Murmeltier "Phil" sagte den USA sechs Wochen mehr Winter voraus

2. Februar 2012, 15:31
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Punxsutawneys "Wetterfrosch" erschrak sein Schatten

Washington - Murmeltier "Phil" meint es dieses Jahr leider nicht gut: Der Schatten des kleinen Nagers in Punxsutawney (Bundesstaat Pennsylvania) wies am Donnerstag auf sechs Wochen mehr Winter hin. Wie jedes Jahr am 2. Februar, dem traditionellen "Groundhog Day" (Murmeltiertag), diente das Pelztier als Wetterfrosch. Nachdem "Phil" im vergangenen Jahr ein baldiges Winterende prophezeit hatte, verkündete er jetzt, dass der Frühling noch eine Weile auf sich wartenlassen wird.

"Phil" wurde traditionsgemäß bei Sonnenaufgang aus seinem Bau in einem Wäldchen bei Punxsutawney geholt. Die Regel lautet: Sieht Phil seinen Schatten und zieht sich erschrocken zurück, müssen sich die Menschen auf sechs Wochen mehr Winter einstellen. Sieht er ihn nicht, weil der Himmel bewölkt ist, dann liegt Frühling in der Luft.

Freilich konnten sich viele Amerikaner bisher nicht über eisige Temperaturen beklagen. So zeigte sich der Winter in weiten Teilen der Ostküstenstaaten ungewöhnlich milde. Während derzeit in Österreich bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad gefroren wird, kletterte etwa am Mittwoch in New York die Quecksilbersäule auf 17 Grad. (APA)

  • Groundhog-Club-Funktionär John Griffiths hält "Phil" in die Höhe.
    foto: epa/david maxwell

    Groundhog-Club-Funktionär John Griffiths hält "Phil" in die Höhe.

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