Kartellverdacht

Schweizer Behörde ermittelt gegen Großbanken

3. Februar 2012, 11:14
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    foto: apa

UBS und Credit Suisse sowie zehn ausländische Banken - darunter die Deutsche Bank - sollen betroffen sein

Zürich - Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) eröffnet eine Untersuchung gegen die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse sowie zehn ausländische Finanzinstitute, darunter Deutsche Bank. Die Wettbewerbshüter habe Angaben vom Freitag zufolge Hinweise auf möglichen Kartellabsprachen zwischen den Geldhäusern.

Mehrere Derivatehändler von verschiedenen Banken sollen den Angaben zufolge Einfluss auf die Referenzzinssätze LIBOR und TIBOR genommen haben. Mit den Absprachen konnten die Händler möglicherweise eine Verfälschung der Referenzzinssätze zu ihren Gunsten erwirken. Daneben sollen sich die Derivatehändler über die Differenz zwischen den Ankaufs- und Verkaufskursen von Derivaten abgesprochen haben.

Von der Untersuchung seien auch Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, Citigroup, HSBC Holdings, JP Morgan Chase, Mizuho Financial Group, Rabobank Groep, Royal Bank of Scotland Group, Societe Generale, Sumitomo Mitsui Banking Corporation sowie weitere Finanzintermediäre betroffen. (APA/Reuters)

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11 Postings
NicoPelikan
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Wer glaubt, dass diese Ermittlungen nicht im Sand verlaufen ...

... ist bar jeden Realitaets-Sinns :-((

Waran
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Ich postete es schon mal!

Es gibt noch 16 Nationen mit "AAA", davon kann man 8 Nationen guten Gewissens als Finanzoasen/Plätze bezeichnen.
Die Schweiz ist eine davon.

dasandere
01
Mal schauen, wie weit die kommen-

hier wurde die Büchse der Pandora erst geöffnet!

Berthold Goergens
 
02
Der Neoliberalismus spuckt noch in den Köpfen und richtet real Schaden an

Man muss dabei bedenken, dass der neoliberale Zeitgeist noch immer in den Köpfen spuckt. Ausgehend vom Putsch in Chile 1973 unter Pinochet hat die Deregulierung ganzer Bereiche der Daseinsvorsorge, über Thatcher und Blair, mit der De-Industrialisierung Großbritanniens, über Reagan und Schröder, die EU erfasst. Alternativen zur Finanzmarktgetriebenheit müssen gefunden werden, sind da nicht die deutschen Erfahrungen mit der Mitbestimmungskultur eine wichtige Erfahrung der Gewerkschaften. Diese Kultur könnte weitergedacht werden bis zu wirtschaftsdemokratischen Elementen, wie Stiftungsunternehmen, Genossenschaften - ich weiß, die deutschen Gewerkschaften haben damit schlechte Erfahrungen gemacht - aber schaut Euch mal die baskisch-spanische Pr

V995
01
gegen diesen schurkenstat sollte international ermittelt werden

wegen hilfe zur steuerflucht wärend wir für die pleitestaaten blechen müssen hortet die schweiz die millarden der steuerhintezieher

Erwin Wolfram
00
...

tja wenn die fma endlich die rechte von einzelanlegern verteidigen koennte... statt dessen kann man 3 jahre nach der straftat ueber absprachen reden dabei erteilt jeder terrorist mittlerweile seine auftraege indem er kurz den chatstatus wechselt...

Heinz R. Dolanski
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Warum überrascht?

Schafe sind doch zum Scheren da, nichts anderes machen die Banken. Und auch im Mittelalter hat man mit Derivaten gehandelt, mit Bezugsrechten auf die Wolle der noch nicht geschorenen (oder eben gerade erfrorenen) Schafe der Estremadura. Was ist jetzt mit der Tobin Tax auf Derivate?

Geoffrey of Monmouth
02

Derivate an sich gehören verboten.

Roter Baron
02

sind alles nur luftgeschäfte
sowie zinsenzinsen auch.

higgs - wozu?
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neiennnn - ein kartell? wer hätte das gedacht? ich bin vollkommen fertig vor überraschung! - wie ist das möglich, wo doch jede bank in enormen wettberwerb steht, weil ja auch jede bank eine eigene währung abietet, und ich würd niemals auf die idee kommen, daß alle banken ihr geld beim selben großhändler kaufen, der vielleicht doch über eine geisse, wie soll ich es sagen, marktdominaz verfügt und eigentlich machen kann was er will.

Roter Baron
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ja, ich war auch ganz überrascht....

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