Hohe Geldstrafen für Führungs-Crew der Dallas Mavericks - Club-Besitzer muss für Kritik am Schiedsrichter zahlen - Oklahoma weiter erfolgreich
Dallas - Die Verantwortlichen der Dallas Mavericks
müssen für ihren Ärger über die Niederlage gegen Oklahoma City
Thunder teuer bezahlen. Die nordamerikanische Basketball-Liga (NBA)
verurteilte den Club-Besitzer Mark Cuban am Freitag zu einer
Geldstrafe von 57.000 Euro (75.000 US-Dollar), weil er die
Schiedsrichter nach dem 86:95 am Mittwoch kritisiert hatte.
Dallas-Trainer Rick Carlisle muss 27.000 Euro (35.000 US-Dollar)
zahlen. Er hatte einen Ball in die Zuschauerränge getreten und damit
ein Kind getroffen. Nach seiner Verbannung von der Trainerbank
entschuldigte er sich bei dem Fan.
Der streitbare Cuban hat in seiner Zeit als Boss der Texaner seit
2000 insgesamt bereits mehr 760.00 Euro (1 Million US-Dollar) an
Strafe aufgebrummt bekommen. "Ich habe seit einer langen, langen Zeit
nichts mehr über die Schiedsrichter gesagt. Aber ich habe so
schlechte Leistungen auch schon eine lange, lange Zeit nicht mehr
gesehen", meinte der Milliardär und bezeichnete die Entscheidungen
als "jenseits von Gut und Böse".
Oklohama, das Maß aller Dinge
Sportlich führt derzeit nichts an Oklahoma vorbei. Das Team um Superstar Kevin Durant, der mit 36 Punkten einmal mehr Matchwinner
war, gewann am Freitagabend das Heimspiel gegen die Memphis Grizzlies 101:94. Es
war der bereits 18. Sieg für Oklahoma im 22. Saisonspiel. (APA/red)
Freitag-Ergebnisse der National Basketball Association (NBA): Oklahoma City -
Memphis Grizzlies 101:94, Toronto Raptors - Washington Wizards 106:89, Orlando
Magic - Cleveland Cavaliers 102:94, Philadelphia 76ers - Miami Heat 79:99,
Detroit Pistons - Milwaukee Bucks 88:80, New Jersey Nets - Minnesota
Timberwolves 105:108, Boston Celtics - New York Knicks 91:89, Houston Rockets -
Phoenix Suns 99:81, Dallas Mavericks - Indiana Pacers 87:98, Denver Nuggets -
Los Angeles Lakers 89:93