Lösungsvorschläge

Ein Weisenrat gegen die Schuldenkrise

Kolumne | David Gulda , 3. Februar 2012, 18:04
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    Sanierung mit den Bürgern statt gegen sie: David Gulda.

Die längste Zeit konnten wir gut auf Schulden leben. Nicht mehr. Jetzt gilt es zu planen, wie wir die Errungenschaften im entfesselten Markt erhalten

Die längste Zeit konnten wir gut auf Schulden leben. Nicht mehr. Jetzt gilt es zu planen, wie wir die Errungenschaften im entfesselten Markt erhalten und die Interessen ausgleichen können. Ein Lösungsvorschlag.

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Österreich liebt die Opferrolle, wenn es Täter ist. Das gilt auch jetzt in der Wirtschaftskrise, die als veritable Sinnkrise der österreichischen und (west)europäischen sozialen Marktwirtschaft zu betrachten ist. Peter Sloterdijk bezeichnet sie als "massenmedial animierter, steuerstaatlicher Semisozialismus auf eigentumswirtschaftlicher Grundlage".

Die Politik zeigt auf Banken, Spekulanten, Hedge Fonds, Ratingagenturen etc. als Schuldige an der Krise. Aber in deren Abhängigkeit haben sich Österreich und Europa selbst begeben, indem sie der Kreditversuchung erlagen und jahrzehntelang mehr ausgaben, als sie einnahmen.

Eine Einäugige unter Blinden

Das ging gut, solange sich Kreditnehmer und -geber einig waren, dass die Volkswirtschaften in der Lage sind, die geliehenen Summen samt Zinsen zu begleichen. Dieser Konsens war schon lange illusionär, aber man hatte sich damit gut eingerichtet.

Nun wurde er in Griechenland aufgekündigt, und auch für die ganze Eurozone wird bald gelten: Wir glauben nicht mehr an die Kraft zur Rückzahlung der geschuldeten Milliarden durch die Länder und Völker Europas. Denn selbst der deutsche Koloss kann nicht für alle angehäuften Verbindlichkeiten einstehen. Er kann es ja kaum für die eigenen.

Doch unter den Blinden ist der Einäugige König. Den Kreditgebern ist es vorerst lieb und recht, ihn in die Haftung zu nehmen. Er oder besser sie, Frau Merkel nämlich, wird sich letztlich vergeblich dagegen wehren, alle Lasten aufgebürdet zu bekommen.

Die Initiativen des Tandems Merkel/Sarkozy sind der Versuch, bei den Kreditgebern die Illusion der Rückzahlbarkeit der Schulden zu erneuern und die wackeligsten Kreditnehmer gleichzeitig zu disziplinieren. Die Bestrebungen bedingen einander. Schade, dass die Finanzakteure den Finger nicht früher auf die Wunde gelegt haben. Dann wäre mancher Ausgabenexzess unterblieben.

Höchste Einnahmen bei gleichzeitig höchsten Schulden erzeugen die derzeitige tiefe Sinnkrise der sozialen Marktwirtschaft, dieses Kompromisses zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Der europäische Mittelweg anerkennt zwar den Grundsatz des Privateigentums, unterläuft dieses aber gleichzeitig durch massive Besteuerung aller Lebensbereiche und verwendet die Einnahmen daraus zur Befried(ig)ung der (vermeintlich) Zukurzgekommenen nach politischem Gutdünken. Das ist die sozialistische Komponente, die Sloterdijk mit seinem eingangs zitierten Satz meint, der aber auch konservative Regierungen folgen.

Der real existierende Sozialismus in unserer Nachbarschaft ist untergegangen. Gut. Der Kapitalismus lässt uns die Schwäche Westeuropas jetzt spüren. Hart. Die Frage ist: Wäre der Weg der Mitte, der zu unserer friedlichen Wohlstandsgesellschaft geführt hat, ohne Schulden gangbar gewesen oder anders gefragt: Hätten die Leistungen des produktiven Teils des Volkes alleine ausgereicht, um die im streng wirtschaftlichen Sinn unproduktiven Mitglieder der Gesellschaft gleichermaßen würdig zu erhalten? In der Systemkonkurrenz von ehedem, mit Hilfe aus Übersee und schamloser Ausnutzung des kolonisierten Südens der Welt war es möglich und erzeugte nie zuvor gekannten Massenwohlstand.

