Freie ORF-Mitarbeiter: Amon-Vorstoß greift zu kurz

2. Februar 2012, 20:32
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Verhandlungen finden am Freitag statt - "Faire Lösung" für alle gefordert

Am Freitag Nachmittag treffen Vertreter der Freien ORF-Radiomitarbeiter Karl Amon, ORF-Radiodirektor. Die Forderung der Delegation der Freien lautet, dass in Sachen Honorare eine faire Lösung für alle Freien Mitarbeiter gefunden werde.

Im Vorfeld sprach Amon gegenüber der "Presse" von einer Pauschale für "50-100 Mitarbeitern", "die ihren beruflichen Mittelpunkt" im ORF haben. Den Freien geht das zu wenig weit, wie sie via Ausendung wissen lassen. Alleine bei Ö1 und FM4 dürften rund 140 Freie beschäftigt sein, sie wollen eine Lösung für alle Mitarbeiter.

"Freie AutorInnen, die physisch aufgrund ihrer Tätigkeit und der Anforderungen der Sendereihen, für die sie arbeiten, nicht ständig im Haus präsent sein können, laufen Gefahr, nicht berücksichtigt zu werden", heißt es und weiter: "Ebenso muss darauf hingewiesen werden, dass viele Freie KollegInnen aus finanziellen Gründen einem Zweitjob nachgehen müssen. Auch diesen KollegInnen soll in Zukunft für ihre wertvolle Arbeit ein angemessenes Honorar ausgezahlt werden."

Die Freien fordern eine Anhebung der Honorare auf der einen Seite und auf der anderen Seite Anstellungen für jene, die de facto sowieso wie Angestellte arbeiten. (red)

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