Donald Trump für Mitt Romney

2. Februar 2012, 23:40

Unterstützung kommt überraschend

Washington - Immobilien-Tycoon Donald Trump mischt sich in den Vorwahlkampf der US-Republikaner ein. Überraschend gab der Bauunternehmer, der selbst einmal mit einer Kandidatur geliebäugelt hatte, eine Wahlempfehlung für Mitt Romney ab. "Ich habe die Ehre und das Privileg, Unterstützung für Mitt Romney bekanntzugeben", sagte der 65-jährige Multimilliardär am Donnerstag.

"Danke Donald", revanchierte sich Romney in dem kurzen TV-Auftritt in einer Trump-Immobilie in Las Vegas. "Es gibt Dinge, von denen man denkt, dass sie niemals im Leben passieren würden." Die Unterstützung für Ex-Gouverneur Romney kommt eher überraschend. Zuvor gab es Spekulationen, dass Trump sich eher hinter den schärfsten Romney-Rivalen, Newt Gingrich, stellen würde.

Im vergangenen Jahr hatte Trump zeitweise Spekulationen genährt, dass er selbst den Hut für die Republikaner-Kandidatur in den Ring werfen würde. (APA)

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22 Postings
NONE
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Ein Milliardär unterstützt einen anderen Milliardär.

Welch Überraschung!

</sarkasmus>

Glasperlenspieler
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BREAKING NEWS:

Die Arbeitslosenrate in den USA ist auf ein 3-Jahrestief gefallen (8.3%) und im Januar alleine wurden ca. 250.000 Jobs geschaffen.

Das bedeutet, dass in den letzten 2 Jahren unter Obama fast 4 Mio. neue Private Sector Jobs geschaffen wurden.

Den Republikanern entgleitet somit immer mehr eins ihrer zentralen Angriffspunkte: Denen wärs natürlich lieber, wenn die Wirtschaft weiterhin dahinsiechen würde, aber NEIN, Obama hat die Wende geschafft und jetzt geht's aufwärts. Das einzige, was die Republikaner können, ist raunzen, kritisieren und als Gouverneure Staatsbedienstete wie Lehrer etc. abbauen. Dafür bekommen sie im Nov. die Rechnung präsentiert, weil sie die Wähler nicht mehr länger bescheissen können.

It's the Obama-Recovery, stupid !

Zuckerlilly Zuckerlilly
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Das ist Propganda übelster Art, denn die Realität sieht anders aus:

Why the official 8.3 percent unemployment rate is a phony number — and what it means for Obama’s reelection

http://blog.american.com/2012/02/w... eelection/

a grinch in the matrix
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ach ja, das american enterprise institute.

soo objektiv...

Zuckerlilly Zuckerlilly
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Ja und? Das AEI ist der unter PoWissenschaftlern angesehenste think tank und wird selbst an österr. Unis als eine der respektabelsten Quellen angesehen.

Haben Sie zum Inhalt auch etwas zu sagen oder geht's hier nur um ad hominem.

OssiP
 
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AEI fair and balanced at its best

Die sind ca so fair and balanced wie Foxinews.
http://www.trend.infopartisan.net/trd0903/t... 90903.html
http://hanswernerklausen.wordpress.com/2011/12/3... fgefangen/
http://www.commondreams.org/views03/0613-01.htm
Da stecken allerlei rechtkonserative Recken dahinter, und ehrlich gesagt glaube ich da dem nicht wirklich Obamafreundlichen Wallstreet journal etwas mehr.
http://www.marketwatch.com/story/us-... 2012-02-03
The U.S. gained 243,000 jobs last month and the unemployment rate dipped to 8.3% as nearly every sector of the economy added workers, the Labor Department said Friday.

Walter KURTZ
 
11

Sie haben natürlich recht "It's the Obama-Recovery, stupid !". Weil nur die Dummen die verzweifelten Statistiktricks des BLS (BullshitLaborStatistics) Reports nicht durchschauen.
Labor Force Participation auf 30-Jahrestief. Daher effektive Arbeitslosenrate (wenn die Labor Force auf dem Niveau von 2009 geblieben wäre) bei etwa 12%.
Zuwachs an Jobs? Hauptsächlich Part Time Jobs.
Mal abgesehen von dem kleinen Faktum, daß im Jänner etwa 2,7 Mio Jobs zumeist saisonbedingt verloren gegangen sind.
Selbst in der NYT wird den offiziellen Zahlen nicht Glauben geschenkt, weil die Saisoneffekte oftüberschätzt weren.
Es wäre schön wenn die Wirtschaft sich tatsächlich signifikant erholen würde. Tut sie aber nicht.

Anaxagoras
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Eine logische und schlüssige Liaision.

