche zu demokratisieren. Viel von dem, was wir heute im Staat-Kirche-Gefüge haben, sind Überbleibsel aus alten Zeiten. Ich habe vor kurzem ein wunderbares Bild gesehen: Präsident Heinz Fischer in der Mitte, umringt von Bischöfen, beinahe alle größer als er - die Kirche, die den Staat in die Zange nimmt.

Standard: Wie kann es sein, dass der Staat zwar an Kirchen zahlt, aber kein Einblicksrecht hat?

Frerk: Die Kirche ist ein Staat im Staat mit einzigartigem Recht. Als sie aus dem Staatsgebilde herausgelöst wurde, mussten etwa Bischöfe weiter bezahlt werden. Der Staat hat eingewilligt, die Zahlungen eine Zeit lang weiterlaufen zu lassen. Diese Übergangslösung haben wir jetzt über 90 Jahre.

Standard: Gut verhandelt.

Frerk: Absolut. Es gab in Deutschland einmal den Willen, das Gesetz zu überarbeiten, um die Staatsleistungen zu beenden. Dann kam die Hyperinflation, alles ging drunter und drüber. Seit 1923 ist das Thema nie wieder verhandelt worden. Und nun meinen die Kirchen, eine Bestandsgarantie über das Gewohnheitsrecht zu haben.

Standard: Es wird sich nie ändern?

Frerk: Da tut sich schon etwas. Der Papst-Besuch in Deutschland war etwa ein Signal in dieser Frage. Als bei seiner Rede im Bundestag hundert Abgeordnete den Saal verlassen haben - das wäre vor einem Jahr nie passiert. Hundert Leute sind rund 15 Prozent der Abgeordneten! Um die Zahlungen überprüfen zu lassen, bräuchte es ein Drittel der Abgeordneten.

Standard: Wieso bezahlt der Staat Aufgaben der Kirche?

Frerk: Man muss das anders sehen. Wo liegt die Glaubwürdigkeit der Kirche, dass das, was sie predigt, stimmt? In ihrer karitativen Tätigkeit! Damit wollen sie beweisen, dass das Konzept der Nächstenliebe tatsächlich gelebt wird. Der Staat hat es der Kirche überlassen, mit Armenhäusern und Krankenhäusern und so weiter.

Standard: Aber finanzieren tut sie der Staat?

Frerk: Ja. Die kirchlichen Anteile liegen in Deutschland und in Österreich bei Caritas und Diakonie unter zwei Prozent.

Standard: Dann würde der Staat die Kirchen nicht brauchen, um diese sozialen Einrichtungen zu erhalten?

Frerk: Nein. Es gibt diese Entwicklung von der Heilskirche zu einer Sozialkirche. Wir sind die Nächstenliebe, sagt die Kirche. Dementsprechend braucht sie solche Einrichtungen. Denn es ist ein Doppelpaket, das sie anbietet: fachliche Leistung einerseits und missionarisch-spirituelle Begleitung auf der anderen Seite. Aber wenn es schon 50:50 ist, dann muss die Kirche auch die Hälfte zahlen. Ich wäre dafür, dass das wenigstens ausgeschildert wird. Wenn an jedem Kindergarten, an jeder sozialen Einrichtung ein Schild wäre, das klarstellt, wer es finanziert.

Standard: In Österreich wird ein Sparpaket geschnürt. Könnte man die Kirche in die Pflicht nehmen?

Frerk: Kirchen sind die heiligen Kühe in unserem Kulturkreis. Meine These ist, egal wie sehr das Ansehen der Kirche sinkt: Ihre Macht, auch in den Medien, ist so stark, dass sie drei bis fünf Prozent Wähler bewegen kann. Das ist für die Großparteien ein möglicher Verlust der Regierungsmehrheit.

Standard: Weiß man, wie viel die Kirche ungefähr besitzt?

Frerk: In Deutschland sind in der katholischen Kirche gut 50 Milliarden Euro Kapitalvermögen. In weiteren Bereichen wie Immobilien noch einmal rund 200 Milliarden Euro. In Österreich ist das viel komplizierter. Hier gibt es die starke Position der Orden, die ein Wirtschaftsfaktor sind etwa als Großgrundbesitzer mit Elektrizitätswerk, Weinbergen. Da gibt es 15 Mönche, und den Rest machen kluge weltliche Manager. Und alles ist steuerfrei! Die Kirche ist in beinahe allen wirtschaftlichen Bereichen zu Hause, außer Bestattungen und Bordelle. Egal ob ein Orden oder der bischöfliche Stuhl: Kirchliches Vermögen ist ein einheitliches Vermögen aufgrund gemeinsamer Zielsetzung. Und sie ist da sehr klug vernetzt. Die Kirche weiß, dass sie in der Kommunikation einer Gesellschaft präsent bleiben muss. Auf das Private begrenzt zu werden fürchtet sie wie der Teufel das Weihwasser.

