Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien/Ramstein/Teheran - Der Iran hat UN-Atomkontrolloren nach Angaben von Diplomaten den Zugang zu einer verdächtigen Militäranlage verwehrt. Die Experten der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) hätten bei ihrem dreitägigen Besuch Ende Jänner die Anlage Parchin südöstlich der Hauptstadt Teheran untersuchen wollen, auf ihr Gesuch aber keine Antwort erhalten, sagten mehrere westliche Vertreter am Freitag. Die Islamische Republik habe die Anfrage nicht direkt abgelehnt, sei ihr aber ausgewichen. Iranische Regierungsvertreter waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Die Diplomaten widersprachen damit der iranischen Darstellung, nach denen die Gespräche "konstruktiv" verlaufen seien. "Es wurde bei diesem Besuch nichts erreicht und in Wahrheit konnte die Aufsicht den Iran nicht einmal dazu bewegen, sich auf die möglichen militärischen Dimensionen einzulassen", sagt ein westlicher Diplomat. "Ich war nie optimistisch. Meine pessimistische Einstellung ist nur verstärkt worden." Für den 21. und 22. Februar sind weitere Gespräche der Inspektoren mit der Führung in Teheran geplant.
Sanktionen
Der Komplex in Parchin steht seit längerem im Visier der Atombehörde. In einem IAEA-Bericht hieß es, der Iran habe hier große Anlagen für Sprengtests gebaut. Die Behörde sah "klare Hinweise für die mögliche Entwicklung von Waffen".
Der Iran steht entgegen eigener Darstellung im Verdacht, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten. Die EU hatte unlängst ein Importverbot für iranisches Öl beschlossen, das ab Juli gelten soll. Zudem hat Israel, das sich durch das iranische Atomprogramm besonders bedroht sieht, einen Militäreinsatz gegen den Iran nicht ausgeschlossen. Einem Medienbericht zufolge rechnet US-Verteidigungsminister Leon Panetta bereits im Frühjahr damit.
Panetta forderte unterdessen die internationale Gemeinschaft zur Geschlossenheit auf. Dies sei derzeit "das Wichtigste", um den Druck auf den Iran aufrechtzuerhalten und das Land zu überzeugen, keine Atomwaffen zu entwickeln, sagte Panetta bei einem Besuch auf dem US-Militärstützpunkt in Ramstein am Freitag. Durch die Sanktionen gebe es bereits einen "enormen Druck" auf den Iran, der aufrechterhalten werden müsse. Dennoch blieben "alle Optionen auf dem Tisch", auch ein Militäreinsatz.
Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak dem Iran erneut mit einem Militärschlag gedroht. Barak sagte, es gebe einen "breiten internationalen Konsens", dass die Sanktionen ihr Ziel nicht erreichten und daher eine "Aktion" gegen den Iran in Betracht gezogen werden müsse.
Nach Ansicht des israelischen Vizepremiers Moshe Yaalon sind "alle nuklearen Einrichtungen des Iran durch einen Militärschlag verwundbar". Bei einer Konferenz in Herzliya bei Tel Aviv nannte Yaalon am Donnerstag die Möglichkeit einer nuklearen Bewaffnung des Iran einen "Alptraum für die freie Welt", wie die Zeitung "Haaretz" am Freitag berichtete.
Der Iran wird nach den Worten seines geistlichen und politischen Oberhaupts Ayatollah Ali Khamenei dem internationalen Druck nicht nachgeben und an seinem Atomprogramm festhalten. Stattdessen drohte Khamenei am Freitag mit Vergeltung für die Sanktionen gegen die iranischen Ölexporte. Drohungen gegen den Iran würden den USA schaden, erklärte er in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.
"Wir haben unsere eigenen Drohungen, die wir zu gegebener Zeit umsetzen können." Zugleich wandte er sich gegen Israel, das er als "Krebsgeschwür" bezeichnete. Der Iran werde jedes Land und jede Gruppe unterstützen, die eine Konfrontation mit Israel suchten, erklärte Khamenei. (APA/Reuters)
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Jalili: "Überparteiliche Staatsangelegenheit" - Atomgespräche in Wien und Istanbul
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Präsidenten-Intimus Ibrahim Esfandiar Rahim-Mashaei will bei Präsidentschaftwahl antreten - Dem mächtigen Klerus ist er ein Dorn im Auge
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Unterdrückt, eingesperrt, ermordet: Internationale Mahnwache gegen Verfolgung der Bahaí-Anhänger
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Im Iran hat die Registrierung der Präsidentschaftsanwärter begonnen, Wahlen im Juni
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Oberster Geistlicher Führer will tief gespaltene Führungsriege einen und Proteste wie bei der Wahl 2009 im Vorfeld verhindern
Mitglied des Wächterrats schließt weibliche Kandidaten kategorisch aus
Konservative Bewerber dominieren - Bewerbung von Expräsident Rafsanjani als Schlüsselfrage für die Wahl
Neuer Termin für weitere Verhandlungen wird bekannt gegeben
Pentagon-Chef Hagel bei Besuch in Israel: Anwendung von Gewalt bleibt Option
Wegen verbotener Einflussnahme auf die Wahl
Einigung auf Treffen am 21. Mai in Wien
Iranischer Präsident soll am 29. April für sieben Stunden von den Revolutionsgarden "vernommen" worden sein
Im Iran formieren sich die Lager zur Präsidentenwahl, der ehemalige Außenminister rechnet sich gute Chancen aus
Mehrere potenzielle Präsidentschaftskandidaten verurteilen Hasstiraden des scheidenden Präsidenten gegen Israel als "kontraproduktiv" und "schädlich"
IAEA-Gouverneursrat tagt am Montag in Wien
Expräsidenten Khatami und Rafsanjani wollen in den nächsten Tagen über Kandidatur entscheiden
Teheran konnte bereits im Dezember 2012 eine US-Drohne einfangen
kenne einige leute die aus dem iran sind, aber ausgewandert sind, weil sie die regierung nicht aushalten. die wünschen sich nichts sehnlicher als eine ordentliche regierung zu bekommen und nach hause zu kommen.
