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Bamako - Am vierten Tag in Folge haben Demonstranten in Mali gegen die Untätigkeit der Regierung angesichts der Tuareg-Angriffe im Norden des Landes protestiert. Am Donnerstag beteiligten sich an den Protesten in der Hauptstadt Bamako auch Angehörige von Soldaten.
Demonstranten umringten den Präsidentenpalast und zündeten Reifen auf den Straßen an. Seit Mitte Jänner hatten die zum Volksstamm der Berber gehörenden Tuareg mehrere Städte im Nordosten Malis angegriffen. Allein beim Überfall auf das Dorf Anguelhok in der vergangenen Woche waren mindestens 40 Soldaten getötet worden. (APA)
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Diese nach wie vor koloniale Macht in Westafrika hat u. a. die Tuareg um ihren eigenen Staat betrogen und sie als Minderheit in Algerien, Mali und Niger marginalisiert.
Pogrome sind in der jüngsten "Kolonialgeschichte" Frankreichs zudem keine Seltenenheit. Siehe Ruanda.
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