Standard: Ist dieses Vernetztsein denn das eigentliche Vermögen der Kirchen?

Frerk: Ja, sie erscheint als ein selbstloser Brückenbauer und ist dadurch angesehener. Denn anscheinend bemerkt niemand, wie dann die konservativen Politiker und die Wirtschaftsunternehmen durch die geöffneten Tore gehen können. (Saskia Jungnikl, DER STANDARD, Printausgabe, 6.2.2012, Langfassung)

Carsten Frerk (66) ist deutscher Politologe und Autor. Er gilt als einer der bekanntesten Kirchen- und Religionskritiker. Im Mittelpunkt seiner Bücher stehen die finanziellen Verflechtungen von Staat und Amtskirchen in Deutschland. 2010 veröffentlichte er das "Violettbuch Kirchenfinanzen". Er hat angekündigt, eine Österreich-Ausgabe gemeinsam mit der Initiative gegen Kirchenprivilegien zu schreiben.

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Kremser
00
24.2.2012, 08:12
Reduzieren wir die Kirche auf 0

Wird der Einfluß der kath. Kirche weiter marginalisiert tut sich die Frage auf: Was dann?
Welche Ideologie wird den von der Religion freigeschaufelten Raum besetzen?
Die SPÖ?
Die ÖVP?
Die FPÖ?
Oder gar was anderes? Was Schlimmeres?
Einen ideologiefreien Raum wird es nicht geben!
Meiner Erkenntnis nach ist es immer noch besser die christliche Religion hält diesen Raum "besetzt" als dass irgendwelche Ideologien, die heute dies und morgen das Entgegengesetzte verkünden, die Stelle der kath. Kirche einnehmen!

Feuergeist
 
01
23.2.2012, 09:06
Konkordat auflösen,

Kirchenbesitz (Grund und Gebäude) gehen in Staatsbesitz über.
Die Kirche zahlt Miete, dafür kümmert sich der Staat um die Erhaltung der historischen Gebäude. Außerdem verliert die Religion (das gilt für Alle!!!) jegliche Steuervorteile.
Eine Religion muß sich durch freiwillige(!!!!) Zuwendungen ihrer Mitglieder erhalten können. Auf keinen Fall aber durch gesetzlich einklagbare Mitgliedbeiträge!!! Wo gibts denn sowas sonst noch!

Feuergeist
 
00
22.2.2012, 16:21
Das ist nur eine merkhilfe für mich

Saurer Zivi
01
21.2.2012, 20:44
Ich wäre sehr für die Ausgliederungen sämtlicher theologischer Fakultäten in eine eigene, vom Vatikan gespeiste Institution.

SMichel
00
11.2.2012, 00:24

Auf der einen Seite "Sparpaket", auf der anderen Seite versickern die Milliarden...???

pastassi
72
Liebe Frau Jungnikl!

Nachdem Sie nun in ausführlicherweise die kritische Seite dargestellt haben mit Zahlen und experten aus Deutschland hätte ich einen Vorschlag:
Betreiben Sie doch bitte jounalistische Recherche und sehen Sie sich doch mal die andere Seite an. Begleiten Sie vielleicht einmal den Vinci-Bus oder verbringen Sie doch mal eine Woche in der Emmausgemeinschaft. Sie sind sicherlich auch willkommen als Beobachterin in Pastoralen Diensten oder in Pfarren. Sehen Sie sich einfach an: Wie und was dort getan wird, wie Pfarrer leben und denken, welche Menschen die Kirche in Anspruch nehmen etc.
Das wäre Journalismus, wie ich ihn mir wünschen würde. Alles hat verschiedenste Seiten, und mehrere sind tatsächlich wert, fundiert recherchiert zu werden.

E. Pagliacci
00
23.2.2012, 13:09

Ich kann diese Larmoyanz nicht mehr hören. Eure Kirche hat Publizität und Medienpräsenz ohne Ende, Macht, Einfluss bis zum Abwinken. An Kerzenschleckern mangelt es wahrlich nicht. Dann kommt EIN kritischer Artikel und schon geht das Gejammere los, dass man UNBEDINGT die andere Seite sehen müsse. Die andere Seite haben wir uns jetzt Jahrzehnte lange angeschaut. Jetzt ist Kirchkritik angesagt. Und nein: Nicht Bashing. Wehleidig brauchts ihr euch nicht anstellen. Kommt erst man in der demokratischen Moderne an, dann reden wir weiter. Bis dahin seid ihr für mich eine verdächtige Sekte.

