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Am Sonntag jährt sich der Todestag von Alfred Worm zum fünften Mal - der nach ihm benannte Preis für investigativen Journalismus soll heuer aber nicht vergeben werden. Die Verlagsgruppe "News", die die Auszeichnung vergibt, begründet das mit der "geringen Zahl der eingereichten Arbeiten, die innerhalb der festgelegten zwölf Monate entstanden sind". Die Verlagsgruppe überlegt nun, den Alfred-Worm-Preis möglicherweise im Zwei-Jahres-Rhythmus zu vergeben.
"Da viele der investigativen Leistungen über mehrere Monate und auch Jahre recherchiert und aufgearbeitet werden, ist eine abschließende Beurteilung oft unmöglich", hieß es in einer Aussendung. Axel Bogocz, Vorsitzender der Geschäftsführung der "News"-Gruppe, meint, dass weniger Vergaben "der Qualität der Einreichungen und dem Wert des Preises zuträglich sein" werden. Im Vorjahr ging die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an den "Format"-Journalist Ashwien Sankholkar. Der Preis wurde 2008 zu Ehren des am 5. Februar 2007 verstorbenen Aufdeckungsjournalisten Alfred Worm ins Leben gerufen. (APA)
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