Paszek verliert auch gegen Pironkowa

3. Februar 2012, 16:31

Österreich schlägt dennoch Bulgarien und ist Gruppen-Sieger - Nun am Samstag gegen England - Für Rückkehr in Weltgruppe II fehlen noch zwei Siege

Eilat - Österreichs Fed-Cup-Damen haben am Freitag im israelischen Eilat in Pool A der Europa-Afrika-Zone den Gruppensieg geschafft. Wie schon gegen Estland am Vortag machte die ÖTV-Truppe von Kapitän Jürgen Waber auch gegen Bulgarien im abschließenden Doppel den entscheidenden zweiten Punkt zum 2:1. Damit haben Tamira Paszek, Patricia Mayr-Achleitner, Yvonne Meusburger und Sandra Klemenschits ein Play-off-Match gegen den Sieger der Gruppe C, England, am Samstagnachmittag sicher.

Mayr-Achleitner feierte auch im zweiten Gruppenmatch den Einzel-Sieg für Österreich, sie besiegte Elitsa Kostowa (richtig/nicht Dia Ewtimowa) mit 6:3,6:3. Danach sorgte die Tirolerin an der Seite von Meusburger für den Gesamtsieg. Paszek unterlag hingegen auch in ihrem zweiten Single-Einsatz der bulgarischen Nummer eins Tswetana Pironkowa mit 3:6,6:1,1:6. Gelingt im Samstag-Länderkampf - gegen die von Judy Murray, der Mutter von Andy, betreuten Britinnen - ein weiterer Erfolg, dann hat die ÖTV-Mannschaft einen Platz im Play-off der Weltgruppe II am 21./22. April sicher.

Zumindest die Einzel-Head-to-Heads sprechen da ein bisschen für Österreich: Mit einem Sieg in der bisher einzigen Begegnung mit Elena Baltacha (WTA-57.) bzw. einem 2:1 gegen Anne Keothavong (88.) hat Mayr-Achleitner eine positive Bilanz stehen. Und Paszek hat ihr bisher einziges Duell mit Baltacha vor sechs Jahren in Bergamo ebenfalls als Siegerin beendet, gegen Keothavong führt sie mit 2:0-Siegen.

Mayr-Achleitner freute sich nach ihrem zweiten Einzelpunkt beim Gruppenturnier in Israel über "ein Super-Match" und erntete Lob von Waber. "Sie hat heute sehr konzentriert gespielt und war in allen Belangen die überlegene Spielerin." Für Österreichs Nummer 1 Paszek setzte es aber nach der Enttäuschung vom Vortag auch gegen die WTA-50. Pironkowa eine Niederlage. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich Paszek mit einem 6:1 im zweiten ins Match zurück, musste aber zum 1:3 das vorentscheidende Break hinnehmen. Wabers überraschende Entscheidung, für das Doppel sowohl auf Paszek als auch auf Doppelspezialistin Sandra Klemenschits zu verzichten, ging auf: Mayr-Achleitner und die erstmals eingesetzte Meusburger gewannen das Doppel gegen Pironkowa/Ewtimowa glatt 6:1,6:2. (APA)

Fed Cup - Europa-Afrika-Zone - Gruppe A in Eilat (Hart):

Österreich - Bulgarien 2:1

  • Patricia Mayr-Achleitner - Dia Ewtimowa 6:3,6:3
  • Tamira Paszek - Tswetana Pironkowa 3:6,6:1,1:6
  • Mayr-Achleitner/Yvonne Meusburger - Ewtimowa/Pironkowa 6:1,6:2

Österreich damit Gruppen-Sieger - Gegen Sieger der Gruppe C um Platz im Play-off der Weltgruppe II

Liberaler Atheist
01
Eigenartige völlig falsche Schlagzeile!

Hey, liebe Standard-Redaktion, hier geht es um den Fedcup, also ein Mannschaftsturnier. Wenn Österreich gegen Bulgarien gewinnt, ist es völlig irrelevant, wenn Paszek ihr Spiel verliert, das kann man dann bei den Spielberichten bringen, aber sicher nicht als Hauptschlagzeile.

[Cotton]
00

Mimi wos is los, ha?

Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein
00

Naja, immerhin ein Satzgewinn... das gestern war ja nur peinlich!

Patricia Mayr hat mit 3 Siegen in 3 Matches bisher am meisten dazu beigetragen ;)

kurt haenel
 
00

Tamira Paszek muss ganz schön heftige seelische Probleme haben.

Karl Hausner
28
Pironkowa kann nicht nur besser Tennis spielen.

http://2.bp.blogspot.com/-XoYcPKdi... nkova8.jpg

[Cotton]
00

Ein fesches Mädel. Aber wie immer gilt: Schminke, Styling, perfekte Momentaufnahme und intensive Nachbearbeitung sind der Schlüssel dazu, dass Frauen schöner erscheinen als sie tatsächlich sind. Auch in diesem Fall, wenn man die restlichen Fotos der Dame googelt.

wolfetone
 
01

Ich kann kein kyrillisch lesen, was steht da?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.