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"Viel zu eng" legt die Medienbehörde das Gesetz aus, findet ORF-Chef Alexander Wrabetz im STANDARD-Gespräch. Sie untersagte 39 ORF-Seiten auf Facebook. Wrabetz will beim Kommunikationssenat berufen und, wenn nötig, die Höchstgerichte einschalten. Das sei "ein viel zu großer Eingriff in die journalistische Freiheit des ORF", würde ihm Zugang zu jungen Zielgruppen verwehren, tobt er mit den Redakteuren.
Die Mediensprecher von SPÖ, Grünen, FPÖ und BZÖ wollen dem ORF Social Media erlauben. Karlheinz Kopf (VP) verweist auf Gebührenprivileg und Wettbewerb, will über Änderungen reden, so sie auch die ORF-"Struktur" betreffen, also kleinere, vielleicht unabhängigere ORF-Gremien. Da winkt Josef Cap (SP) ab.
Das Gesetz definiere Facebook und Co. "unmissverständlich" als "Tabu" für den ORF, findet der Zeitungsverband. "Nur logisch" wäre für den Verband, auch Twittereien einzustellen. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 4./5.2.2012)
Gesetzesprüfungsverfahren eingeleitet - Entscheidung bis Herbst erwartet - ORF über VfGH-Bedenken erfreut
Das Gesetz untersagt dem ORF neben Glücksspielen und Erotik an öffentlich-rechtlichen wie kommerziellen Web-Angeboten auch "soziale Netzwerke sowie Verlinkungen zu und sonstige Kooperationen mit diesen"
Bescheid der Medienbehörde schließt aus Gesetz: "Eigene Auftritte des ORF im Rahmen sozialer Netzwerke kommen überhaupt nicht in Betracht"
dass es einen Sender gibt, der einerseits durch Zwangs-Gebühren finanziert wird und andererseits die Werbung von jenen, die davon nicht profitieren, auch noch abzieht.
Der ORF soll sich entscheiden: Gebühren ODER Werbung, aber nicht beides - dann kann er auch über andere Vertriebskanäle machen was er will.
lg
Dimple
.. das klingt ja grade so als ob es bei uns keine Presseförderung gäbe. Die gibt es aber. Dürfen wir daher alle Medien, die diese kassieren, auffordern, sich jeglicher Werbung zu enthalten? Wohl weniger.
Ich rate in all diesen Fällen schon zu ein wenig Realismus: Der öffentliche Auftrag will finanziell abgesichert sein, aber auch private Medien mögen nicht gern am Hungertuch nagen.
Es ist modern geworden, über "Zwang" zu sprechen und den "Kommunismus" heraufzubeschwören. In diesem Sinne leben wir in einer Zwangsdemokratie (wir können es uns nicht aussuchen), die viele ihrer Aufgaben über kommunistische Zwangs-Methoden (alle müssen was beitragen, auch wenns ihnen grad nicht passt) finanziert.
Auf ORF.at gab es Visitenkarten für die registrierten Benutzer. Da ja der VÖZ interessiert war, ein Gesetz so maß zu schneidern, dass möglichst alle interessanten Features des ORF.at beschnitten und verboten werden, hat man natürlich auch dieses Feature verklausuliert ins Gesetz aufgenommen.
Mit FB&Co hatte das Gesetz ja nicht das Geringste am Hut. Es hätte ja nur den Online-Bereich betreffen sollen. Jetzt schlägt dasselbe Gesetz wider erwarten aber in den TV-Bereich rüber. Und da tuts Wrabetz auf einmal weh. Klar fühlt er sich da angegriffen. So wars ja auch nicht ausgemacht zwischen ihm und dem VÖZ.
weil er Zwangsgebühren kassieren darf und auch noch Werbung dazu. Das ist eine solch enorme Wettbewerbsverzerrung, dass Einschränkungen normal sind.
Nehmt dem ORF die Werbung oder die Gebühren weg und schwupps darf er alles, was private Medien auch dürfen.
lg
Dimple
Der ORF und der VÖZ haben sich ganz klar auf eine starke Einschränkung der Online-Debatten auf ORF.at, sowie auf eine Aufgabe der Future Zone und anderer Teile geeinigt.
Die betreffende Stelle des Social Media-Verbots bezog sich eindeutig auf die Community-Features des ORF.at.
