ÖOC-Affäre

Jungwirth wegen Untreue angeklagt

3. Februar 2012, 13:46

Staatsanwalt wirft Ex-Generalsekretär Abzweigung von Millionenbetrag vor

Salzburg - In der Affäre um Salzburgs Olympiabewerbung für die Winterspiele 2014 und um das ÖOC steht nun eine erste Anklage ins Haus: Das Justizministerium hat sich der von der Staatsanwaltschaft Salzburg beabsichtigten Anklage wegen Untreue gegen den 62-jährigen ehemaligen ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth voll inhaltlich angeschlossen, ebenso gegen dessen seinerzeitige 49-jährige Stellvertreterin.

Den beiden wird vorgeworfen, Gelder des Österreichischen Olympischen Komitee für sich selbst oder Dritte abgezweigt zu haben. Bei Jungwirth geht die Staatsanwaltschaft von einem Betrag von 2,7 Millionen Euro aus, bei dessen damaliger Stellvertreterin handelt es sich um rund 360.000 Euro, wobei ihr eine Mitverantwortung insofern angelastet werde, als sie eine Pflicht zur Prüfung gehabt hätte. Wie es heißt, haben beide im Vorfeld die Vorwürfe zurückgewiesen, berichteten die "Salzburger Nachrichten" am Freitag.

Laut Barbara Feichtinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, geht es in der bevorstehenden Anklage um den Vorwurf der Untreue. Sowohl Jungwirth als auch dessen Stellvertreterin seien für die ÖOC-Konten zeichnungsberechtigt gewesen. Der damalige Generalsekretär habe dabei in Summe rund 2,7 Millionen Euro durch Überweisungen und Barbehebungen "in die eigene Tasche gewirtschaftet", so Feichtinger zur APA.

Die Gelder flossen unter anderem "in einen Reitstall, Dressurpferde und in einen aufwendigen Lebensstil", so die Staatsanwältin. Aber auch Angehörige seien unterstützt worden. Zudem habe Jungwirth auch Rechnungen an Dritte mit ÖOC-Geldern beglichen, etwa für Autoreparaturen. Jungwirths Anwalt Herbert Eichenseder konnte am Freitag inhaltlich zu den Vorwürfen noch keine Stellungnahme abgeben: "Die Anklage ist noch nicht zugestellt, ich kann noch nichts sagen." (APA)

Wo woar mei Leistung?
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Undank ist des Leistungsträgers Lohn

Nachdem der Vorzeige-Funktionär so viel für den österreichischen Sport geleistet hat, hätte man doch darüber hinweg sehen können, dass er sich ein bisschen etwas geleistet hat.

Typisch für den österreichischen Sport: Er ist für die Funktionäre und deren Annehmlichkeiten da.

Gustav Lecker
04
und

und was ist mit Wallner?

Cato d. Ä.
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und mit a. g.?

Ernst Esach
02
"und was ist mit Wallner?"

Es ist wie immer.
Er lächelt fein.
Ein feiner Herr eben!

asdf 1234
02
Naja, wissen'S doch:

der Herr Wallner vertritt Österreich doch beim IOC oder nicht?
Wird wahrscheinlich nicht so einfach sein, diesen Herrn vor österreichische Gerichte zu bringen, nehm ich mal an. Wohl eher vor den Sportsgerichtshof.
Aber vielleicht täusch ich mich ja a wengerl;-))

froescherl
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waren es die früchte einer machtposition, ...

und passt es in anderen sportverbänden?

ländliche Genreszene
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hohe sportfunktionäre ..

.. haben hohe spesenko(n)sten?

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