20 Rebellen bei Ausschreitungen getötet

5. Februar 2012, 08:37
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Verteidigungsministerium: Ein Dutzend Festnahmen

Bamako/Kidal - Die Armee hat nach Angaben der malischen Regierung bei Ausschreitungen in der Region Timbuktu 20 Rebellen getötet. Bei den zwei Tage anhaltenden Kämpfen seien zudem ein Dutzend Separatisten festgenommen worden, teilte das Verteidigungsministerium am Samstag mit. Soldaten seien nicht verletzt worden. Die von Angehörigen des Tuareg-Volkes angeführte Rebellengruppe MNLA ("Nationale Befreiungsbewegung von Azawad") äußerte sich zunächst nicht.

Die MNLA kämpft für einen unabhängigen Staat im Norden des westafrikanischen Landes. Dem Roten Kreuz zufolge sind jüngst fast 10.000 Menschen wegen der Gewalt aus der Region geflohen. Laut mauretanischen Behörden haben etwa 3.500 Malier die Grenze in das Nachbarland passiert. (APA)

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