Gesundsparen

Kolumne | Bernd Marin, 3. Februar 2012, 17:31

Intelligent Sparen ist eine Frage der Moral - und wirtschaftlichen Überlebens. Kein ruinöses Kaputtsparen an wichtigen (Human-)Investitionen, sondern Gesundsparen an unnützen, ja selbstgefährdenden Konsumausgaben

Wenn allein der jährliche Zinsaufwand zur Staatsschuldentilgung die Hälfte der Lohnsteuer, weit mehr als die Bildungsinvestitionen und das dreifache der Pflegeausgaben ausmacht - und das "Pensionsloch", chronisch 30%-ige Beitragsdefizite, laufenden Zuschussbedarf von 70 Prozent der Lohnsteuern - dann ist Feuer am Dach, lichterloh. Feste Schläfer bedurften der Alarmsirenen kostentreibender Bonitätsabwertungen durch Ratingagenturen, ausgerechnet brandbeschleunigender Feuerwehren.

Risikomanagement, das EU und Gläubiger auf den Finanzmärkten erwarten, ist auch aus Eigeninteresse sinnvoll: Überschuldung bedeutet Verlust hoheitlicher Souveränität gegenüber den moneylenders, in Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik, an Wettbewerbsfähigkeit, Krisenresistenz, Stabilität und Zukunftsinvestitionen.

Selbst wenn man Zusatzeinnahmen aus Fairness für wünschenswert und aus Tempogründen für unverzichtbar hält, wäre die Konsolidierung ausgabenseitig wirksamer und nachhaltiger. So waren die Edlinger-Reformen 1996/97 zu zwei Drittel ausgabenseitig und mit 4,0 Prozenpunkten Defizitreduktion (-5,8% auf -1,8%) mehr als doppelt so wirksam als die ideologisch verkehrten, schwachbrüstigen pr-pushups an Grasser-Reformen 2001, die zu zwei Drittel einnahmenseitig das Finanzierungssaldo nur um 1,7 Prozentpunkte verringerten.

Unser strukturelles Defizit lag schon vor der Krise 2008 über zwei Prozent, die Abgabenquote weit über EU-27 und OECD-Niveau, und die Staatsausgaben mit rund 50 Prozent etwa 15 Prozent über diesen Standards. Wer „velwechsert" (E. Jandl) einen aufgebläht fetten Hochsteuerpark mit einem starken Staat? Überkapazitäten mit Leistungen?

Glaubt irgendwer ernsthaft, dass Medizinapparate für 17 Millionen Patienten, doppelt so viele Akutspitalsbetten wie in Schweden und Norwegen außer doppelt so vielen Spitalsaufenthalten nach dem Motto "beds built are beds filled" irgendeinen Effekt haben* - außer der Zusatzgefahr opportunistischer Infektionen und erhöhter vorzeitiger Sterblichkeit? Glaubt irgendwer, dass unbegrenzt beitragsfreie Mitversicherung zur Krankenversicherung, die Altersteilzeit als Blockvariante, rechtswidrig ungleiches Pensionsalter für Frauen bis 2034, die "Hacklerei" und viel groteskere Früh- und Sonderpensionsprivilegien irgendetwas außer Geldverbrennen bewirken - und Erwerbsbeteiligung von Frauen und mittleren Jahrgängen reduzieren?

Wer - außer nicht lebensfähigen Grenzbetrieben - braucht Unternehmenssubventionen drei mal und Kapitaltransfers an Betriebe doppelt so hoch wie sonst in Europa, um dann auch nur ein Drittel an Bruttoinvestitionen zu erzielen? Wer verzichtet auf bis zu einer Milliarde Zinsen aus ungenutzten Privatisierungserlösen, ohne Verlust strategischer Kontrolle öffentlichen Eigentums durch Sperrminoritäten bei Telekom, OMV usw.? Wer will Steuervergünstigungen für "Topfsonderausgaben", jobkillende Überstunden, kuriose Ausnahmen bei Mehrwertsteuer, kleines Glücksspiel, Grundsteuern fürs lokale Witzblatt - oder steuerfreie Erbschaften, Umwidmungsgewinne und andere Vermögenszuwächse? Alles so sinnvoll wie der jahrzehntelange Alleinverdienerabsetzbetrag für Kinderlose bis 2011.

