US-Nationalarchiv

Magna Carta restauriert und ausgestellt

4. Februar 2012, 17:35

Einziges Exemplar des wegweisenden Dokuments auf amerikanischem Boden

Washington - Das US-Nationalarchiv hat am Donnerstag ihre mit Millionenaufwand restaurierte, 715 Jahre alte Version der Magna Carta präsentiert. Der Philanthrop David Rubenstein hatte das Dokument 2007 bei einer Auktion für umgerechnet 16,3 Millionen Euro ersteigert. Weitere gut 10 Millionen Euro zahlte er für die Restaurierung. Dem Nationalarchiv stellte der Mitgründer des Private-Equity-Unternehmens The Carlyle Group die Proklamation als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Bereits im Original von 1215 wurde die Magna Carta in mehreren Abschriften verfasst, dazu kamen spätere Kopien. Das nun ausgestellte Dokument ist eine von letzteren und stammt aus dem Jahr 1297. Es trägt das Siegel des englischen Königs Eduard I.

Insgesamt sind 17 schriftliche Fassungen des wegweisenden mittelalterlichen Dokuments erhalten geblieben. Neben dem "amerikanischen" gibt es eines im australischen Parlament, die übrigen befinden sich in Großbritannien. (APA/red)

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15 Postings
Nebelscheinwerfer
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Dachte zuerst, ...

... die stellen jetzt die Betriebsvereinbarung von Herrn Strocksack aus.

subspace99
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Feine Sache...

Da kann man sich dann in den USA über die absonderlichen Sitten des Mittelalters wundern.

"No man of what state or condition he be, shall be put out of his lands or tenements nor taken, nor disinherited, nor put to death, without he be brought to answer by due process of law."

Totaler Durchblicksstrudel
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Die Magna Carta ist immer noch Teil des US-amerikanischen Rechtsgutes!

Nick Tameer
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Während die Habeas-Corpus-Akte so langsam in der Versenkung verschwindet.

Aber so ganz kann ich das Tam-Tam um die Magna Charta nicht verstehen. Die Peers haben den König da Rechte beschnitten, die z.B. ein deutscher König zumindest de facto ohnehin nie hatte

Sven Dirks
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Theoretisch ja...

.. in der Praxis ist der Glanz aber schon ein bissl verblasst. "Due process of the law"?

manto bamminger
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magna carta in privatbesitz

ok, wieso auch nicht
passt irgendwie zur fed

Andi Arroganti
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Völlig irrer Preis. und 10 Millionen für die Restaurierung?? Wie sah das Stück vorher aus?

Andi Arroganti
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dafür natürlich grün!

Rot/Grün Farbsehschwächling
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köstlich! hab herzhaft lachen müssen!

rudolf schladming
 
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wärs wirklich zuviel verlangt auf den inhalt des dokuments in einem absatz einzugehen? sonst brauch ich keine zeitung mehr zu lesen sondern hol meine infos nur mehr von wp und von der apa.

°<°~~
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Weil der Robin Hood, der hat dem John so zugesetzt, dass er total unbeliebt war. Obwohl er sich ja nur geweigert hat, das Lösegeld für Richard Löwenherz zusammenzuschnorren, und das Land nicht ausbluten wollte für seinen windigen Bruder, der noch nicht mal englisch sprechen konnte und mit dem alten sächsischen Adel sowieso nichts am Hut hatte.
Aber beider Mutter, die Eleanore von Aquitanien, finanzierte damit die Gründung von Wr. Neustadt, die Eroberung Siziliens. Das war gut so, denn sonst hätten wir Friedrich II, das "Staunen der Welt" niemals zum Kaiser gehabt (den hat das Reich nördlich der Alpen übrigens genauso interessiert wie Richard England).
Jedenfalls musste John dann ein paar Zugeständnisse an den Adel machen: die Magna Carta.

Nick Tameer
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alsowirklich
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wir haben das seinerzeit noch in der schule gelernt.
ja ja, die heutige bildung...

momodeluxe
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das geht aus produktionstechnischen gründen nicht, weil nämlich auch im verlinkten wiki artikel nichts zum inhalt steht, das sich mit einer einfachen strg-c strg-v computerinteraktionsoperation abarbeiten ließe.

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