Wien - Nach der mehrheitlichen Übernahme des angeschlagenen Wiener
IT-Dienstleister S&T durch das börsenotierte Linzer IT-Unternehmen Quanmax
und die grosso Holding GmbH des Sanierers Erhard Grossnig im November 2011
konnte die S&T-Gruppe das vierte Quartal 2011 mit einem Umsatz von 75 Mio.
Euro und "leicht positivem Ergebnis" abschließen. Auch im laufenden
Geschäftsjahr werde ein positives Ergebnis angepeilt, teilte S&T am Freitag
mit. In den ersten drei Quartalen 2011 war das EBIT mit 13,5 Mio. Euro negativ.
"Erfreulich ist, dass das CEE-Geschäft gut und erfolgreich verläuft", heißt
es in der Aussendung weiter. Konkrete Umsatz- oder Ergebnisprognosen für das
laufende Jahr werden nicht gemacht, nur soviel: "Der Quanmax-Konzernumsatz soll
im nächsten Jahr mit S&T auf über 330 Mio. Euro anwachsen."
"S&T wurde gemeinsam mit Quanmax auf einen Schlag eine 300- bis
400-Millionen-Firma, die aus meiner Sicht mittelfristig in den TecDAX gehört.
Wir arbeiten auf den TecDAX hin", so S&T-Chef Hannes Niederhauser laut
Aussendung. (APA)