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Für Freestyler sollten Rücken- und Handprotektoren eine Selbstverständlichkeit sein.
Zu schnell, unaufmerksam oder müde - und schon ist es passiert: Rund 45.000 Skifahrer und Skifahrerinnen landen pro Saison in der Unfallambulanz. "Die meisten Unfälle passieren zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr, wenn die Freizeitsportler erste Ermüdungserscheinungen zeigen", weist Unfallchirurg Christian Kaulfersch auf den Zusammenhang zwischen Überforderung und Verletzungsgefahr hin. Der Leiter des Departments für Unfallchirurgie im Schladminger Diakonissenkrankenhaus rät zur Vorbeugung: "In den Körper hineinhorchen, wenn man merkt, dass man müde wird, eine Pause einlegen oder aufhören. Weiterfahren, nur weil man seine Liftkarte ausnützen will, ist gefährlich."
Nicht jeder Sturz muss gleich im Operationssaal enden. Doch auch scheinbar harmlose Verletzungen können langwierige Folgen haben, wenn sie bagatellisiert werden. Kaulfersch: "Man sollte in jedem Fall zum Arzt, um auszuschließen, dass nicht doch mehr passiert ist." Denn durch falsche Erstbehandlung könnte alles noch schlimmer gemacht werden. Kaulfersch: "Meist geht man zuerst ins Hotel, leiht sich eine Salbe aus, schmiert fest und macht damit das Verkehrte. Diese Patienten landen dann nachts bei uns in der Ambulanz, weil es unerträglich pocht und schmerzt. "
Erste Hilfe bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen: Sofort kühlen (Schnee in Plastiksack füllen und auflegen), keine Salben oder Massagen, keine Wärme, keine durchblutungsfördernden Anwendungen. Es gilt die PECH-Regel: Pause, Eis, Compression, Hochlagerung.
Wie unterscheidet man Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen? Eine Prellung (Kontusion) holt man sich durch einen Schlag oder Stoß, die Verletzung des Gewebes ist von außen nicht sichtbar. Geplatzte Blutgefäße oder eingerissene Muskelfasern lösen Entzündungen im Gewebe aus, Schwellung, und Bluterguss folgen.
Überdehnt man einzelne Muskelpartien und Bänder, kommt es zu einer Zerrung (Distension). Man kann das Gelenk zwar noch belasten, die betroffene Stelle schwillt aber stark an. Nach einer Erholungspause klingt der Schmerz zwar ab, taucht aber bei erneuter Belastung wieder auf.
Überdehnt oder überstreckt man Gelenkbänder, kann es zu einer schmerzhaften Verstauchung (Distorsion) kommen. Manchmal genügt ein Umknicken (Sprunggelenk) oder eine widerspenstige Schuhschnalle (Daumengrundgelenk), um Gelenkbänder schmerzhaft zu überdehnen.
Knie, Schulter, Hand
Die häufigsten Verletzungen betreffen bei Skifahrenden mit 30 bis 34 Prozent das Knie (Innenband, Kreuzband), mit 28 bis 30 Prozent die Schultern, bei Snowboardern zu 44 bis 46 Prozent Arme, Schultern, Handgelenke. Kopfverletzungen sind mit 16 Prozent stark gesunken, was Christian Kaulfersch auf die hohe Bereitschaft, Helme zu tragen, zurückführt. Kaulfersch: "Das zeigt, wie wichtig technischer Schutz ist. Deshalb plädiere ich auch für Rücken- und Handprotektoren. Für Snowboarder sollten sie selbstverständlich sein, aber auch Freerider und Freestyler brauchen sie."
Der sicherste Schneesport ist das Langlaufen. Wer wenig Sport macht, dann aber im Urlaub plötzlich Ehrgeiz entwickelt und jeden Tag auf der Loipe steht, riskiert jedoch Überlastungserscheinungen - häufig Sehnenentzündungen. "Sehnen- und Sehnenansatz- erkrankungen können auch durch falsches Schuhwerk entstehen", sagt Christian Gäbler, Sporttraumatologe und Leiter der Sport- ordination in Wien. Sehr häufig sieht er Achillessehnenentzündungen - vor allem bei Menschen über 30 Jahren, die einen Spreizfuß haben. Auch Übergewicht ist eine häufige Ursache für Sehnenentzündungen.
Als Therapie bietet er solchen Patienten eine Bestrahlung mit dem mobilen Repuls-Tiefenstrahllicht (150 Euro Miete für zwei Wochen) an. Zweimal täglich wird das betroffene Areal dann zu Hause in Licht gebadet, "das Rotlicht bereitet die Entzündungsmediatoren auf und fördert die Heilung", sagt Gäbler - abhängig nach Ausmaß und Grad der Entzündung dauere die Behandlung zwischen zwei und vier Wochen.