Aber unter den Bedingungen des globalen Wettbewerbs, der in den 1970ern vorbereitet, in den 1980ern vorangetrieben, nach dem Fall des Sozialismus entfesselt wurde und heute alles wirtschaftliche und politische Handeln dominiert, geht es nicht mehr. Junge, dynamische Volkswirtschaften verlangen ihren gerechten Anteil an den Schätzen der Welt und bedrängen mit ihrer Energie die alten, trägen Gesellschaften im fetten Norden.

Mit diesem Wandel hat sich die schuldenfinanzierte Bequemlichkeit Westeuropas erschöpft, und es dämmert uns langsam, dass sich unser Lebensstil dem anpassen müssen wird, was wir selbst erarbeiten. Das Dilemma ist, dass die kreditfinanzierten Maßnahmen der Vergangenheit keineswegs alle schlecht waren. Immerhin wurden damit viele materielle und immaterielle Werte geschaffen.

Während in früheren Gesellschaften nur das Privateigentum Bürgerrechte gab und vor Lebensrisiken schützte und damit den Wohlhabenden vorbehalten war, machte der europäische Sozialstaat auch Habenichtse, die nur ihre Arbeitskraft zu Markte zu tragen hatten, durch die an die Arbeit geknüpfte, umfassende Sozialversicherung und das ausgebaute Arbeitsrecht zu vollwertigen Bürgern. Er schuf Frieden, indem das Kollektiv eigentumsloser Einzelner den Schutz erhielt, den sonst nur das Eigentum gewährte.

Ein Senat aus guten Köpfen

Wenn wir diese Gesellschaft in Unabhängigkeit von den Finanzmärkten bewahren wollen, dann müssen die Schulden abgetragen werden und der Zusammenhalt sowohl in der Gesellschaft als auch in der EU erneuert werden - nur das gestattet die Fortsetzung des politischen Modells Europas.

In Österreich müssen dazu öffentlicher und halböffentlicher Sektor zu privatwirtschaftlicher Effizienz finden, muss Schluss sein mit des Einzelnen Gewohnheit, auch ohne Bedürftigkeit in öffentliche Geldtöpfe zu greifen, muss die grassierende Freunderlwirtschaft mit Korruptionsneigung ebenso ein Ende haben wie der Pfusch, dürfen öffentliche Infrastrukturinvestitionen nur getätigt werden, wenn sie sich betriebswirtschaftlich rechnen etc. Und wir brauchen Investitionen in "weiche Dividendenbringer" der Zukunft wie neue Schule, Integration und kulturelle Avantgarde. Und es ist das Justizwesen als Kernelement der Rechtsstaatlichkeit zu festigen.

Dafür werden neben dem Sparen Steuern, Abgaben, Gebühren etc. neu eingeführt und erhöht werden müssen. Sie werden noch stärkeren konfiskatorischen Charakter erlangen als ohnehin schon und deswegen bessere demokratische Kontrolle brauchen.

Hier ein Lösungsvorschlag zum Interessenausgleich: Der Erhöhungsfaktor von Einkommens-, Lohn- und Körperschaftssteuern, Vermögenssteuern aller Art, wieder eingeführten Erbschafts- und Schenkungssteuern etc. ist Zwecken zu widmen, die der Steuerpflichtige selbst bestimmt.