Wrabetz hat keine Sekunde dran gedacht, irgendwelche Konzessionen für den TV-Bereich zu machen, denn hätte das im Raum gestanden, hätte er dem Entwurf nie zugestimmt.
Ich wäre ja gespannt, welchen Grund der VÖZ jetzt hat, die für ihn freundlichen und bis jetzt reibungslos durchgesetzten Bestimmungen durch solche Querschüsse zu gefährden - denn eins ist sicher: So, wie der VÖZ das fordert, wirds nicht werden, das müsste sogar denen klar sein.
zeitungsherausgeber glauben, dass der orf dadurch einen wettbewerbsvorteil hat. bzw. glauben tun sie das hoffentlich nicht wirklich. aber sie finden das ist eine innovative idee, um dem orf zu schaden. das werbegeld geht nach amerika, argumentieren sie. u.a. auf den facebook-seiten, die sie selber betreiben.
Der VÖZ urgiert, dass geschriebenen nur den Zeitungen vorbehalten ist und bekommt damals die News-Seiten. Da der TELETEXT vorerst (bedingt druch die zu beginn nicht vorhandenen geräte) keine Reichweiten hatte, zog sich der VÖZ bald wieder zurück. Der ORF hat es dann als große Erfolgsgeschichte bis heute alleine durchgezogen. Der VÖZ war also immer schon dumm und hat nichts dazugelernt !!!
Der ORF bzw. der Staat wollte ein neues Gesetz um die Leute zu kontrollieren Um zu sehen wer eine Meinung hat die nicht Regierungskonform ist. Das sind eben die Nebenwirkungen dieses Gesetzes Der ORF soll nun damit Leben. Wenn der ORF gleichbegahandelt werden will, soll er sich auch OHNE GIS dem Wettbewerb stellen. Oder die Gebühren bekommen ALLE sender je nach Marktanteil. Der Bildungsauftrag ist längst nicht mehr erfüllt. Das machen Private wie ServusTV besser mit ihren Dokus. und nicht regierungskontrolliert wie der ORF. Im zivilen Notfall wird eh über ALE Frequenzen drübergesendet, Bzw. sind die Privaten auch interessiert die Leute zu warnen und Informieren. Da braucht es keinen Staatsfunk.
GIS ist eh fürn A....
Der OR fha t auch irr viel werbung. einfach mal die riesien ORF Apparat abspecken udn schon spart man millionen.
war mal dabei bei der produktion einer NANO moderation. 20ß leute waren für die paar sekunden moderation einen tagg beschäftigt.
als ich bei der oroduktion einer ähnlichen sendung für den dicovery channel dabei war waren es 5 laute die in einem tag auch die beiträge machten. (2 der 5 machen dann auch die endproduktion).
die regierung ist vor den zeitungen auf die knie gefallen. damit der faymann weiterhin seine inserate schalten kann.
das mit dem registrieren mit namen und adresse, dass dann auch überprüft wird. (.."Sie sind nicht an dieser adresse gemeldet, ändern dsie die adresse damit wie weiterhin posten können.).. das wollte die zeitunge nicht
könnte es gar nicht sein. Der ORF war mit dem Facebook-Verbot ebenso einverstanden wie mit dem Verkauf der Futurezone und dem schliessen der Online-Foren. Dafür hat der VÖZ zugestimmt, dass der ORF mehr Werbung machen darf. Nun hat der ORF gegen das Gesetz verstossen, wurde ertappt und nun wollen plötzlich alle das Facebook-Verbot kippen? Dann aber bitte auch die Futurezone zurückkaufen, die Online-Foren aktivieren und weniger Werbung schalten.
Mehr Werbung, dafür eben keine Futurezone, keine Foren und keine Sozialen Netzwerke. Bei der Futurezone oder den Diskussionforen hätte ich verstanden, wenn man das ORF-Gesetz ändern will. Aber nur weil der ORF nun in Facebook sein will, das Gesetz mißachtet hat und verurteilt wurde, soll er nun mit einer Gesetzesänderung belohnt werden? Das finde ich extrem daneben.
und sonst gehts ihnen noch gut? sie wollen, dass der staatliche tv-sender künstlich moderne kommunikation nicht nützen darf? das ist einfach lächerlich. wenn ich schon GIS zahlen muss, dann will ich einen modernen, coolen Sender und nicht einen, der sich gestrig präsentieren muss künstlich...aber vielleicht sind wir in Nordkorea
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