Soll man sich nach einer Verletzung gut bandagiert wieder auf die Piste wagen oder den Rest des Urlaubs auf der Hotelterrasse verbringen? Christian Kaulfersch: "Der Schmerz ist das Limit für die Aktivität. Wenn es wehtut, soll man den Sport vorerst sein lassen." Denn eine Knie-Innenbandverletzung, "eine vergleichsweise harmlose Sache", könnte durch mangelnde Schonung zu einer langwierigen Belastung werden, mahnt der Sportmediziner. "Und aus einer Handgelenkszerrung könnte sich bei einem erneuten Sturz ein Bruch ergeben."
Achtung Kaltfront
Wer in den nächsten Tagen Skiurlaub macht, sollte die Gefahr von Erfrierungen und Kältebrand nicht unterschätzen und sich gut gegen die Kälte schützen. Chris-tian Kaulfersch: "Man muss berücksichtigen, dass sich die Temperatur je nach Wind und Geschwindigkeit verdoppelt bis verdreifacht, so werden aus minus 10 Grad schnell minus 20 Grad." Bei Kindern sind vor allem die Finger gefährdet. Deshalb sollte bei Skihandschuhen auf hohen Kälteschutz geachtet werden. Das Gesicht schützt eine Gesichtsmaske und die gute alte Vaseline - dick aufgetragen. (Jutta Berger, DER STANDARD Printausgabe, 06.02.2012)
Im internationalen Vergleich zählen die Österreicher zu den Sportmuffeln - gleichzeitig lässt sich aber ein verstärkter Trend zum Extremsport beobachten
Der Wiener Verein Login veranstaltet kostengünstige Sportkurse, um die Gesundheit arbeitsloser und armutsgefährdeter Menschen zu fördern
Kickboxen erfreut sich bei Frauen zunehmender Beliebtheit - Der Fitnessfaktor steht im Vordergrund - Mit Selbstverteidigung hat der Kampfsport vor allem im mentalen Sinne zu tun
Allein 2011 waren 527.000 Menschen wegen Erkrankungen des Bewegungsapparates in Krankenstand
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Regelmäßige Bewegung hat bereits nach relativ kurzer Zeit einen positiven Effekt auf die Gesundheit adipöser Kinder
Ein trainierter Rücken ist Garant für schmerzfreies Bewegen - Vor allem nach Bandscheibenvorfällen hat der Muskelaufbau Priorität
Neue Daten unterstreichen eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bewegung bei älteren Menschen
"Mehr Sport treiben" ist der Neujahrsvorsatz Nummer Eins der Österreicher
Sportverletzte dürfen heute auf gute Behandlungsmethoden vertrauen - Eine gute Vorbereitung kann Unfälle verhindern
Eine Studie zeigt, dass adipöse Menschen, die körperlich aktiv sind, im Mittel eine höhere Lebenserwartung haben als inaktive Normalgewichtige
Weiche Sohlenpolster schützen nicht, sondern steigern das Verletzungsrisiko für Sehnen, Gelenke und Muskeln.
Was bringt Yoga eigentlich? Der amerikanische Yoga-Lehrer Richard Freeman über Verletzungsgefahren und Heilpotenziale
Experten fordern den Einsatz von Rückenprotektoren bei Kindern
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Kardiologen setzen bei Vorbeugung und Therapie der KHK verstärkt auf körperliche Ausdaueraktivität und mehr Bewegung im Alltag: Wer sich regelmäßig bewegt, senkt Risiko für Herzinfarkt und Herzschwäsche
Breitensportler profitieren hinsichtlich Prävention und Therapie von den Entwicklungen im Extremsport
Österreichische Mediziner kritisieren mangelndes Bewusstsein in der Bevölkerung über die wirksame Vorbeugung von Sehnenverletzungen
Vom gesunden Drang nach Leistung bis zur "Exercise Addiction" - Expertin: "Vom Sportler erwartet man, dass er Opfer bringt"
Inaktiver Lebensstil bei Rheuma-Patienten weit verbreitet - Sportarten mit langsamen Bewegungsabläufen besonders geeignet
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MedUni Wien führt Studie durch - Forscher erwarten Aussagen über Stressbelastung und den Schutzfaktor Ausdauersport
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Der Tiroler Mediziner Johannes Gänzer kann der Kritik an der Entspannungslehre Yoga einiges abgewinnen - Generell davon abraten würde er nicht
Wobenzym - mein Sohn erlitt einen Bändereinriss - der Arzt prognostizierte für den nächsten Tag, starke Schwellung, farbenspielende Schwellung - habe gleich Wobenzym gegeben - nächsten Tag Kontrolle beim Arzt - Frage - was hast du gemacht - ich erzählte es ihm - ja, ja das nehmen Sportler auch
ja das hilft wirklich gut.
Bei kleineren sportzimperleins, die man zb als läufer manchmal hat, nehme ich die murmeltiersalbe, weil die wirklich gut ist. Ich weiß schon die armen murmeltiere. Es tut mir sehr leid, aber die salbe ist saugut.
Was machen Sie denn, wenn der nächste ankommt und sagt, dass es beim keine Wirkung hatte?
Zählen da allgemein nur ihre Erfahrungswerte, oder nur positive Erfahrungswerte und die negativen ignoriert man?