Etwa so: Eine 100-köpfige Versammlung von Vertretern der Zivilgesellschaft (ohne Teilnehmer aus dem Politfilz von Parteien, Kammern etc.), ein Senat aus guten Köpfen, produziert für jedes Jahr eine Aufstellung aus den insgesamt 100 dringlichsten Zwecken der durch die Ministerien betreuten Ressorts mit je maximal zehn bestimmten Vorhaben. Daraus hat jeder Steuerpflichtige fünf Vorhaben aus drei verschiedenen Sachbereichen auszuwählen und zu bestimmen, welchen er welchen Anteil seiner zusätzlichen Steuerleistung widmet.

So müssten sich die Proponenten eines Vorhabens um die Zustimmung der Bürger bemühen. Diese behalten das Schicksal ihres Obolus im Auge und fordern Rechenschaft über dessen Verwendung. Nebeneffekt: Der Staat und seine Repräsentanten sähen sich zunehmend mündigeren Bürgern gegenüber. Das macht die Sache des Regierens schwerer. Dafür würden die Steuerpflichtigen ihr Geld lieber geben, weil sie wüssten, wofür. Das macht das Regieren wieder leichter, wenn man die richtigen Vorhaben verständlich erläutert und durchführt.

Die skizzierte Steuerdemokratie könnte ein Mittel dazu sein, das Engagement der Bürger zu gewinnen. Die Geheimniskrämerei der Regierung um das Sanierungspaket ist dafür sicher keine passende Voraussetzung. Aber noch wäre es möglich, den unvermeidlichen Sanierungspfad mit den Bürgern statt gegen sie zu gestalten und zu beschreiten.

David Gulda (56), Jurist und Kaufmann, ist Geschäftsführer einer privaten Tiroler Unternehmensgruppe mit Schwerpunkt Transport & Logistik. (David Gulda, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4./5.2.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 49
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papst benedikt
10

am besten wir besetzen diesen "weisenrat" mit denselben leuten, die uns 2008 die finanzkrise eingebrockt haben.
also unter anderen mit guldas kollegen und geschäftspartnern.

Chi-Unit
04
Danke

Die Politik zeigt auf Banken, Spekulanten, Hedge Fonds, Ratingagenturen etc. als Schuldige an der Krise. Aber in deren Abhängigkeit haben sich Österreich und Europa selbst begeben, indem sie der Kreditversuchung erlagen und jahrzehntelang mehr ausgaben, als sie einnahmen.

für diese Worte. Genau das wird heute nämlich einfach unter den Tisch gekehrt.

Bernd Marin
01
Eine außerordentlich kluge Analyse...

Ein außerordentlich kluge, illusionslose Analyse, auch wenn man nicht mit allen Vorschlägen übereinstimmt...

Mitunter kommen intellektuelle Einsichten nicht von den chattering classes der Publizistik-Profis, sondern den nachdenklichen Köpfen der Zivilgesellschaft, auf die wir mehr hören sollten - "leadership from the periphery", wie die Amerikaner sagen, die aber das eigentliche Kraftfeld der Gesellschaft ist.

Bernd Marin
1010 Wien

Regis 1
10
?

kruckenkreuz heil?

DieAlternativeWirtschaft.at
03
Wer darf teilhaben?

Im Kern bedeutet der Vorschlag Guldas, dass privilegierte Teile der Gesellschaft (Stände?) durch die Macht der Mittelverteilung bestimmen. Über den Staat, die Bevölkerung und die Entwicklung.

Die Gegenthese ist: Um durch Steuerdemokratie das Engagement der BürgerInnen zu gewinnen, sind partizipative Budgets notwendig, die auch den (nicht "vermeintlich" sondern tatsächlich!) "Zukurzgekommenen" direkten Einfluss auf die Verwendung von Steuern geben.
Auf Wikipedia unter "Bürgerhaushalt" zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3... erhaushalt

(wj)

PierNick
 
00
Ich glaube, Sie haben da recht: allerdings erst mittelfristig.

Da müssen Sie erst den Boden bereiten, die Masse ist doch von Jahrzehnten Dauerverblödung durch TV usw. nicht fähig, hier zu entscheiden. Ich finde die Idee machbar, andere Länder haben auch zwei Kamern. Statt Bundesrat, dieser wird stattdessen von den ohnehin überbezahlten und unter -beschäftigten LAbg. gebildet. Der Senat ist nur in der Erst-Zusammensetzung heikel, danach wählt er selbst auf die freiwerdenden Plätze.

