Schiitische Opposition begann Sitzblockade

5. Februar 2012, 14:11

Mehrtägige Demonstration soll an Proteste vor einem Jahr erinnern

Dubai - In dem Golf-Emirat Bahrain hat die schiitische Opposition einen mehrtägigen Sitzstreik begonnen. Die Kundgebung aus Anlass des ersten Jahrestags der Protestbewegung gegen die sunnitische Herrscherdynastie habe am Samstagnachmittag im Dorf Al-Mukscha begonnen, sagte Matar Matar, ein Anführer der schiitischen Oppositionsbewegung Al-Wefaq (Wefak), der Nachrichtenagentur AFP. Sie solle am Sonntagnachmittag weiter gehen und eine Woche lang dauern.

Die "große Zahl der Teilnehmer" sei eine Botschaft an die Regierung, dass sie an den Zielen vom 14. Februar 2011 festhielten, sagte Matar. An diesem Datum hatte die Protestbewegung gegen das sunnitische Herrscherhaus der Al-Khalifa begonnen, die einen Monat später mit Hilfe saudi-arabischer Truppen blutig niedergeschlagen worden war. Nach Angaben einer unabhängigen Untersuchung wurden bei den Unruhen 35 Menschen getötet, darunter fünf Sicherheitskräfte.

Die schiitische Opposition fordert die Umwandlung des Golf-Emirats in eine konstitutionelle Monarchie. Der König leitete eine Reihe von Reformen ein, die der Opposition jedoch nicht weit genug gehen. Obwohl die Bevölkerung des Inselstaats mehrheitlich schiitisch ist, wird sie seit Jahrhunderten von einer sunnitischen Dynastie beherrscht. Die Schiiten klagen über vielfältige Benachteiligungen im Alltag. (APA)

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12 Postings
Erwin Wolfram
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...

tja die buerger sind in vielen staaten in nahem osten demokratischer als hier, wenn immer die rechten demonstrieren wuerden, wenn die linken an der macht sind und umgekehrt, gaebe es laengst kein oesterreich mehr...

mario zapperlotti
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Bahrein - die Sympathien gehören dort dem Iran

90 % dort sind Schiiten. Denen geht auf die Nerven, dass Bahrein der Billigpuff der Saudis ist.

hilde svensen
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60% schiiten und politisch motivierte

aufrührer, die vom iran aus gesteuert werden. schreibst du etwas vom pc der iranischen auslandsvertretung?

der schwitzbär der schwitzt sehr
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das hat weniger mit den Saudis zu tun, die sind nur Sekundärnutzer

es ist vielmehr ein grundsätzliches Problem amerikanischer Flottenstützpunkte

Erinnere dich, die Japaner wollten jenen in Okinawa vor 2-3 Jahren sogar schließen, weil schon auf die Zivilbevölkerung übergegriffen wurde

paulchen77
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wo bleibt der Protes

Lizenz zum Töten, verbrecherische Diktatur, die aufs eigene Volk schießen läßt, wird von der Nachbardiktatur unterstützt (hier Saudi-Arabien)Wo sind die Sanktionen, Boykotte, Proteste, wieso schweigt der Sicherheitsrat?

ach ja: sind doch Verbündete; heuchlerische Bande!

Toni Gruber
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meine Postings dass die 5. US- flotte die dort ihren Heimathafen hat gleich aus diesem heraus mit der Beschießung des bahrainischen Militärs beginnen soll werden fast immer gelöscht

Aux armes, citoyens
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Es ist die Relation?
In Syrien werden Tausende abgeschlachtet und zu Tode gefoltert.

anders and
 
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Über Syrien wurde immer groß berichtet, über Bahrain nie - auch zu einer Zeit als die Zahl der Toten in Syrien noch sehr gering war.

Gerhard Schneider
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Dann hoffen wir das Beste, auf dass keine deutschen Panzer mit saudischer Besatzung eine Tiananmen-Gedenkrunde fahren..

karl radek1
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Warum fordert eine Opposition eine konstitutionelle Monarchie?

Sie kämpfen unter Einsatz ihres Lebens für eine Demokratisierung des Landes und verzichten dabei auf die Errichtung einer Republik?
Wollen eine Erbmonarchie bleiben, der sie die Unterdrückung verdanken?

Manches verstehe ich einfach nicht.

Stephen Ferrando
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Ein taktischer Zug, den wenn sie die Entmachtung des Königs fordern wird es lebensgefährlich werden für sie.
Bahrain stellt Polizisten nur vom Ausland aus (vor allem Pakistanis) um sicher zu stellen, dass sie die Waffen auch gegen das eigene Volk richten.

NONE
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Bin mir auch nicht sicher ob das stimmt, denn einen König durch einen anderen austauschen würde nicht besonders viel Sinn machen.

Ich erinnere mich aber das die Proteste anders angefangen hatten. Vor allem aufgrund der sozialen Unterschiede - damals die Google Maps, die die ungleichen Besitztumsverhältnisse aufzeigten.

Ich kann mir bei all jenen der Protestierenden, die aufgrund dieser Ungleichheiten protestieren, nicht vorstellen das sie nur die Könige austauschen würden wollen.

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