Nur wer gesundspart hat Reserven für unverzichtbare Humaninvestitionen - in Kinderbetreuung, Bildung, Pflege, Job Creation, Umweltschutz und thermische Sanierung, F&E, öffentliche Verkehrsinfrastruktur, Dorferneuerung und Landschaftsgärtnerei, Sport und Kultur - oder wirksame Krisenbekämpfung. Für alles, was das Leben lebenswerter macht - und zugleich gute Arbeit und auskömmliches Einkommen schafft. (DER STANDARD; Print-Ausgabe, 4./5.2.2012)

* Siehe Marin, Hofmarcher, Mehr Gesundheit für unser Geld, bitte, DER STANDARD 1. Februar, 2012

  • Alle bisherigen Kolumnen von Bernd Marin finden Sie auf der Website www.euro.centre.org

  • 27.5.2011
    • "LIFE" is Life? [80]

      Einfach unglaublich, wie ältere Mitarbeiter in der privatisierten ehemaligen Staatsindustrie behandelt werden. Noch können sie in die Frühpension flüchten

  • 25.5.2011
    • Neue Arbeitszeit-Zeiten [63]

      Im Ideenwettbewerb um Lebensqualität, humaneres und wertschöpfenderes Arbeiten haben wir eine Welt zu gewinnen. Durch sozialpartnerschaftliche Win-Win-Innovationen, statt Dialogblockaden.

  • 30.4.2011
    • "Des Ano": Unglück durch Wohlfühlpolitik [149]

      Frühpensionen sind überwiegend weder unvermeidlich, noch unfreiwillig, noch erhöhen sie Wohlfahrt und Wohlbefinden. Sie sind vielmehr sündteuer subventioniertes Unglück.

  • 2.4.2011
  • 31.3.2011
  • 26.2.2011
    • Aktive Senioren [200]

      "Eines ist unbestritten: Wenn wir so weitermachen, geht es in den Abgrund", weiß sogar der Seniorenbundobmann. Doch was folgt daraus für wen?

  • 15.2.2011
    • SOS Quotenmänner! [299]

      Diese Kolumne ist reine "Männersache", nicht für Frauen. Hoch an der Zeit, unter uns Klartext zu reden.

  • 1.2.2011
    • Rating-Meinungshandel [17]

      Schon im Jänner 2009 wurde die Rolle der "großen drei" Ratingagenturen im globalen Finanzcrash als Hehler statt als Marktgendarmen angesprochen*. Seither wissen wir noch mehr über ihre Fehlurteile und Korruption. Doch nichts geschieht, Regulierungsversuche des Binnenmarktkommissars waren ebenso erfolglos wie der US Securities and Exchange Commission (SEC). Der nächste Kollaps wird vorbereitet - und damit Unruhen in Europa?

  • 18.1.2011
    • Klassekanzler Kreisky [67]

      Volkskanzler wird man durch den Respekt und die Zuneigung der Menschen, die natürliche Autorität und kluge, für sie vorteilhafte Staatskunst verspüren. Worin Kreisky Recht hatte, und wovon wir bis heute zehren. Worin Staatsmacht (Kanzler)Klasse zeigt. Warum er uns fehlt - und wem nicht.

  • 4.1.2011
    • Märchenonkel [60]

      Zu den langlebigen Ursprungs-Mythen der Zweiten Republik gehört die angebliche Drittel/Drittel/Drittel-Regel. Doch es gibt sie gar nicht - weder als Verfassungs- noch als einfaches Gesetz. Auch diese chronische Unwahrheit eine „Tochter der Zeit“.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 86
1 2 3
blablabla blablabla
22
der Zug ist abgefahren,

diese Reformen kommen um 20-30 Jahre zu spät und sind auch kontraproduktiv, wie einige Ökonomen die mitgedacht und auch die Krise vorausgesagt haben immer wieder betonen.