Und nochwas: Wir verstehen absolut nichts falsch. Wir haben begriffen: Ihr wollt die Macht im Staat haben, auf leisen Sohlen. Aber damit ist es Essig.

legal eagle
 
22

es gab im standard bereits reportagen über den vinzi-bus und die gruft und die nonnen eines konfessionellen spitals und andere einrichtungen konfessioneller träger.

das gejammer: unfair! auch die anderre seite! kommt immer nur von religiösen bei artikeln, die kirchenkritisch sind (was ja ein unterschied ist, wenn man denn imstande wäre, diesen zu begreifen).

nein, journalisten müssen nicht bei jedem kritischen beitrag automatisch auch die andere seite einbeziehen und vorkommen lassen.

pastassi
52
Sie scheinen nicht verstehen zu wollen.

Ich denke, dass - wer so schreibt - seine Augen mit Scheuklappen begrenzt hat. Ich habe nichts gegen religionskritische Berichte, aber ich habe etwas gegen undifferenzierten Journalismus. Es gibt genug kirchenkritische Menschen innerhalb der Kirche, denen die Fehlentwicklungen wirklich schmerzen. Das zeigt, dass es sehr viele gibt, die Kirche von innen verändern wollen und einen Kontrapunkt setzen. Aber sie erkennen den Wert von Kirche (allgemein gesehen) für sich und die Gesellschaft, und wer diesen abspricht, hat sich einfach nicht mit Kirche in ihrer Fülle und Vielfalt auseinandergesetzt.

legal eagle
 
12
11.2.2012, 08:19

ich komme aus einer katholischen familie, wurde katholisch erzogen, ein onkel war gemeindepfarrer, ein anderer ist weihbischof, eine großtante war ursulinerin und zwei cousins arbeiten als diakone - ich kenne die katholische kirche in ihrer ganzen vielfalt, glauben sie mir.

eben dieser umstand und die ausführliche auseinandersetzung mit katholischer theologie in jüngeren jahren hat mich nicht nur kirchenkritisch sondern völlig areligiös werden lassen.

der glaube an den personalen gott in seiner dreifaltigen form ist einfältig und für einen denkenden menschen eine zumutung.

Saurer Zivi
00
21.2.2012, 20:42
die dreifaltigkeit war zuerst einmal ein notwendiges marketingübel des aufkeimenden christentums, weil im 1. Jh. zu viele einfache bürger die kapitolinische trias - vater, mutter, kind - nicht missen wollten.

das macht alles sinn, bis heute. als in sich verfestigte marketing maßnahme.

mehr als a nettes g'schichtl war es aber auch in der antike nicht.

pastassi
01
11.2.2012, 12:45
Welcher Weihbischof denn?

Von WB Anton Leichtfried bis WB Andreas Laun liegen nämlich schon noch ein paar Universen an möglichen Weltbildern. Und wenn ich die Theologie des zweiteren absolut setzen würde, wäre ich nicht nur areligiös, sondern wie andere auch antireligiös, würde dabei aber eben nur dieses eine Theologieverständnis (unter vielen anderen) meinen, weil mir die anderen nicht zugängig wären, wenn ich mich nicht umschauen würde oder vielleicht gar selbst Theologie studieren würde. In letzterem lernt man nämlich vor allem eines: absolut ist nichts!

kiloangstroem
00
was ist alles steuerfrei?

meines wissens nach ist zb die grundsteuer für nicht unmittelbar gottesdienstlich genutzte gebäude nicht ausgenommen. kann da wer was genaues sagen?

scandigypt
01

befreit ist jener Grundbesitz der Kirche, der folgendem dient:
- dem Gottesdienst
- der Seelsorge oder "religiösen Unterweisung"
- Verwaltungszwecken
- nicht gewinnorientierten Altenheimen

zusammengefasst: fast alles.

http://www.kirchen-privilegien.at/kirchen-p... rivilegien

NONE
26

Politiker die Geld in die Kirche schieben sind Verräter. Punkt.

Diese Zahlungen haben sofort und OHNE Kompensation wegzufallen.

bratak
22
"Kirchen sind die heiligen Kühe in unserem Kulturkreis."

gemeinsam mit:
- den Kompetenzen der Bundesländer
- die Nichtoffenlegung der Parteispenden
- Vermögenssteuern jeder Art
- das Lehrerdienstrecht
- das Bankgeheimnis
- KHG
- Tunnelprojekte
- das Ignorieren sämtlicher Experten in der Drogenthematik
- ok, das Ignorieren sämtlicher Experten in jeder Thematik ...
- etc.

wir haben keine heiligen Kühe, wir haben mittlerweile eine heilige Herde.

legal eagle
 
02

und dabei sind wir nicht mal hindus.