Woher wissen Sie, welche Erfahrungswerte sich mit der Realität decken?
Überlegen Sie einmal für wieviel schrott der Mensch geld ausgibt und zwar super unnötigerweise.
Ich habe mit wobenzym sehr gute erfahrungen gemacht. Mir sind auch die kleinen Pharmaunternehmen sympathischer, als die großen, die unglaublich viel verhökern, dass nicht wirklich wirkt.
bei Kreuzbandeinrisse sind die Schwellungen länger - also nicht am nächsten Tag weg - ihr Nichtgläubigen - irgendwann haben ihr auch eine Schwellung - einfach probieren und ohne Erfahrung einfach nicht mitreden - aber das könnt ihr ja nicht
Schade, dass Sie nicht auf meine Frage antworten.
Ihre Aussage "Wobenzym beschleunigt den Heilungsprozess" ist durch nichts gerechtfertigt, nicht mal durch ihre eigene Erfahrung. Denn Sie wissen nicht, wie die Heilung ohne Wobenzym verlaufen wäre.
So ist das nur plumpe Werbung.
ich kenn meinen körper relativ gut und bin da sehr sensibel... gott sei dank.
Auf die tipps von untrainierten auch sehr oft "geschmierten" ärzten gebe ich auch weniger. Aber das ist eben einstellungssache und eine frage der glaubwürdigkeit. Jeder weiß, dass man studienergebnisse sehr oft kippen kann, es geht einfach ums business - Auch in der wissenschaft und ganz sicher in der Medizin...
Seltsam, dass Sie mit der Schlechtigkeit der anderen argumentieren müssen. Das ist immer auffällig.
Fakt ist: es gibt keinen Wirksamkeitsnachweis. Sie stellen ihre Anekdoten dagegen. Die sind mit systemischen Fehlern belegt, die die Wissenschaft ausmerzt.
Wenn man eine Studie macht, sind das hunderte oder tausende Erfahrungen wie ihre, nur objektiviert.
sollten sie irgendwann soetwas brauchen, schauen sie nicht aufs Geld sondern probieren sie es - z.B. das einzige das Viren knackt - ist Wobenzym- von meinen Bekannten hatten die Ärzte einen schlimmen Verdacht - Ultraschall sah man einen Schatten auf der Bauchspeichelddrüse - es gab Untersuchungen auf Krebs - Blut wurde verschlampt, das Kind und die Eltern waren schon hysterisch, da schickte ich sie gleich zu einem Mediziner, der Natur und Homöopathiearzt auch war - sein richtiger Tip war Pfeifferisches Drüsenfieber - auch er wurde mit Wobenzym behandelt - er hatte nur 3 Monate zu leiden - im Regelfall hängen diese Patienten viel, viel länger dran
Aus der Wikipedia:
"Die Krankheit dauert in der Regel nur wenige Wochen, kann sich jedoch auch über ein bis zwei Monate erstrecken."
Da hatte ihr Bekannter mit nur 3 Monaten ja echtes Glück!
Und im übrigen: wirklich toll das Zeug! Wenn wir noch ein wenig weiter diskutieren hilft es auch noch gegen Haarausfall, Mundgeruch, Impotenz, Krebs im allgemeinen und den Klimawandel.
Seltsam ist nur: je mehr Wirkungen Sie hinzudichten, desto verwunderlicher, dass noch für keine ein Nachweis erbracht wurde.
Ja, es gibt Verläufe die sich über ein oder sogar zwei Jahre hinziehen, es gibt aber auch Verläufe, die nur drei Wochen andauern.
Woher wollen Sie denn jetzt wissen, wie ihr 3-Monatsfall einzuordnen ist? Können Sie nicht. Punkt.
Deshalb macht man Wissenschaft. Man nimmt 200 Erkrankte, gibt 100 davon Wobenzym und 100 weiteren ein Placebo. Dann schaut man, ob die Gruppe die Wobenzym erhalten hat, im Schnitt signifikant früher gesundet ist. Nur so kann man das einordnen. Auch Punkt.
Wow, DAS haben Sie nicht verstanden?
Wenn die Krankheit mit Placebobehandlung bei 100 Patienten im Schnitt 3 Monate dauert und bei 100 Patienten die mit einem Medikament behandelt werden im Schnitt nur einen Monat, kann es die Wissenschaft sehr wohl beweisen, Punkt.
Ich bin mir sicher, so etwas kann man Sechsjährigen beibringen - warum nicht Ihnen?
Ja, dann sagen Sie das mal den Millionen von Wissenschaftlern, die das seit fast 300 Jahren so machen.
Eine Begründung wäre im übrigen auch mal ganz nett, denn irgendwie reicht es mir nicht, wenn Sie das einfach so sagen.
Vorher lesen Sie bitte das hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jame... Cr_Skorbut
Da wird eines der allerersten systematischen Experimente in der Medizin beschrieben. Lind hat damals zwar noch keine Kontrolle mitlaufen lassen, aber mehrere verschiedene Behandlungen miteinander verglichen.
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