Sauli Niinistö neuer Präsident

5. Februar 2012, 22:21
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    foto: reuters/lehtikuva

    Sauli Niinistö mit seiner Gattin bei der abschließenden Wahlveranstaltung.

Stichwahl gegen Grünen Pekka Haavisto gewonnen - Rekordsieg für Konservativen

Helsinki - Der seit Jahren als künftiger Präsident Finnlands gehandelte Sauli Niinistö hat die Stichwahl um das höchste Staatsamt für sich entschieden. Der 63-Jährige setzte sich am Sonntag gegen seinen Gegenkandidaten, den Grünen Pekka Haavisto, klar mit 62,6 Prozent zu 37,4 Prozent durch. Mit dem 63-jährigen Niinisto zieht nach über einem halben Jahrhundert erstmals wieder ein konservativer Politiker in den Präsidentenpalast ein.

Vor sechs Jahren hatte Niinistö bereits einmal für das Präsidentenamt kandidiert. Seit seiner Niederlage gegen die amtierende Präsidentin Tarja Halonen galt Niinistö als prädestinierter Nachfolger der Sozialdemokratin, die nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren konnte. Niinistös Sieg ist somit keine Überraschung. Dennoch ließ er sich auch nach dem ersten, schon eindeutig für ihn sprechenden Teilergebnis nur widerstrebend zum Sieger erklären.

Erstmals in einer Präsidentenstichwahl war der Abstand zwischen den beiden Kandidaten so groß. Er habe daher eine große Verantwortung, auch andere Meinungen zu berücksichtigen als die im Wahlkampf vertretenen, erklärte Niinistö. "Der Präsident muss der Präsident des ganzen Volkes sein", sagte er auf der Wahlparty seiner Partei.

"Ich bin kein Revolutionär"

Sowohl Niinistö als auch Haavisto hatten in den vergangenen zwei Wochen versprochen, sich für Toleranz und gegen Ausgrenzung zu engagieren. Schon am Wahlabend kündigte Niinistö an, eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, die Maßnahmen zur Hilfe für ausgegrenzte Jugendlichen und Kinder ausarbeiten solle. Für seine Amtszeit verspricht Niinistö Kontinuität: "Ich bin kein Revolutionär", sagte der ehemalige Finanzminister. Regierung und Parlament würden weitgehend die Innenpolitik und die Außenpolitik bestimmen.

Seinen hohen Wahlsieg erklärte der 63-Jährige unter anderem damit, dass er sich verhalten habe wie Finnen, mit Steifheit und Lockerheit. Haavistos Niederlage erklärten Wahlbeobachter unter anderem damit, dass es dem Grünen-Politiker nicht gelungen war, die nach dem ersten Wahlgang frei gewordenen Stimmen der Sozialdemokraten für sich zu gewinnen. Haavisto, dem vor einem halben Jahr keine Chancen auf den Einzug in die Stichwahl eingeräumt worden waren, zeigte sich dennoch nicht enttäuscht. Im Wahlkampf sei viel über Gleichberechtigung und Ausgrenzung gesprochen worden. "Das wird seine Spuren hinterlassen."

Die Wahlbeteiligung war mit 68,9 Prozent deutlich niedriger als vor sechs Jahren (77,2 Prozent). Ein Grund dafür könnte gewesen sein, dass die beiden Kandidaten recht ähnlich waren, spekulierten Beobachter. (APA)

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10 Postings
Litschi Monster
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Hilfe!

Wer so einen Bart trägt kann kein guter Mensch sein:
http://static.iltalehti.fi/helsinki/... oTO_hi.jpg
(Achtung, Gore!)

stormy andy
 
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hoffentlich nicht "nomen est omen"

Gerald Nessmann
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Der Gruene und der Konservative Kandidat

sollen recht aehnlich sein? Na irgendwas ist dann faul im Staate Finnland! (oder an den "Beobachtern")

systemfehler1
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Die Nähe vieler Grünen zu

den Konservativen ist aber so neu nicht.

Litschi Monster
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Stimmt.

So wie die Nähe der Sozis zu den nationalen Sozis. Siehe ethnische Säuberungen und Schikanen in Wien.

systemfehler1
10
Sie reden Unsinn.

Wir leben im Jahr 2012.
Wäre schön, die Zusammenhänge nicht so bashing-lastig zu konstruieren.
Wenn Sie sich an einem Dialog beteiligen wollen, legen Sie bitt´schön diese irrationalen "Argumente" dorthin, wo sie hingehören: ins Troll-Eck.

styx12
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Oh, wenns um Ihre Partei geht, werdens plötzlich patzig. Dass natürlich auch viele Grüne dem Kommunismus und Sozialismus nahe stehen (siehe Österreich und Wien) haben Sie in bewährter Weise in Ihrem obigen Posting verschwiegen.

michih144
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schöner vorname

Era Vulgaris
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Find ich auch herzig.

Den (Spitz)Namen hat er sicher von seiner Frau.

systemfehler1
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Sauli oder Pekka?

Mir gefallen beide :-)

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