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Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Athen mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Griechenland die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, "dass Solidaritätsleistungen von den anderen erbracht werden", sagte Juncker laut einer Vorabmeldung in einem Gespräch mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dann müsse Athen schon in zwei Monaten Insolvenz anmelden. Juncker wörtlich: "Wenn wir feststellen sollten, dass alles schiefgeht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben, dann hieße das, dass im März die Pleiteerklärung erfolgt."
Allein die Möglichkeit, dass so etwas passieren könnte, sollte den Griechen, so Juncker, "dort Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch ein paar Lähmungserscheinungen haben". Besonders die geplante Privatisierung von Staatsunternehmen sei deutlich hinter den Verabredungen zurückgeblieben. "Griechenland muss wissen, dass wir bei dem Thema Privatisierung nicht lockerlassen." Als schädlich für das Image des Landes bezeichnete der Euro-Gruppen-Chef außerdem die Tatsache, "dass es Korruptionselemente auf allen Ebenen der Verwaltung gibt". Bevor über ein neues Hilfsprogramm entschieden werden könne, müssten erst die privaten Gläubiger ihren Beitrag leisten und mit der griechischen Regierung über zusätzliche Sparmaßnahmen geredet werden. (APA)
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am 5. Mai 2010 von uns prognostiziert: "Das Geld, das den Griechen in Form des Hilfspakets geborgt wird sieht ohnehin niemand wieder. So realistisch müssen alle sein."
www.derstandard.at/plink/132... 7/24659445
Warum kaufste denn nicht selber? Ist wohl noch zu teuer. gelle!
Das ist nämlich, was ihr wollt, den totalen Ausverkauf und das Rettungsgeseiere ist bloß Propaganda. Spätestens wenn alles verschleudert ist, kommt die Pleite.
Verschleudern ist nicht sinnvoll, ohne Verschlankung und Effizienzsteigerung weitermachen noch weniger. Griechenland hat noch nicht einmal angefangen die Staatsbetriebe zu sanieren, der Zorn der EU und der Gläubiger deshalb durchaus verständlich. Denn einerseits fordern die Griechen einen Schuldenerlass wegen Zahlungsunfähigkeit, doch andererseits verfügen sie noch über großen Besitz.
Ein Häuslbauer kann auch nicht einfach einen Schuldenverzicht fordern ohne sein Haus zur Disposition zu stellen.
Insbesondere, weil griechische Pensionskassen und Banken davon am meisten betroffen sind.
Und wie kommt es, das die Griechen mindestens 25% ihrer Löhne und Renten verloren haben, wenn überhaupt nichts saniert wurde?
D.h., da es ja z.z. um die Privatwirtschaft geht, wurde vorher im staatlichen Sektor 50% gekürzt.
a) halbhierung ihrer reallöhne graduell bis 2020 und dann mit 120% schuldenstand und niedrigem wachtum weitermachen
b) 80% reallohnverlust durch euro-austritt, verstaatlichung aller banken, dafür wachstum ab spätestens 2014, durch günstigere währung (nach 1-2 jahren des chaos)
langsam scheint alternative b mehr anklang zu finden...
Deshalb - liebe GriechInnen - bitte jetzt ganz genau nachdenken!
Wahrscheinlich wisst Ihr genau, dass das Geschwafel von der "europ. Solidarität" eine Lüge ist. Die EU vergibt nur Kredite, damit ihr euch noch weiter verschuldet und Investoren noch mehr an euch verdienen. Schulden, die in mehreren Generationen nicht abbezahlt werden können, bei steigenden Zinszahlungen.
Die EU will ausschließlich erreichen, dass die Rüstungskonzerne und Banken zu ihrem Geld kommen, dass bestochene Politiker verschwendet haben.
Wenn ihr euch jetzt noch betrügen lasst und eure Unternehmen privatisiert, werden Steuereinnahmen und Arbeitsplätze wegfallen und damit die Chance, das Land nach einer Pleite wieder aufzubauen.
Denken statt gehorchen!
im Gegenteil, ich halte Religion(en) für gefährliche Atavismen, eine der größten Menschheitshypotheken und Hindernisse für eine menschenwürdige Gesellschaft und den Weltfrieden.
Im Gegensatz dazu tanzen Sie im intellektuellen Baströckchen um das goldene Kalb des Friedman-Hayek`schen marktradikalen Turbokapitalismusgötzen.
Das ist schon eine ziemlich menschenverachtende Einstellung, denn grundsätzlich fühlt sich der Mensch wohl, wenn er gebraucht wird und etwas sinnvolles leisten kann. Wer mal resigniert hat - nun ja, da muss meist ohnehin schon einiges passieren.
Es ist sehr wohl Aufgabe des Staates, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass auch alle sich versorgen können. Dazu gehört zB auch eine Einstellung, dass Steuersünden keine lässlichen Kavaliersdelikte sind, sondern betrügerisch gegenüber der Gemeinschaft usw. usf.
Das Leben ist keine Registrierkasse, ich habe das Gefühl manche "Ökonomen" sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
war dieser Quatsch hier
http://derstandard.at/plink/132... id24722863
da sorgt der Staat nicht fuer den Rahmen sondern fuer den Buerger u. das geht schief
Von oben betrachtet: Bleibt Griechenland beim Euro, erkaufen sich die starken Länder das Festhalten am Euro durch Kaputtsparen der armen Staaten. Aber auch ein Ausstieg Griechenlands könnte für die Eliten interessant sein, weil es zu einer Abwertung der Währung kommen würde, und dann kurzfristig die Werktätigen dafür zahlen müssten.
Aber es gibt einen dritten Weg: Den Euro-Ausstieg von unten: Schafft es die griechische Arbeiterbewegung einen Bruch mit der Sparpolitik herbeizuführen und erzwingt sie damit einen Ausstieg von unten, bringt sie sich selbst in eine bessere Position im Verteilungskampf.
http://www.linkswende.org/5593/Euro... -von-unten
Die aktuellen Probleme haben wir nicht einem "schrankenlosem" Kapitalismus zu verdanken, sondern der Schuldenpolitik der einzelnen Staaten.
In einem freien Markt ("Neoliberalismus") gibt es sehr wohl staatl. Eingriffe, dort wo es sinnvoll ist (also auch für den Finanzmarkt)-und wo der freie Markt zB vor Monopolen geschützt werden soll.
Geh bitte. Was sind freie Märkte? Preiskampf bis aufs Blut und dann Monopole? Humankapital das ausgepresst wird, aber ja gleichzeitig auch Konsument sein soll? Der Stärkere gewinnt, egal mit welchem Müll?
Sorry, aber das sind Schlagworte ohne Ende - wer die heute noch unhinterfragt runterbetet.....
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