Gesundsparen heißt Kaputtsparen. Außerdem wurde der Generationenvertrag gebrochen. (ist aber nur ein Detail).

Das Diktat der Finanzmärkte wurde den Staaten aufgewzungen. Die Banken horten Geld, in der Realwirtschaft kommt nichts mehr an, die Sparmaßnahmen verschärfen die Situation noch. 1,5 Billionen können weder erwirtschaftet noch erspart sondern nur weginflationiert werden.

Aber die geringe Chance besteht nach den kommenden Zeiten, nicht mehr einen so augeblähten Staat zu installieren.

Erwin Wolfram
11
uebersetzung

wisst eh burschen ich schreib den artikel, bekomm das cash und "zufaellig", als "freiheit" "duerft" ihr das schreiben was die leute lesen und glauben, wir sagen dann das ist eine "demokratie"...

blablabla blablabla
11
dazu gibt es auch andere Stimmen,

http://derstandard.at/132816242... ngeschoren

der Artikel trifft es meines Erachtens besser.

Andreas1900
13
Achtung, Herr Marin: "...nach dem Motto: Privater Reichtum und öffentliche Armut, so soll's bleiben!"

Obwohl ich diesen hier zitierten Kommentar zuvor noch nicht gelesen hatte, meinte ich genau diese Warnung von Dr. Anton Brandner.

Daher wiederhole ich mein Misstrauen, das ich schon unten angeführt habe:
Solange die Verursacher der Krise nicht deutlich spürbar beitragen müssen (auch Transparenz ist notwendig), fühlen sich Pensionisten und Arbeitnehmer verschaukelt und abgezockt.
Einmal mehr...

F.S.K
10
norwegen hat gesundheitsausgaben die laut oecd um 1000$ höher sind als die in Ö

nur als beispiel wie unsinnig solches herausgreifen von einzelnen zahlen wie den akutbetten ist.

http://www.oecd.org/dataoecd/... 364846.pdf

weana beinhart
11
herr marin

pointiert aber gut zusammengefasst.

http://www.flickr.com/photos/32... /lightbox/

Alfred Zopf
00

Danke an Hofmarcher, tut anscheinend Marin gut, anscheinend gibt es viel zuwenige PolitikerInnen, die das Gesamte im Auge haben, solange die "Kleingarten-Politik" nicht überwunden wird, treiben wir im Verschuldungssumpf, zahlen sollen die späteren Generationen, nicht wir, nach Danzer - traurig aber wahr.

santa fe
 
13
"Überschuldung bedeutet Verlust hoheitlicher Souveränität gegenüber den moneylenders, in Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Sozialpolitik, an Wettbewerbsfähigkeit, Krisenresistenz, Stabilität und Zukunftsinvestitionen."

was marin hier über staaten sagt, gilt für jeden einzelnen, der in diesen staaten wohnt. wir haben unsere individuelle demokratische souveränität verloren, wir alle sind schuldsklaven der FI geworden, die leibeigenschaft ist bei der hintertür der demokratie wieder hereingekommen.

1% sind von 99% abhängig und nicht umgekehrt, aber die 99% müssen solidarisch sein, und den lohn-geld- und letztlich auch kriegsterror der FI beenden:

BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle.

wirtschaftsgesundung durch stabilisierung der allgemeinen kaufkraft, demokratie-erneuerung durch rückgewinnung der materiellen souveränität jedes einzelnen. sozialer und internationaler frieden auch mit einer sich mit der BGE-investition demokratisierenden FI.

sandokan55
11
„BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN für alle. „

aus christlicher Sicht ist es sicher so, dass kein Mensch auf dem Straßenrand gelassen werden darf.
Und jeder Mensch hat Fähigkeiten, die er für sich und für andere Menschen, für die Gesellschaft einbringen kann.
Ich denke, so eine Sichtweise für jeden zumutbar ist.

Wir leben nicht nur für uns selber.

