Palfinger verbessert Umsatz und Ergebnis deutlich

3. Februar 2012, 10:33
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Dividendenvorschlag: 0,38 Euro jeAktie

Wien - Der börsenotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. Der Gruppen-Umsatz stieg um 30 Prozent auf ein Rekordniveau von 845,7 (2010: 651,8) Mio. Euro, das operative Ergebnis (inklusive assoziierter Unternehmen) wuchs um 83 Prozent auf 67,9 (37,1) Mio. Euro. Die Dividende je Aktie soll auf 0,38 (0,22) Euro erhöht werden.

Analysten hatten im Vorfeld mit ähnlichen Ergebnissen (830,5 Mio. Euro Umsatz und 67,4 Mio. Euro EBIT) gerechnet. Die EBIT-Marge konnte durch die höhere Nachfrage und Kapazitätsauslastung von 5,7 auf 8 Prozent gesteigert werden.

Neben der generellen Erholung der Märkte sei diese Steigerung im letzten Jahr vor allem auf den weiteren Ausbau der eigenen Märkte und des Vertriebsnetzes zurückzuführen, teilte Palfinger mit.

Für 2012 geht das Management von leichten Umsatzzuwächsen aus, die hauptsächlich von außerhalb Europas kommen sollten. Zudem wird eine weitere Erhöhung des Ergebnisbeitrags der Bereiche Hubarbeitsbühnen und Marine erwartet.

China-Aktivitäten

Insbesondere außerhalb Europas will Palfinger die Internationalisierung weiterverfolgen. Im Fokus stehen zurzeit Asien und Russland, wo mit dem Wirtschaftswachstum auch das Marktpotenzial für steige. In China, einem weiteren wichtigen Zukunftsmarkt, arbeite man "zielgerichtet an der strategischen Weiterentwicklung zur Vertiefung der lokalen Wertschöpfung", heißt es weiter.

 

Palfinger-Vorstandschef Herbert Ortner bezeichnete die Chancen, dass es noch im ersten Halbjahr zu einem Abschluss hinsichtlich des seit Jahren angestrebten Markteinstieges in China kommen wird, als "sehr hoch". Die Zahl der potenziellen Joint-Venture-Partner, mit denen man in Verhandlungen stehe, habe man bereits von drei bis vier auf ein bis zwei "Wunschkandidaten" eingeschränkt.

China sei bereits jetzt der mit Abstand größte Baumaschinenmarkt weltweit. "China wird definitiv der größte Markt für unserer Produkte", sagte Ortner auf der Bilanzpressekonfernz am Freitag in Wien. Er spreche dabei von einem Zeithorizont von fünf bis sechs Jahren. "Ich bin guter Dinge, die Gespräche in den nächsten Wochen abschließen zu können", meinte Ortner. (APA)

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