Nevada: Romney in Umfragen weit voran

3. Februar 2012, 19:54

Vorsprung von bis zu 25 Prozentpunkten auf Konkurrent Newt Gingrich prognostiziert

Washington - Wenige Tage nach seinem bahnbrechenden Erfolg bei der Vorwahl in Florida steuert der US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney auch auf einen klaren Sieg am Samstag in Nevada zu. Nach aktuellen Umfragen liegt der Ex-Gouverneur in dem Bundesstaat 20 bis 25 Prozentpunkte vor seinem ärgsten Rivalen Newt Gingrich. Der frühere Parlamentspräsident droht dadurch im parteiinternen Rennen um die Kandidatur fürs Weiße Haus weiter an Boden zu verlieren. Die anderen Kandidaten, der ehemalige Senator Rick Santorum und der Abgeordnete Ron Paul, sind weit abgeschlagen.

Die fünfte von mehr als 50 Vorwahlen ist die erste im Westen des Landes. Beim sogenannten "Caucus" bestimmen die Republikaner ihren Kandidaten in örtlichen Parteiversammlungen. Resultate werden in der Nacht auf Sonntag (MEZ) erwartet. Auf dem Spiel stehen 28 Delegierte. Sie werden proportional nach Stimmenanteil vergeben, wodurch auch die Verlierer nicht leer ausgehen. Der Nevada-Vorwahl wird deswegen relativ wenig Gewicht eingeräumt. Insgesamt benötigt ein Bewerber beim Parteitag im August 1144 Delegierte, um zum Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama gekürt zu werden.

Patzer

Da die Vorwahl in Florida gerade erst am Dienstag war, hatten die Kandidaten wenig Zeit für Wahlkampf in dem "Silberstaat" Nevada, der unter extrem hoher Arbeitslosigkeit von 13 Prozent leidet. Zuletzt sorgte vor allem ein neuerlicher Patzer vom Romney für Aufregung. Der frühere Gouverneur von Massachusetts sagte in einem Interview, er sorge sich nicht um die "sehr Armen" im Land, da es für sie ja ein "Sicherheitsnetz" gebe. Die Äußerung löste Empörung aus. Kritiker werfen dem 64-Jährigen vor, der mehrere hundert Millionen Dollar besitzt, kein Gespür für die Probleme des einfachen Volkes zu haben.

Für manche Kommentatoren passte ins Bild, dass ausgerechnet der schwerreiche Immobilien-Tycoon Donald Trump am Donnerstag eine Wahlempfehlung für Romney abgab. "Ich habe die Ehre und das Privileg, Unterstützung für Mitt Romney bekanntzugeben", sagte der 65-jährige. Er hatte im vergangenen Jahr zeitweise Spekulationen genährt, selbst den Hut für die Republikaner-Kandidatur in den Ring zu werfen. "Danke Donald", revanchierte sich Romney in dem kurzen TV-Auftritt in einer Trump-Immobilie in Las Vegas. "Es gibt Dinge, von denen man denkt, dass sie niemals im Leben passieren würden." Eigentlich war erwartet worden, dass Trump sich eher hinter Gingrich stellen würde.

Am Samstag beginnt auch ein Caucus in Maine, der sich allerdings über eine Woche erstreckt. Am Dienstag folgen Vorwahlen in Colorado und Minnesota, die aber eher als Stimmungstests gelten, weil sich die Delegierten dieser Staaten nicht an die Ergebnisse halten müssen. (APA)

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rubbberduck
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da wäre ich gern dabei gewesen und hätte es mit schmecken lassen :)

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
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[Medienethik] Brett O’Donnell, who won plaudits for his excellent coaching of Mitt Romney for the Florida debate, is laid off. After O’Donnell was identified and highlighted in news accounts last week as a major reason behind Romney's improved debate

performances, Romney's campaign managers grew uneasy and called O’Donnell expressing severe discomfort about how his role was being portrayed in the media and urging him to tread lightly. Whent the NY Times then published an online story detailing how Romney targeted Gingrich in Florida and again mentioning O’Donnell’s role with the debates, chief Romney strategist Stuart Stevens called O’Donnell asking him to contact the article's author, Jim Rutenberg, requesting him to change the depiction of O’Donnell’s role in what would become a front-page article the next day. The Times complied, altering some of the language related to O’Donnell in the final story: he was not quoted and only mentioned briefly as a “debate adviser”. (politico)

NONE
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Romney ist eben saublöd. Seine Rhetorik ist sehr schlecht.

Aber reich.

Das zählt in den USA.

a grinch in the matrix
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jetzt ist die spannung draußen.

auch wenn gingrich bis zum parteitag um die nominierung kämpft - romney wird der kandidat und er wird gegen obama genau verlieren wie zuletzt mc cain.

und zwar nicht aus irgendwelchen parteigründen - romney ist nicht gescheit und nicht leidenschaftlich genug, um die unentschlossenen und unabhängigen anzufeuern und auf seine seite zu ziehen.

Titeuf
 
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Nicht gut

Wenn das so weitergeht, gibt Newt noch vorzeitig auf und die GOP sammelt sich hinter einem Kandidaten.
Besser wäre jetzt ein Kopf an Kopf Rennen der beiden Kandidaten, damit sie sich weiter gegenseitig beschädigen und der "Sieger" schlussendlich so viele Flecken auf der Weste hat, dass er gegen Obama chancenlos bleibt.

General Cornwell
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Warum das?

was ist an Obama so toll? Was genau hat er geleistet?

Alfalfa
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Er ist links.