Aber es gibt, keine Frage auch Menschen, die sich schon in einer Situation befinden, wo man nichts erwarten kann. Für die soll die bedingungslose Hilfe seitens der Gesellschaft gelten. Eine Vorbeugung solcher Umstände ist eine gemeinschaftliche Aufgabe.
Sonst teile ich Ihre Ansicht über FI

Ungarn kämpft gerade gg diese Sklaverei, die reichere Völker werden es bald am eigenen Leib merken, was es bedeutet, ZinsSklave im eig. Land zu sein.

Solemnly Soliloquising Somnambulist
14
1848 hat die bauernbefreiung stattgefunden

die lasten im grundbuch zugunsten der herrschaft (lehen) wurden gelöscht.

15o jahtre später ist diese last über staatsschulden wieder zurück. würde mich nicht wundrn wenn die staatsschuld ins grundbuchh kommt.

Reich sein muss sich lohnen!
11
Bei Telekom und OMV muss man allerdings sagen,

dass die Dividendenrendite hier bisher immer über den Zinssatz der Staatsanleihen lagen.

Wenn ich mir 1.000€ für 3% leihen kann, dann ist es nicht sinnvoll etwas zu verkaufen, dass mir 4% jährlich einbringt um diese 1.000€ zurückzuzahlen...

was ich immer schon sagen wollte ...
21
genau ... wir sollten das hart eingetriebene steuergeld nicht fuer den poebel auf der strasse ausgeben ...

... sondern zum retten der banken und erhalten von vermoegen.

<ironie>
das ist viiiieeeeel sinnvoller, als sie auf ein in der einen oder anderen ecke kleinteils ineffizientes gesundheits/pensions/bildungsystem zu werfen...
</irone>

und die leute werden dann auch nicht den kleinen zahntechniker mit der grossen klappe waehlen, nein ... das werden sie nicht.

just my 0.02€

Solemnly Soliloquising Somnambulist
01
leider stehen der wachsenden verschuldung

ein stagnierender anlagevermögensbestand gegenüber. zuviel schuldgeld wird für geringwertige wirtschaftsgüter ausgegeben.

zu viel anlagevermögen ist in der hand institutioneller. banken sollten gar kein anlagevermögen (rzb) besitzen nur umlaufvermögen, denn die 2% mindestreserve und der zins sind enteignungsmittel.

roewoe
23
Kürzen statt sparen

Wer spart, legt einen Teil dessen, was er erhält zur Seite. Wird aber nur weniger ausgegeben, wird ledilich gekürzt. Die Vorschläge Marins sind massive Kürzungen statt zu sparen. Seine Sprache ist Ideologie im negativen Sinn.
Marin soll seine Geld- und Auftraggeber benennen und die Höhe seiner Einkünfte und dann auch noch die Frage beantworten, warum er bei seinen Vorschlägen zu jenen zählt, die bei den von ihm gefordertene Kürzungen kaum oder gar nicht betroffen sind.

Andreas1900
01
Sprachliche Spielerei, die nicht korrekt ist

Wenn ich Geld weglege, spare ich, weil ich es nicht ausgebe.
Wenn ich weniger ausgebe, spare ich ebenso um den Betrag, den ich vorher mehr ausgegeben habe.

Aber das ist unwichtig.
Wichtiger ist, dass ÜBERALL mit AUGENMASS und MÖGLICHST GERECHT gespart wird!
Wenn der Pensionist merkt, dass auch die Vermögenssteuer, die Reichensteuer und die Transaktionssteuer eingehoben wird und dass Aktive auf verschiedene Weise ihren Beitrag leisten müssen (Erhöhung des Pensionsalters etwa, u.a.m.), wird er auch eine Nulllohnrunde bereitwilliger akzeptieren.
Dasselbe gilt für alle anderen Sparten.
Es muss aber stets klar erkennbar sein, dass die Gstopften von der Bank bis zur Politik spürbar und entscheidend "mitsparen" müssen!

higgs - wozu?
02

naja - "sparen" würd ich mal naiverweise als anhäufen von guthaben bezeichnen, wärend ich das kürzen der ausgaben als "einsparen" bezeichenen würde.
insofern hat roewe schon recht: das sind 2 völlig unterschiedliche sachen.