higgs - wozu?
02

im kern ist es aber auch heute schon so - nur "stände" würd ich durch "konzerne" ersetzen.
was früher die macht und der einfluss der handwerksstände war ist heute jener der heimlichen monopolisten und vernetzten konzerne, von denen wir, inklusive unserer politmarionetten u. medien, in bedingungsloser abhängigkeit gehalten werden, die bestimmen wo es langgeht, und was gemacht wird - dem erhalt unseres geldsystems scheint dabei oberste priorität eingeräumt zu werden, wärend das wohl der menschen, die nachhaltigkeit und die vernunft auf der strecke bleiben.

der trick ist es, den leistungstransfer nach unten als verursacher zu etablieren, wärend der, einem verzinsten geldsystem innewohnende, automatische transfer nach oben verheimlicht wird

Reinhard Bimashofer
 
01
Verhaltensauffälliger Herr Gulda

Sie schon wieder! Immer wieder fallen Sie mir durch höchst sympathische, weil unorthodoxe und schlüssige Kommentare auf. In welchem Land leben Sie eigentlich, dass Sie noch nicht an die Spitze eines Ministeriums geholt wurden?
Ja, das brauchen wir. So etwas stellt sich auch die Bewegung http://REvolution21AT.bimashofer.eu vor.

Silvio Lackner
00
Landtage vermehren Schulden und doktern neunfach auf denselben Gesetzesmaterien herum.

Es sollte ihnen ein Dreijahreslimit gesetzt werden: Länder, die bis dahin von der Neuverschuldung wegkommen (Schulden abbauen, ohne dass die Bevölkerung dafür "hungern" muss), dürfen bleiben. Die anderen sind simply nicht existenzfähig, demokratiepolitisch ineffizient: das "Wahlvolk" ist nur noch Alibi für den parteipolitischem Selbstzweck. Viele Kompetenzen sind abgewandert (EU), keine finanzielle Perspektive. Sie müssen zerteilt und erfolgreicheren Regionen zugeschlagen werden. Befreit von den Kosten der politischen Selbstverwaltung kann der Zugewinn für die "überlebenden" Länder durchaus ökonomisch sinnvoll sein. Am Arbeitswillen der Menschen mangelt es ja nicht. Wurstelt man weiter, können sie aber zum Griechenland Österreichs werden.

QUANTUM
00

hr gulda, haben sie diesen artikel bereits gelesen?
http://derstandard.at/132816242... ngeschoren

anscheinend nicht. die bevölkerungsteile, die zur schuldentilgung herangezogen werden sollen haben alle zu wenig cash als das die krise sinnvoll in kurzer zeit übertaucht werden könnte.

Galileo
01

und nicht Vergessen - wer von Schulden redet muss auch von Guthaben reden ...

ohne Schulden gibt es kein Geld .......... (nicht in unserem Kreditgeldsystem)

17+4
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Gulda ist GF eines Unternehmens, dessen

Eigentümer in Monako lebt und jahrelang scheints doch nicht sinnlos im Kreis gefahren ist.

Erwin Wolfram
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Peter Michalicka
 
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Arbeitskreis Geld/Grundwerte/Grundeinkommen

Lösungen siehe: http://vimeo.com/25605881

und

http://www.ak-ggg.de/

CEEIT
00
inflate or die

Karinkoller
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"Die längste Zeit konnten wir gut auf Schulden leben."

Diese Diktion setzt zur Veranschaulichung für das "allgemeine Volk", dem das Verständnis komplexer Zusammenhänge nicht zugetraut wird, den Staatshaushalt mit einem Privathaushalt gleich. Diese Verkürzung ist falsch und wird gezielt dazu benutzt, strukturelle Maßnahmen hintanzustellen, Arme verstärkt zu belasten und Wohlhabende zu verschonen ( http://wp.me/p1pooZ-va ).