fuck your war, bitches!
http://www.youtube.com/watch?v=FsfnHKBEXm0
Zwar stammt mein Name der Überlieferung nach von Lahnbauer ab, zumal ein Schreibfehler in den Amtsstuben des josefinischen Absolutismus das H sich mit dem n zu einem m vereinigen ließ, doch möchte ich mir gleichwohl verbeten haben, mich als lahm zu sehen, wo doch meine Ersprießlichkeit jedermann ins Auge sticht, der meine Arbeit seit zehn Jahren mitverfolgt hat.
Jede Frau freilich auch.
:)
Niemand lebt für sich alleine. Ein jeder zeitigt Wirkung und wird von der Wirkung anderer mitbestimmt.
Mindestens seit 100 Jahren trifft dies auf die Internationale Gemeinschaft zu, innerhalb derer nichts mehr geschehen kann, ohne nicht von Einfluss auf alle zu sein.
Wenn daher manche Haltungen vertreten oder gar zu Taten schreiten, die uns nicht würdig erscheinen, so müssen wir uns fragen, was wir selber falsch gemacht haben.
Nur in dieser Art von Gemeinsamkeit, ohne jedoch das gesunde Maß an Recht zu individueller Eigenständigkeit zu missachten, werden wir die Probleme unserer Zeit und jener, die vor uns liegt, meistern.
"Israel fühlt sich durch das iranische Atomprogramm in seiner Existenz bedroht."
welch überraschung, nach solchen ausagen:
"Der Iran werde jedes Land und jede Gruppe unterstützen, die eine Konfrontation mit Israel suchten, erklärte Khamenei"
oder wenn hochrangige politker im iran immer wieder vor massen auftreten, die "tod israels" brüllen.
die kayvan kabolis und nasrin amirseghdis glauben das nicht, sie behaupten es, ohne repräsentativ für den grössten teil exil-iraner zu sein oder deren mandat zu haben. natürlich werden sie vorgeführt (solange sie die eigene Position unterstützen) und als feigenblätter für einen krieg verwendet, in dem es nicht um einen "unbedrohlichen" und schon gar nicht um einen demokratischen Iran geht. und das von denselben, die hysterisch zetern wenn man dissidenten stimmen wie john bunzl oder ilan pappe gehör schenkt
die kayvan kabolis und nasrin amirseghdis glauben das nicht, sie behaupten es, ohne repräsentativ für den grössten teil exil-iraner zu sein oder deren mandat zu haben. natürlich werden sie vorgeführt (solange sie die eigene Position unterstützen) und als feigenblätter für einen krieg verwendet, in dem es nicht um einen "unbedrohlichen" und schon gar nicht um einen demokratischen Iran geht. und das von denselben kreisen, die schon aufjaulen, wenn man dissidenten stimmen wie john bunzl oder ilan pappe gehör schenkt
keine angst - die atomwaffen sind auch unabgefeuert gefährlich genug - sind sie doch der grund, warum sich die welt schon seit einiger zeit nicht mehr verändert (verändern darf). ich geb zu - ohne sie hätten wir wahrscheinlich schon längst wieder einen grösseren konflikt, aber ich bin mir nicht sicher, ob das "hinauszögern" letztendlich ein besseres ergebnis bringen wird.
das gleiche wie jahreland waffen an diktatoren liefern und sich dann deren sturz wünschen, wenn sie doch zu durchgeknallt sind
si eglauben ernsthaft, dass das alles zufall sind die aussagen. seit jahren wird ein fixer zeitraum genannt, wann slosgehen wird, immer wieder gibts meldungen, dass israel bunkerbrechende waffen bekommt oder dass die usa bessere entwickeln, pläne, wonach die saudis israel eine basis für den angriff zur verfügung stellen, etc, etc.
es gibt zahlreiche warnungen an den iran, das ganze ernst zu nehmen, dass ist eine weitere warnung. der angriff wird nciht dann passieren, wenn der iran damit rechnet, solche aussagen sind nur diploamtisches geplänkel.
Israel ist in der selben Position wie eine Bank. Sie können sich alles erlauben, weil sie genau wissen, dass - sollte irgendetwas schief gehen - die USA aushelfen werden, so wie bei den Banken der Steuerzahler einspringt. Keine US-Regierung würde Israel in Stich lassen, auch wenn die Aggression von Israel ausging.
Jimmy Carter hat vor einigen Jahren öffentlich zugegeben, dass Israel in Besitz von gut 150 Atomwaffen ist. Ein hochentwickeltes Trägersystem ist ebenfalls vorhanden. Bei Nutzung der F15 als Trägersystem, hat man eine Reichweite von ca. 4500 km.
International ist Israel auf Platz 5 der Atommächte.
Israel hat sein ziviles und militärisches Atomprogramm durch die Unterstützung Frankreichs aufgebaut. Seit 1964 wird in Dimona Plutonium aufbereitet.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.