hier wird sprache sehr geschickt zur manipulation eingesetzt, um uns eigentlich negativ besetzte tätigkeiten (kürzen) mit positiv besetzten wörtern (sparen) zu verkaufen - auf diese feinheiten ist zu achten, denn sie passieren permanent.

marins posting weiter unten entnehmen ich, daß er sich sehr wohl der umverteilungsmechanismen eines verzinsten geldsystems bewußt ist und diese problematik, als einer der wenigen, auch erwähnt - sich also nicht mit dem versuch der verschleierung aufhält, wie die meisten schreiber.

Andreas1900
01
"Ansparen" oder "einsparen",

der Überbegriff ist "Sparen".
Das Zinsmodell hat einiges für sich, vor allem liegt darin eine gute Begründung, warum die Reichen reicher werden und warum es zur globalen Krise gekommen sein könnte, bzw. wo man diesbezüglich den Hebel ansetzen müsste.

Andreas1900
00
"Ansparen" oder "einsparen",

Andreas1900
01
Und weil Misstrauen geboten ist

und wir alle unsere Erfahrungen in den letzten Jahren gemacht haben:
Es müsste auch zuverlässig gewährleistet und kontrolliert werden, dass die Belastungen der Banken und div. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik nicht gleich wieder den Bürgern durch div. Tricks aufgebürdet werden!

Bernd Marin
00
Sparen statt Zukurzkommen / Fortsetzung

..."Marin, ein hoffnungsloser Idealist" verspöttelt, aus seiner Sicht zu recht.

Sie bedienen allerdings nur die Ressentiments aller Zukurzgekommenen, die - wir wir seit Erwin Ringel's Analyse der "österreichischen Seele" wissen - eher ein Mehrheitsphänomen sind.

Bernd Marin

Bernd Marin
13
Sparen statt Zukurzkommen

Ich schlage Kürzungen vor, welche die inzwischen obszönen Zinslasten - und damit eine verkehrte Umverteilung von unten nach oben, die Bereicherung der Reichsten, der Geldgeber und Finanzinvestoren - einschränken sollen. Das können Sie meinetwegen auch "Ideologie im negativen Sinn" nennen, ich halte es für ein Gebot der Klugheit und sozialen Gerechtigkeit.
Dass jemand keinerlei "Geld- und Auftraggeber" hat, die er benennen könnte, kommt wahrscheinlich jemandem mit offensichtlichem Hang zu autoritärem Kommandoton nicht in den Sinn. Und dass jemand Vorschläge machen könnte, der "bei den von ihm geforderten Kürzungen" selbst stark betroffen wäre, scheint überhaupt eher kurios. Ein ehemaliger Sozialminister hat dies einmal als "Marin, ein...

adal2
02
Herr Marin hat vollkommen recht!

Dies Liste ließe sich problemlos fortsetzen:
- Wer braucht 160 Generäle und 140 weitere Offiziere im Generalsrang?
-Wer braucht einen Bundesrat und neun Landtage in dieser Größenordnung?
-Warum wirken Firmen-Investitionen IM AUSLAND steuersenkend?
- Warum wird die Obergrenze für die Pensionsbeiträge nicht aufgehoben?
usw... usw...

Es wäre genug Gestaltungsspielraum für eine VERNÜNFTIGE Sparpolitik und einer Abschaffung von unverständlichen Einzelprivilegien!

sledgehammer44
11
hacklerpension

da hat sich die spö leider teuer stimmen kaufen müssen, um vor der fpö zu bleiben. eine andere erklärung für dieses "geschenk" mit fremden geld wohl nicht. gut zusammengefasst, werden aber die, die es angeht weder lesen und falls doch nicht akzeptieren - oder verstehen.

fanta
13

Der Kommentar trifft es auf den Punkt.

RMP
34
Tja Recht hat er,

aber das alles weiss eigentlich sowieso längst jeder.

Nur ändern wird sich nichts weil jeder, allen voran die Politiker, wird seinen Futtertrog wie immer verteidigen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 86
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.