Das reicht.

xEurocent
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Obama ist nicht links, er hat Positionen die von Mitte-Links bis Mitte-Rechts reichen.

christoph hofbaur
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noch besseres szenario waere der gingrich verliert die primaries und tritt als "unabhaengiger" kandidat an..

xEurocent
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Ich kann mir schwer vorstellen, dass Newt von sich aus aufgibt. (Bei dem Ego.) Vielleicht wird er dazu gezwungen, weil ein gewisser Milliardär aus Las Vegas keine Schecks mehr ausstellt um seine Kampagne am Laufen zu halten, aber falls zumindest etwas Geld fließt, dürfte er bis zum Ende durchkämpfen. Auf jeden Fall aber mal bis März zum Super Tuesday, wo dann auch wieder viele südliche Staaten wählen. Vielleicht kann er ja davon profitieren, wenn demnächs Santorum aussteigt.

Ron Paul wird ebenfalls bis zum Ende im Rennen bleiben, der bekommt genug Geld von seinen Fans und sieht die Kandidatur ohnehin mehr als Werbeaktion für sich und seine Theorien.

byron sully
01

duie idee mit den vorwahlen ist mir grundsätzlich sympathisch. allerdings fände ich es sinnvoller, die vorwahlen in ALLEN bundesstaaten am gleichen tag abzuhalten. denn durch diesen monatelangen prozeß entsteht eine schieflage: in manchen bundesstaaten haben die wählerInnen viel mehr mitentscheidungsmöglichkeiten als in anderen.

Cucumuch
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mit dem verteilen von schweinsbraten würde

er auch in österreich locker gewinnen!

Der hat halt kapiert was beim durchschnittlichen wählerschaf zählt!

mfg

fritzcat
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Er wäre ein guter Präsident,

in einer Zeit in der vor allem wirtschaftliche Kompetenz gefragt ist.

Obama ist persönlich sympatisch. Seine Autobiographie kann ich empfehlen.

Aber es gilt auch das was Hillary Clinton im letzten Vorwahlkampf über ihn gesagt hat: "We need a Doer, not a Talker".

hmm..
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wenn sie mit wirtschaftlicher kompetenz meinen, dass er weiß wie er sich selber die größten vorteile schafft.. ja

faktisch noch schlimmer und glatter als newt. und das heißt schon was.. ich trau dem kein stück.

Manuel Eder, hinter mir die Sinnflut
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Einer schlimmer als der andere.

flotter denker
81
Hoppauf Mitt!

Jag Obammel-Bama aus dem Amt!
Amerika findet zu alter Groesse!

a grinch in the matrix
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eher zu neuer größe - des haushaltsdefizits...

merke: wenn das bip schrumpft steigen die staatsschulden.

Waran
04
So wie unter Bush!

slimfilter
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Schau an, ein Politiker der sein Gewissen bearbeitet

Glasperlenspieler
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Na sowas !

Die aktuellste New Hampshire-Umfrage hat auf einmal Obama 10% vor Romney, und das laut dem akkuraten University of New Hampshire Institute:

http://www.wmur.com/politics/... etail.html

Das gleiche Institut hatte noch Ende des Vorjahrs Romney vor Obama, und zwar um 5-10% (so wie die meisten anderen Umfrageinstitute).

Das ist nun schon der 2. "home state" von Romney, in dem Obama jetzt die Führung übernommen hat (nach der EPIC-MRA-Umfrage in Michigan).

Damit wird Romney wohl jeden seiner "Heimatstaaten" (MA, NH, MI, CA) verlieren, mal abgesehen vom Mormonenstaat Utah.

Die unabhängigen Wähler wollen eben keinen Heuschrecken-Kapitalisten wie Romney, der noch dazu ein Flip-Flopper und Steuerhinterzieher ist.

General Cornwell
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Und Herman Cain wird Republican Nominee...

Odo
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"Damit wird Romney wohl jeden seiner Heimatstaaten (MA, NH, MI, CA) verlieren, mal abgesehen vom Mormonenstaat Utah." Ihre Prognose werte ich mal als positiven "Anti-Indikator" zugunsten von Mitt Romney. Denn in den letzten Monaten lagen Sie mit

so ziemlich allen Ihren Vorhersagen daneben.

Beispielsweise wird weder Bachmann, Cain oder Gingrich GOP-Präsidentschaftskandidat werden wie von Ihnen erwartet noch ist Obamas durchschnittliches Approval-Rating in den vergangenen Monaten auch nur in die Nähe der 50 %-Marke gekommen.

Was die NH-Umfrage anbelangt: Deren Aussagekraft ist schon alleine deshalb nur gering, weil sie kurz nach Obamas SOTU-Rede durchgeführt wurde. Außerdem gibt es wirklich aussagekräftige Umfragen für die Hauptwahl erst nach der Sommerpause, wenn mit den Parteitagen die heiße Wahlkampfphase beginnt. Schauen Sie ins Jahr 2008: Im Jänner 2008 lag Senator McCain gegen Obama sogar in einer Umfrage in MD vorne. Aber hat das McCain am Wahltag in 2008 noch was genutzt?

xEurocent
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Das ist nun schon der 2. "home state" von Romney, in dem Obama jetzt die Führung übernommen hat

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Was bringen solche Umfragen im Februar? Bis November wird der Staat in Umfragen wahrscheinlich noch ein paar mal hin und her gehen.

Alec
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Schade, dass es wohl Gingrich nicht schaffen wird können.

Er wäre ein sehr guter Gegenkandidat für Obama gewesen.

MichaelMoore
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Newt, der Molch, krebst endlich hinterher

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