Exklusive Funkverträge

Wettbewerbsbehörde sieht Marktmissbrauch bei Wiener Taxis

2. Februar 2012, 14:32
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    foto: apa/georg hochmuth

    Die beiden Funkzentralen haben exklusive Klauseln in ihren Verträgen mit den Taxifahrern. Mitbewerbern werde dadurch der Markteintritt verwehrt, so die BWB.

Antrag beim Kartellgericht gegen Taxizentralen "31 300" und "40 100" eingereicht

Wien - Die Wettbewerbshüter haben die beiden großen Wiener Taxizentralen "31 300" und "40 100" auf dem Radar. Sie sollen ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchen. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat deshalb am Dienstag einen Antrag beim Kartellgericht eingereicht, berichtet die "Presse" in ihrer Donnerstagausgabe. Die zwei Zentralen haben gemeinsam rund 2.500 der insgesamt 4.500 Wiener Taxis unter Vertrag.

Durch Exklusivitätsbestimmungen in den Funkverträgen der Zentralen ist es Taxiunternehmern nicht erlaubt, Aufträge auch von anderen Anbietern anzunehmen. Darin sieht die BWB ein unfaires Spiel: "Auf diese Weise wird anderen Mitbewerbern der Markteintritt verwehrt", zitiert die Zeitung BWB-Sprecher Stefan Keznickl. Im Fall von "31 300" habe es zusätzlich zu den Verträgen eine Dienstanweisung gegeben, die Taxiunternehmern, die bei der Zentrale unter Vertrag stehen, die Annahme von Aufträgen durch andere Vermittlungssysteme nochmals explizit untersage.

Funkverträge könnten für nichtig erklärt werden

Mit dem Antrag der BWB ist nun ein kartellgerichtliches Verfahren anhängig. Sollte die Wettbewerbsbehörde Erfolg haben, würden die entsprechenden Klauseln in den Funkverträgen von "40 100" und "31 300" für rechtswidrig und daher nichtig erklärt. Die Behörde rechnet nun mit einem raschen Verfahren und hofft, dass der Fall in wenigen Monaten abgeschlossen ist. Leopold Müllner, Geschäftsführer der größten Wiener Taxizentrale "40 100", sagte der Zeitung, bei ihm seien noch gar keine Unterlagen eingetroffen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 52
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Hueher
00
Die wiener Funkzentralen sind..........

sehr gut bestellt, d.h., haben viel Geld zur Verfügung, das sie den fahrenden Taxis abknöpfen!! Man muß sich nur mal den "Glaspalast" von 40100/60160 im 23. ansehen????
40100 hatte genug Geld um den lästigen konkurenten 60160 aufzukaufen und so langsam sterben zu lassen!!!
Das ist bitte schön die Wahrheit !!!!!!!!!!!!!

Humtata
00
Weil die Diskussion aufkam - wem "gehören" eigentlich die Wiener Stadtwerke?

Die sind doch eine (private) Holding, die im Eigentum der Stadt Wien steht (= Körperschaft).

Aber wer bestimmt da eigentlich? Auch die Aufsichtsräte etc. sind ja nicht "rot" besetzt im Sinne einer Personenidentität mit dem Gemeinderat; wie kann also die Stadt Wien Einfluss nehmen, wie konnte sie zB die Tarife bei den Öffis mitbestimmen?

Weiss das wer? Hab im Internet nicht wirklich was darüber gefunden, auch nicht in den Gemeinderatsprotokollen auf wien.gv.

Matthias Hoax
27
was mich an wiener taxis im moment am meisten stört,

ist dass sie zwischen november und märz auf den standplätzen offenbar 24/7 durchlaufen.
haben die denn keines standheizungen?
das würde ich mit von einer ökologisch orientierten stadtregierung wünschen, dass sie entsprechende verordnungen erlässt.

Thank God I'm A Country Boy
01

Ich hab neulich einen Taxifahrer, allerdings in Linz, gesehen, der, als das Taxi vor ihm weggefahren ist, die Handbremse gelöst hat, kurz ausgestiegen ist, seinem Taxi einen Schubs gegeben hat und so die 3m vorgerollt ist. Und da wars schon so kalt. Fand ich sehr sympathisch.

Hueher
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Blödsinn hier !!!

Man kann keine Flotte von zig Taxis mit Standheizungen ausrüsten, wer soll das bezahlen????? Der Fahrgast??
Außerdem würde ich Ihnen einmal empfehlen, im Winter 12 Std. in einem wartenden Taxi zu sitzen, das langsam abkühlt! Im Schnitt steht der Fahrer ca. 30-60 Minuten am Platz, so wie jetzt zB. bei - 15 Grad????
Zuerst mal nachdenken, dann hier was schreiben!!??

Rene Stangeler
11
Ich nehme an sie wohnen nicht

an einem Taxistandplatz. Für die Anrainer muss es ein Horror sein wenn rund um die Uhr vor ihren Fenstern Dieselmotoren scheppern und Abgaswolken ausstossen.
Viele lassen den Motor ja auch im Winter laufen um das Wageninnere zu mittels Klimaanlage zu kühlen.

Wie machen das bloss die Leute welch bei Minus 15 Grad im Freien arbeiten müssen? Müllabfuhr, Parksheriffs, Strassenreinigung, Polizisten? Vielleicht ein warme Jacke, eine Mütze auf den Kopf, Handschuhe ? Dem Fahrgast wirds ohnehin lieber sein wenn er warm angezogen in ein Taxi steigt nicht von der darin herrschenden Hitze erschlagen zu werden.

rote Lola2
01
;-)

so ist das halt im winter, es wird geheizt. sie glauben also, dass standheizungen keine abgase erzeugen? sie hätten es gerne das taxilenker im winter erfrieren? na ja...

