Wulff leaste Skoda zu "Aufsichtsratskonditionen"

5. Februar 2012, 09:06

Anwalt des deutschen Bundespräsidenten laut Nachrichtenmagazin: "Innerhalb des VW-Konzerns übliche Vergütungen gezahlt"

Hamburg - Gegen den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff gibt es neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem möglichen Verstoß gegen das Ministergesetz. Wulff habe in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident beim VW-Konzern einen Skoda zu "Aufsichtsratskonditionen" geleast, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag in einer Vorausmeldung. Als damaliger VW-Aufsichtsrat habe Wulff nur ein Prozent vom Neuwagenpreis als monatliche Leasinggebühr zahlen müssen, gewöhnliche Kunden müssten 1,5 Prozent abführen, hieß es in dem Bericht.

Nach dem niedersächsischen Ministergesetz dürfen Minister und der Ministerpräsident "keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf ihr Amt annehmen". Laut "Spiegel" erhielt Wulff die Vorzugskonditionen bei VW aber nur, weil er Aufsichtsrat des VW-Konzerns war. Aufsichtsrat war er nur, weil er als Ministerpräsident das Land Niedersachsen im Kontrollgremium von VW vertrat. Das Land hält 20 Prozent der Stammaktien von VW.

Wulffs Anwalt Gernot Lehr sagte dem "Spiegel", Wulff habe die "innerhalb des VW-Konzerns üblichen Vergütungen gezahlt". Angestellte des VW-Konzerns können dem Bericht zufolge tatsächlich zu den gleichen Vorzugskonditionen wie der damalige Ministerpräsident Autos leasen. Gewöhnliche Kunden müssen höhere Leasingraten bezahlen.

Wulff soll Berichten zufolge auch bei seinem privaten Audi Sonderkonditionen erhalten haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob sie wegen dieses Leasing-Vertrages ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorteilnahme einleiten soll. (APA)

herr hell
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....

Wulff würd super nach Griechenland oder Italien passen....unglaublich der typ...

Leser103
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der wulff fahrt skoda?

Girgl Galgenstein
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Wulff erhält dieselben Konditionen

wie alle Aufsichtsratmitglieder vor und nach ihm. Wie alle Ministerpräsidenten vor und nach ihm vertritt er das Land Niedersachsen, das einen kontrollierenden Einfluss auf VW ausübt. Aber weil er der Wulff ist, ist dies moralisch verwerflich. Manchmal hat man den Eindruck, dass Praktikanten bei den Zeitungen an Wulff üben, wie man einen "Skandal aufdeckt".

regenfeldbau
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Wer liest, weiß einfach mehr...

siehe oben - Zitat:
"Nach dem niedersächsischen Ministergesetz dürfen Minister und der Ministerpräsident "keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf ihr Amt annehmen". Laut "Spiegel" erhielt Wulff die Vorzugskonditionen bei VW aber nur, weil er Aufsichtsrat des VW-Konzerns war. Aufsichtsrat war er nur, weil er als Ministerpräsident das Land Niedersachsen im Kontrollgremium von VW vertrat."

Karl Joda
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Wullff

Der ist moralisch untragbar. NO more comments .

suboptimal
 
06
*hyperventilier*

Gestern war noch der AUDI-Erlkönig aktuell, heute ist es schon der SKODA von davor.

Warum kein eigener Artikel, weil auf dem "Dienstcomputer" seines "engsten" Mitarbeiters Mails von seiner Gattin wegen der Nord-Süd-Party-Sause gefunden wurden, in einem "eigenen Ordner", den die Polizei "knacken" konnte?

Offensichtlich haben die Medien keinen Plan B, wie sie aus dem inferioren Nachrichtenwert der täglichen Wulfferei von Spiegel-BILD-Welt je wieder herauskommen sollen.
SSKM

Papp Kamerad
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Der Herr BP, ein Sittenbild!

Warum macht er's? Weil er's kann!

Nick Tameer
03

Die chinesischen Kaiser hatten ein bei Amtsantritt verkündetes Regierungsmotto, meist so etwas Blumiges in der Richtung wie "Himmlische Harmonie und vollkommene Gerechtigkeit". Gäbe es das für deutsche Bundespräsidenten, hätte es im Fall von Wulff wohl "Geiz ist geil" oder "Ich bin doch nicht blöd!" werden müssen.

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