Der "hässliche" Ferrari ist da

Ansichtssache3. Februar 2012, 11:13
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foto: ferrari.com

Vom Schnee ins Internet vertrieben hat Ferrari am Freitag seinen neuen F2012 vorgestellt und Weltmeister Sebastian Vettel den Kampf angesagt. "Wir haben eine Revolution gestartet und das Auto praktisch in allen Be­reichen verbessert", sagte Luca di Montezemolo, der den Boliden mit dem markanten Nasenhöcker schmunzelnd als "hässlich" bezeichnete.

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Dieses sei mit seiner krummen Nase "nicht so hübsch", gestand Teamchef Stefano Domenicali ein. Deshalb stelle das Auto einen "Stilbruch mit der Ver­gangenheit" dar. Dies sei den technischen Vorgaben geschuldet, aber "wir hoffen, das Auto ist schnell. Das ist es doch, was zählt."

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"Er sieht total anders aus als in den vergangenen beiden Jahren", meinte der spanische Star-Pilot Fernando Alonso über den neuen Ferrari.

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"Er sieht wirklich aggressiv aus", sprach sein brasilianischer Teamkollege Felipe Massa, an dessen neuem Dienstwagen vor allem die Frontpartie mit einem starken Knick beim Übergang vom Chassis zur Spitze des Autos auffällt.

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Medienberichten zufolge war das Auto Anfang des Jahres durch den ersten Crashtest gefallen. Di Montezemolo versicherte aber, dass die gesamte Crew im Winter "sehr hart gearbeitet und den richtigen Geist" habe. Außerdem kündigte Ferrari bis zum Saisonstart am 18. März in Australien noch einige Änderungen an. Die Tests beginnen nächste Woche in Jerez.

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Nach Ansicht des neuen Force India ist man beinahe geneigt, vom Trend zum Buckel zu sprechen: Auch dieser Bolide mit Namen VJM05 weist die auffällige Erhebung am Schnauz auf. Schuld am ästhetischen Verbrechen sind also mutmaßlich die Bösewichte von der FIA. (APA/sid/red)

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