Drittel der Amag könnte verkauft werden

4. Februar 2012, 12:55
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Finanzinvestor One Equity Partners (OEP) will aussteigen

Rund ein Drittel des börsenotierten oberösterreichischen Aluminiumkonzerns Amag könnte demnächst verkauft werden. Finanzinvestor One Equity Partners (OEP), der über die CP Group Niederlande 34,5 Prozent hält, will aussteigen. Das berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" ("OÖN") in ihrer Samstag-Ausgabe.

Laut Zeitung gelten die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) und die B&C-Industrieholding als mögliche Interessenten. Die Bank hält derzeit einen Anteil von 11,5 Prozent, den sie nun aufstocken könnte. B&C ist Tochter einer Privatstiftung, in die einst die Industriebeteiligungen der Bank Austria und der Creditanstalt eingebracht worden waren. Sie hält den größten Anteil an der Lenzing AG sowie Anteile an VAMED und Intertrading. Neben der OEP und der RLB OÖ gehören derzeit zahlreiche Kleinaktionäre (38 Prozent), die Mitarbeiter-Stiftung (elf Prozent) und die Oberbank (fünf Prozent) zu den Aktionären.

Im November vergangenen Jahres gab der Konzern bekannt, in den kommenden drei bis vier Jahren rund 400 Mio. Euro investieren zu wollen. 170 bis 180 Mio. Euro davon sind für den Bau eines neuen Walzwerkes in Ranshofen vorgesehen, weitere 200 Mio. Euro könnten für den insgesamt 1 Mrd. Euro schweren Ausbau der "Alouette" Elektrolyse in Kanada fließen, an der die AMAG einen Anteil von 20 Prozent hält. (APA)

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