Gobi Todic
00

Tunnelprojekte bringen Arbeitsplätze und Perspektiven für die nächsten 150 Jahre...

Realinvest möcht ich da gerne ausnehmen.

Kelbo
122

Woran merkt man, dass der gute Mann keinen differenziert-neutralen Blick hat, sondern ein Demagoge seiner Ideologie ist? Es spricht ständig von "der Kriche". Nun, es gibt in Österreich zig Kichen, verschiedener Art. Viele davon (evangelische z.B.) sind sehr demokratisch. Natürlich sind schon die Fragen psychologisch geschickt gestellt und suggerieren Fakten. Ein Bsp: "Wieso bezahlt der Staat Aufgaben der Kirche?" Ja stimmt das überhaupt? Nein, denn er bezahlt z.T. für Flüchtlingsbetreuung oder Unterricht. Es wird "gnädig" davon gesprochen der Staat hätte die Armenhäuser den Kirchen "überlassen". Was für ein Hohn für die Armen, die niemanden hätte, wenn nicht der Vinzi-Bus usw. man ein Wurstbrot bringen würde und dieser Tage warmes Essen,

a grinch in the matrix
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ist die flüchtlingsbetreuung wirklich eine ureigene angelegenheit von religionsgemeinschaften?

ja?

warum verrechnen caritas und diakonie dann betreuungskosten an den staat?

01052004
19
lesen sie nochmals!

der autor beschreibt 2 seiten der katholischen kirche:
a) die der nächstenliebe verpflichtete (die so gern ins rampenlicht gestellt wird, wenns um pr geht. der vinzi-bus, den sie nennen, wird nicht zu 100 prozent von den erträgen der besitztümer der kirche (teilen sie es auf wie sie wollen) finanziert. kirche trägt zum viniz-bus eigentlich nur den namen und einen engagierten pfarrer bei - peinlich, oder???

b) die besitzstandswahrenden, raffgeierenden organisationseinheiten, die sich alles greifen, was sie können...

punkt a) sollte in österreich eigentlich unnötig sein punkt b) gehört genau angesehen, überprüft und modifiziert

the woolfe
26
Alles Gauner

Mein guter Mann,

bereits im ersten Jahrhundert CE kann man sagen, dass das, was die Christen abziehen, eigentlicvh auf keine Kuhhaut mehr geht.

Ich empfehle Ihnen dringend "Die Kriminalgeschichte des Christentums" - für den Anfang reicht ja schon mal Band 1.

Da sehen Sie, dass der Fisch schon sehr früh zu stinken begonnen hat und dass auch der christliche Antisemitismus schon in dieser Zeit seine Wurzeln hat.

ADifferenzieren ist ja schön und gut, aber bei einem Kübel Gülle ist es mir auch egal, von welchem Schwein genau das auch ist, wenn das Zeug stinkt....

wurm83
 
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das werden die öleiben politker einem menschen aus meiner generation sowieso nie erklären können..

für mich ist:

"trennung von staat und religion"

&

"kirche bekommt steuergelder"

einfach ein wiederspruch...und da ist es sogar egal ob die kirche 1€ oder 1 milliarde oder 3 milliarden bekommt...

ich finde "trennung" ist ein sehr eindeutiges wort das keiner weitereen definition bedarf!

das sie mit 2% beteiligung auch noch die lorbeeren für caritas und co einheimst ist dabei nur das tüpfelchen auf dem i.

oder das mit diese steuergelder AUCH dazu benutzt werden pädophile priester bis zur verjährung vor dem gesetz zu verstecken...

Kelbo
70

Familie ist auch vom Staat getrennt (wir leben ja nicht im Sozialismus) und bekommt Geld. Geflügelzucht ist keine Staatsaufgabe und dennoch gibts für die Geflügelindustrie genauso Geld wie für den Kleintierverein. Darum ist Argument nicht treffsicher. Man kann natürlich einen totalitär-neoliberalen Staat fordern, der nur Polizei bezahlt und den Rest der Straße überlässt...

legal eagle
 
20

aber familien haben doch wohl ganz andere zwecke und voraussetzungen als religionsgemeisnchaften.

stellen sie einen einfachen vergleich an:

kann der staat die demographische entwicklung ohne familien aufrecht erhalten? und bräuchte er dazu auch unbedingt religionsgemeinschaften?

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