Zuckerlilly Zuckerlilly
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Hätte das Bush, Gingrich oder Romney gesagt, die ganze Welt würde Kopf stehen:

President Barack Obama said his Christian faith is a driving force behind his economic policies, from Wall Street reform to his calls for the wealthy to pay higher taxes.

http://news.yahoo.com/obama-say... 59370.html

youreskimofriend
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Solche Meldungen garantieren die Wiederwahl

ohne den Bible Belt geht sie Bush gar nix mehr

Zuckerlilly Zuckerlilly
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Carter hat die Bible Belt ins politische Spiel gebracht, nicht Bush.

peter schmidt
 
10
Warum?

Das ist eine positive Auslegung des christlichen Glaubens.

Zuckerlilly Zuckerlilly
41
*rofl*

Und bevor ich glaube, dass O. an irgendetwas anderes als seine eigene Großartigkeit glaubt, werde ich zum Papst und ich bin noch nicht mal katholisch.

peter schmidt
 
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Sie müssen sich mit sich selbst mal einig werden was Sie ihm jetzt vorwerfen. Ist er zuviel gläubig oder gar nicht?

tho_mi
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Ganz einfach, das was gerade zur Situation passt.

DerSepp
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Was bezwecken die USA mit ihrer im Nahen und Fernen Osten strategisch unklugen Politik der Aggression?

Na, zumindest sind sich die Interessensverbände sicher, dass der Beschützer "spurt" und eh nicht selbständiges Denken entwickelt...

http://www.shortnews.de/id/939933... rack-Obama
(aus allen Online-Zeitungsausgaben ist der Artikel mittlerweile verschwunden, während nicht bewiesene Anschuldigungen an den Iran monatelang im Netz bleiben, z. B.:
http://derstandard.at/131702004... um-Himmel)

Odo
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Das ist wirklich eine Überraschung, da Mitt Romney eigentlich der GOP-Kandidat war, über den sich Donald Trump immer am kritischsten äußerte. Aber auch Trump ist eben nach dem Sieg Romneys in FL klar, dass dieser GOP-Präsidentschaftskandidat wird.

Für Romney ist es im Vorwahlkampf natürlich positiv, dass Trump keinen seiner Konkurrenten unterstützt und Trumps "Endorsement" einige Tea-Party-Anhänger ins Romney-Lager bringen dürfte.

Am wichtigsten ist der Schritt Trumps aber im Hinblick auf die Hauptwahl: Denn nun ist endgültig klar, dass Trump nicht als unabhängiger Kandidat antreten wird, was Romneys Chancen gegen Präsident Obama faktisch auf Null reduziert hätte.

Es zeigt sich hier am Beispiel Trump, was ich schon immer sagte: Am Ende werden sich die Republikaner hinter Mitt Romney versammeln, auch wenn viele nicht sonderlich begeistert von ihm sind. Denn ein Ziel überstrahlt alle Skepsis gegenüber Romney und das ist das Ende der Amtszeit Obamas in knapp einem Jahr.

peter schmidt
 
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Ein Trump Endorsement ist etwa so wertvoll wie

eine Unterstützung Obamas durch Farrakhan.

Enrico Knaak
01
Trump Endorsement

Das bringt Romney bei den Vorwahlen in NY genau eine Stimme: die von Donald Trump selbst.

Aber ernsthaft: Gingrich scheint Toast zu sein. Romney wird es in den nächsten Wochen nur noch einsammeln.

Aber aus dem von Odo vorausgesagtem Sieg gegen Obama im Herbst wird nix. Und das ist gut so.

Glasperlenspieler
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Odo

Ein Endorsement von Trump für Romney hat eigentlich nur ein Endresultat: Es macht Romney noch unsympathischer, da ein großkotziger Heuschrecken-Kapitalist einen anderen unterstützt, und es hat auch einen negativen Einfluss für Romney bei den Vorwahlen, da diverse Umfragen angeben dass die Wähler einem Kandidaten weit weniger zugeneigt sind wenn dieser von Trump unterstützt wird. Vielleicht zieht so eine Nummer bei einigen Republikanern, bei den Unabhängigen für die Hauptwahl sicher nicht. Mitt "I don't care about the poor/Let Detroit go bankrupt/I'm a phony and flip-flopping car salesman" Romney wird es in der Hauptwahl noch sehr schwer haben. Erst kürzlich kam eine neue PPP-Umfrage heraus, wo Romney im Arbeitermekka OHIO 7% zurückliegt ...

Enrico Knaak
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Ohio

Ja, in Ohio liegt Obama besser als im Durchschnitt. Das hat einiges mit lokalen Auseinandersetzungen in der dortigen Politik zu tun, die die öff. Meinung zugunsten der Demokraten beeinflusst haben.

Trotzdem: bis zu den Wahlen ist es noch eine Weile hin.

Gewinnt Obama aber am Ende tatsächlich Ohio, sehe ich kaum noch einen Weg für Romney zu den 270 Stimmen.

Hinzu tritt, dass einige der Battleground- Staaten der letzten Jahre endgültig blau geworden sind: New Mexico, Nevada, auch mit Abstrichen Iowa. North Carolina sieht auch nicht schlecht aus.

Ich sehe die 270 Stimmen für Obama selbst dann in Reichweite, wenn Romney bei den Stimmen mit 2-3 Prozent US-weit vorn liegen sollte.

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