ManUnited will Negativlauf bei Chelsea beenden

3. Februar 2012, 15:12
13 Postings

Um Druck auf Lokalrivalen ManCity aufrechtzuerhalten, Ausfall von Keeper Lindegaard verschärft Goalie-Problem - Arsenal-Trainer Wenger will von Krise nichts wissen

London - Die Reise an die Stamford Bridge ist für Englands Fußball-Meister eine äußerst unbeliebte. Seit zehn Jahren hat Manchester United nicht mehr bei Chelsea gewonnen. Um den Druck auf den zuletzt außer Tritt geratenen Stadtrivalen Manchester City aufrecht zu erhalten, sollten die "Red Devils" diese Serie am Sonntag (17.00 Uhr) beenden.

ManUnited wird beim Vizemeister nach dem Sieg von Manchester City bei Fulham erneut einem Drei-Punkte-Rückstand hinterherlaufen. Der jüngste Ligasieg des Rekordmeisters bei Chelsea datiert aus dem Jahr 2002. "Die Spiele der vergangenen Jahre waren hart, wir haben kein Glück gehabt", meinte United-Trainer Alex Ferguson. Die Titelkonkurrenten Chelsea, Tottenham und City warten allesamt noch auswärts auf sein Team.

Erschwert wird dieses Programm noch durch eine verschärfte Tormann-Krise. Mindestens einen Monat muss Ferguson Anders Lindegaard verzichten. Der 27-jährige Däne, der im Saisonverlauf den spanischen Neuzugang David de Gea als Nummer eins abgelöst hat, laboriert an einer Bänderverletzung im Knöchel. "Er fehlt mindestens vier Wochen, vielleicht aber auch fünf oder sechs", erklärte der Sir Weil De Gea erkrankt war, kam am Dienstag in der Liga gegen Stoke City (2:0) der dritte Torhüter Ben Amos zu einem Einsatz. Ob er auch an der Bridge einlaufen wird, ist offen.

Tottenham scheint der X-Faktor im Rennen um die Premier-League-Krone. Trainer Harry Redknapp ist damit beschäftigt, vor Gericht seine Unschuld in einem Fall von Steuerhinterziehung zu betonen. Sein Team scheint als Tabellendritter bei nur fünf Punkten Rückstand aber die einzig verbliebene Konkurrenz für das Spitzenduo aus Manchester zu sein. Dem Vierten Chelsea fehlen bereits zwölf Zähler, die Spurs gastieren erst am Montag in Liverpool. Dort kehrt Luis Suarez nach einer abgesessenen Sperre von acht Spielen zurück ins Team. (red/APA/Reuters)

Share if you care.