Reich sein muss sich lohnen!
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Wann fangen wir eigentlich an den "unproduktiven" Teil der Gesellschaft in Lager zu stecken?

Die sind doch offenbar schuld. Schuld, dass es dem produktiven Teil der Bevölkerung so schlecht geht, dass er so hohe Steuern bezahlen muss und natürlich ist dieser unproduktive Teil der Gesellschaft auch für die hohen Staatsverschuldung verantwortlich.
Wenn der unproduktive Teil nicht da wäre, würde es uns allen viel besser gehen... Nicht wahr?

Und wie ist das mit diesem Senat gemeint? Wie kommt dieser Zustande? Sind das automatisch die 100 produktivsten Köpfe (also wohl diejenigen, die am meisten Geld haben) - wo bleibt dann aber die Demokratie?
Oder sollen die doch gewählt werden? Dann stellt sich allerdings die Frage, wodurch sicher dieser von den gewählten Volksvertretern unterscheiden würde die wir bereits heute haben?

Reich sein muss sich lohnen!
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Ihre unternehmerische Tätigkeit in allen Ehren, Herr Gulda

aber der Staat ist kein Unternehmen. Man kann auf den Staat kein BWL anwenden.

Ein Staat ist nicht gewinnorientiert und ein Staat ist auch nicht produktiv. Darf er auch nicht sein. Sobald der Staat unternehmerisch Tätig wird ist es doch gerade ihr Klientel, dass nach Liberalisierung (Privatisierung) schreit.

Und Ihnen sollte auch klar sein, dass der "unproduktive Teil" der Gesellschaft sehr wohl am Wirtschaftsleben teilnimmt - zumindest als Konsumenten.
Würde es ihr Unternehmen heute in der Form geben, wenn der Staat sich nicht verschuldet und es damit den "Unproduktiven" ermöglicht hätte, die Produkte zu kaufen die sie Transportieren (lassen)?
Was ist ein Unternehmer ohne Konsumenten?

gracilis
01
Interessant,

ich denke von dem Politfilz erwartet ohnehin keiner mehr, das er im der Lage wäre die anstehenden Probleme nachhaltig lösen zu können. Ein Rat der Waisen, mit echter Bürgerbeteiligung würde mir gefallen, aber nur solange die Politik sich dem beugen müsste, oder überhaupt abgeschafft wird.

Reich sein muss sich lohnen!
01

Und was unterscheidet diesen Rat der Weisen von der Politik?

gracilis
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weisheit und unabhängigkeit

Reich sein muss sich lohnen!
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Hach, wie romantisch...

Und woher kommen die Weisen? Wie wollen sie den Weisenrat aufstellen?

Soll es da noch Wahlen geben oder lassen wir das mit der Demokratie, führen wir also eine Plutokratie ein?
Und falls sie doch noch bei der Demokratie bleiben möchten, warum sollte sich das Ergebnis dieser Wahl von dem Ergebnis bisheriger Wahlen unterscheiden?
Warum sollten aus diesen Wahlen andere Politiker hervorgehen?

super Typ
01
Diese Idee hat uns Gulda schon einmal vor vier Monaten präsentiert.

http://derstandard.at/131701973... teuerstaat

Diesmal stellt er es ein bisschen detaillierter dar, viel besser wird es dadurch aber nicht.

Looos
01

Der Gedanke dass Steuerpflichtige selbst mitbestimmen können was mit ihrem Geld geschieht, ist doch hervorragend. Das wäre längst fällig!
Seit dem Neoliberalismus herrschen insgesamt wieder Ständestaat-Zustände wie im tiefsten Mittelalter.

Reich sein muss sich lohnen!
12
Wenn jeder bestimmen kann was mit den Steuern passiert die er bezahlt,

dann kann man auch gleich aufhören Steuern einzuheben.
Jeder würde seine Steuern nur noch den Bereichen widmen, von denen er direkt persönlich profitiert.

Kommentar posten
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