Rene Stangeler
03
Den Motor am Stand laufen zu lassen

ist ohnehin gesetzlich verboten. Das geht sogar soweit dass es verboten ist den Motor laufen zu lassen während man das Eis von den Scheiben kratzt.

Hueher
00
Na dann fahr mal nach Erdberg oder Südbahnhof Busterminal

dort rattern die Motoren auch im Sommer und die stinken mehr als ein wartendes Taxi !!!! Da sagt komischerweise niemand etwas...........oder??????

Rene Stangeler
00
Nur weil etwas verboten ist heisst ja noch lange

nicht dass es niemand macht.

Matthias Hoax
10
Aha!

weisst du da näheres?
gemeindeverordnung? stvo?

joky1
01
Kraftfahrgesetz §102 Absatz 4

"Der Lenker darf mit dem von ihm gelenkten Kraftfahrzeug und einem mit diesem gezogenen Anhänger nicht ungebührlichen Lärm, ferner nicht mehr Rauch, üblen Geruch oder schädliche Luftverunreinigungen verursachen, als bei ordnungsgemäßem Zustand und sachgemäßem Betrieb des Fahrzeuges unvermeidbar ist. Beim Anhalten in einem Tunnel ist der Fahrzeugmotor, sofern mit diesem nicht auch andere Maschinen betrieben werden, unverzüglich abzustellen. “Warmlaufenlassen” des Motors stellt jedenfalls eine vermeidbare Luftverunreinigung dar."

Buzz Lightyear
09

Bei Gelegenheit soll sich die Wettbewerbsbehoerde auch gleich den Flughafen Wien anschauen. Dort regiert die NOE-Taximafia.

Marlon62
02
Das hat mit Gebietsschutz zu tun.

Am Airport dürfen nur eigens zugelassene Airport-Taxis Fahrgäste aufnehmen. Diese dürfen wiederum keine Fahrgäste in Wien aufnehmen und zum Flughafen bringen. Ausnahme: Fahrzeugreservierungen in beide Richtungen und bestellte Mietwagen ohne Taxikennzeichnungen.

Draufzahlen bei dem Schmäh tun die Fahrgäste, die nicht nur für die Fahrt Wien-Flughafen, sondern auch die Leerfahrt zurück bis zur Stadtgrenze blechen müssen et vice versa.

Hueher
00
na dann fahr halt mit dem CAT oder S-Bahn, die ist billiger

Marlon62
01
Vielleicht haben Sie es nicht begriffen,

aber Gebietskartelle (wie auch bei den Apotheken) dienen immer dem Schaden der Kunden.

G.Schamski
02

was hat das nun konkret mit funkzentralen zu tun???
die fahren nach dem vorgegebenen tarif des LH und dise tarife entsprechen halbwegs einer kostenwahreit.

übrigens, eine bekannte grosse mietwagen/taxi-firma mit 2 buchstaben aus wien, ist diesbezüglich die noch grössere mafia, oder was meinen Sie WER die krot frisst, bei einem dumpingpreispreis am flughafen bzw retour? dieser unternehmer nicht!!
sondern
a) der schwarz/bestenfalls geringfügig beschäftigte "angestellte" fahrer der für 5.-/h darauf hofft, wenigstens trikgeld von diesen "geizhälsen" zu bekommen.
b) die sozialversicherungen
c) das finanzamt.

onkel von sohn
03
falls wir

die gleichen 2 Buchstaben meinen - das sind alte Geschichten und mittlerweile gehören die der Badner Bahn (bzw. deren Eigentümern), glaube ich

Hueher
00
die 2 Buchstaben gibts aber noch.........

nur mit anderem Namen !! Und es fahren wieder nach dem ( wievielten Konkurs eigentlich?) genug Taxis dieser firma durch Wien !! nur soviel dazu und die 2 Buchstaben waren C&K

G.Schamski
00

ich glaub wir meinen die gleichen ;-)
Sie haben recht der ursprüngliche eigentümer welchen ich meinte, ist es nicht mehr.

-> hat aber 1,8Mio steuerschulden zusammengedreht...woher die wohl kommen? ;-)

hauptsache mit tricks an allen ecken und enden wurde der tarif ausgetrickst, damit ein paar leute für etwas weniger geld am flughafen kommen.
die rechnung trägt somit die allgemeinheit, wie man sieht.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oest... 9/index.do

F S 4: The science channel
41

Aber Quatsch. C&K gehört der 31300 Taximafia und dem Blaguss.

Die Badner Bahn gehört übrigens den Wiener Stadtwerken (und somit der Gemeinde Wien=SPÖ Wien).

onlooker
00
wollen sie sagen, dass die 31300 gruppe von der spö vorteile hat?

möglich wäre es schon, die wettbewerbsbehörden, haben schon lange genug zugesehen und nichts getan, die macht dieser 31300 gruppe ist eine gewaltige und gehört sicher in die schranken gewiesen

F S 4: The science channel
00

Nein, ich habe von der WLB geredet.

Nebukadnezzar
00

Die Badner Bahn gehört zu den Wiener Lokalbahnen, einen Unternehmen, dass seit einiger Zeit zum Konzern der Wiener Stadtwerke gehört.

C&K hat bis dahin zu den Wiener Lokalbahnen gehört, das wurde aber abgegeben, als die WLBs zum Stadtwerkskonzern gekommen sind (soweit ich weiß)

KaterTom
00
Die Funkzentralen fahren bicht

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