Mitschnitt einer vertraulichen Telefonkonferenz auf Youtube veröffentlicht
Anonymous hat wieder einen Coup gelandet. Die Die Aktivisten des digitalen Netzwerks haben einen Mitschnitt einer vertraulichen Telefonkonferenz der US-Bundespolizei FBI mit Scotland Yard in London auf YouTube veröffentlicht. Nach Angaben der Aktivisten hatte man das Zugangspasswort in einer E-Mail an einen FBI-Agenten abgefangen. Das FBI hat die Echtheit des rund 17-minütigen Mitschnitts mittlerweile bestätigt.
Ermittlungen gegen Hacker und Anonymous
Das behördliche Telefonat hat Ermittlungen gegen Hacker-Gruppe LulzSec, Antisec und Anonymous selbst zum Thema. So möchten FBI-Agenten etwa zu Verhören von Verdächtigen in Großbritannien hinzugezogen werden, was ihre Kollegen aus Großbritannien prüfen wollen. Auch unterhielt man sich über zwei Verdächtige.
Namen überlagert
Anonymus hatte bei der veröffentlichten Version einige Namen mit Piepsern überlagert.
Laut Spiegel.de veröffentlichten die Aktivisten von Anonymous auch ein E-Mail, in "der offenbar ein FBI-Mitarbeiter die Telefonnummer für die Konferenz und eine Pin-Nummer mitteilt. Denkbar ist, dass die Angreifer Zugriff auf den E-Mail-Account eines Ermittlers haben, so an die E-Mail gelangten und sich schlicht in die Konferenz eingewählt haben", so spiegel.de.
Namen und E-Mailadressen von Ermittlern
Ergänzend finden sich in der E-Mail Namen und Mailadressen von weiteren Ermittlern, die mit Ermittlungen gegen Anonymous betraut sind. Darunter finden sich unter anderen Beamte aus den USA, Deutschland und der europäischen Polizeibehörde Europol.
Ein Anonymous-Aktivist twitterte: "Das FBI mag neugierig sein, wie es uns gelingt, von jetzt an stetig seine interne Kommunikation mitzulesen." Das FBI teilte mit, die Informationen seien ausschließlich für die Strafverfolgungsbehörden bestimmt gewesen und wurden illegal beschafft. Die Strafverfolgung laufe.
"Anonymous" ist ein loser Zusammenschluss von Netzaktivisten. Die Aktionen der Gruppe sorgen seit Jahren für Schlagzeilen. (Reuters/red)
Denkbar ist, dass die Angreifer Zugriff auf den E-Mail-Account eines Ermittlers haben, so an die E-Mail gelangten und sich schlicht in die Konferenz eingewählt haben", so spiegel.de.
Ob da an der Verschlüsselung "gepfuscht" wurde? Vermutlich ein fahrlässiger Behördenfehler, wo die Zuständigen mit dieser Geschichte auf Ablenkung hoffen ...
Wer kontrolliert und überwacht die Datensammler, daß die auch alle gesetzlichen Bestimmungen zu 100% einhalten? Dem Mißbrauch wird Tür und Tor geöffnet!
einmal kräftig gegenseitig verhören, denn in deren kreisen ist das leck ja zu suchen.
da wollen die immer alles über jeden wissen und dann können sie nicht einmal ihren eigenen krempel vor fremdzugriffen bewahren.
mit solchen "beschützern" braucht man sonst keine verbrecher mehr, um sich unsicher zu fühlen.
wehret den anfängen!
nach belieben zu überwachen, auszuspähen und eine maßlose und blinde datensammelwut zu entwickeln, noch dazu ohne daß dabei an die "ordnungshüter" und deren sorgfalt (welche ordnung das auch immer sein soll) strengste maßstäbe angelegt werden.
gegenüber den überwachungsfanatikern und bespitzlern ist höchstes mißtrauen angebracht, der bürger sollte ihnen nicht "waffen" in die hand geben, die dann gegen ihn selbst gerichtet werden.
war das jetzt verständlich?
Ich werde ab sofort gegen die häufigen und lebensgefährlichen Verstöße gegen die StVO protestieren, indem ich in ausgewählten Aktionen auf der Westautobahn nicht mehr unter 250 fahre. Am Wiener Ring schwebt mir eine aufsehenerregende Protestrunde im Volldrift vor, mit abschließendem Burnout auf der Parlamentsrampe. Ich wette irgendein vollpfostiger Nixversteher findet das dann wahrscheinlch wieder blöd.
nicht sein "Geschäftmodell" zu ändern, sondern jeden zu bestrafen, der sich nicht daran hält.
Wenn ich also in der U-Bahn zufällig das Gespräch von zwei Agenten mithöre, werde ich eingesperrt, und die Agenten laufen weiterhin frei herum, obwohl sie das eigentliche "Verbrechen" begangen haben, in der Öffentlichkeit Geheimnisse auszuplaudern.
Genauso hier: Erst vor einer Woche las man, dass Konferenzsysteme weitgehend sehr unsicher sind. Anstatt dass sich das FBI selbst an der Nase nimmt und die Sicherheitstechnik modernisiert, wird gleich mal Strafanzeige erstattet. Aber nicht gegen den FBI-IT-Sicherheitschef, nein, gegen die Lauscher!
Danke Anonymos. Great work. Schön dass Der Standard den video-link gibt. Soo lustig...Die lachen sich fast kaputt, real cool, mates.
Tom Ps Kommentar ist echt ätzend. Anoymous als Weltretter, get real man.
Gut dass es noch ein paar clevere net-user gibt, die sich bemühen etwas Licht ins Dunkel der sog. 'Dienste' zu bringen. Wer sind denn die Kriminellen?
15 Jährige bespitzeln, oh früh fangen sie an die Terroristen, am besten schon die Kindergärten überwachen.
dir is schon klar das es niemandem ausser dem kleinen hansi ums geld geht.
geld, ist alleine machtlos
wissen ist viel mächtiger, und daher begrüße ich diese aktion,..nein ich finde sie äusserst erquickend, motivierend und brilliant
sitzen jetzt ein paar "Mächtige" an einem Tisch und fragen sich, wie soetwas passieren konnte, wie man die kriminellen Subjekte erwischen kann, und wie das ganze für die Zukunft unterbunden werden kann....
Das heißt langfristig: Mehr Staatsausgaben für die sichere Kommunikation, mehr Daten für die Strafverfolgung und langfristig: Gesetzesänderungen, die solche Fälle im Vorfeld verhindern sollen...
Das dass alles keinen Sinn hat, ist dir und mir klar... aber so läuft es ...
Und: Ich mach mir ins Hemd.. die Schelße ist ja jetzt abartig: Ip-Adressen logging, Bewegungsprofile, Data-mining vom Staat bis zum billa.. und und und ... nur weil du das ganze nicht erkennst und wegen ein paar pipifax-aktionen einen grinser bekommst siehstes locker
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