Milliardär, Konzernchef, Weltvernetzer

2. Februar 2012, 17:34
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Mark Zuckerbergs Erfolgsstory wurde als "The Social Network" auf die große Leinwand gebracht

New York - Mark Zuckerberg hat eine Vision: Alle Menschen sollen immer und überall miteinander vernetzt sein - am besten über das von ihm gegründete Online-Netzwerk Facebook. Diese Vision lässt er seit dem Teenageralter nicht aus den Augen. Mit dem Börsengang von Facebook wird diese Vision Zuckerberg innerhalb von acht Jahren von einem Außenseiter an der Elite-Uni Harvard zum Multi-Milliardär machen.

Milliardär hätte Zuckerberg aber schon lange werden können. 2006 bot der damalige Yahoo-Chef Terry Semel siegessicher eine Milliarde Dollar für das kleine Netzwerk mit nicht einmal zehn Millionen Nutzern. Zur großen Überraschung lehnte Zuckerberg kühl ab, genauso wie bei späteren lukrativen Angeboten. Geld hatte das Unternehmen dank des Interesses von Risikoinvestoren schon immer genug, inzwischen kommen auch Milliarden aus Online-Werbung dazu. Letztlich ist es nur die schiere Größe, die Facebook zwingt, an die Börse zu gehen.

Sein Privatleben ist denkbar unspektakulär. Mit seiner Freundin Priscilla Chan ist er seit seiner Studienzeit zusammen, sein erstes eigenes Haus kaufte er sich erst im Vorjahr. Von sich selbst gibt er nur wenig preis. Am ehesten noch bekommt man Einblick in sein Leben, wenn man bei Facebook dem Profil seines Hundes Beast folgt. Für Schlagzeilen sorgte Zuckerberg jüngst höchstens mit seinem Entschluss, nur noch das Fleisch von Tieren zu essen, die er selbst getötet hat. (red, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 3.2.2012)

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    Mark Zuckerberg

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