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vergrößern 500x454Wien - Pro Jahr werden in Österreich rund 20.000 Männer und 18.000 Frauen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Bei jährlich rund 9.000 Frauen und 10.000 Männern führt eine Krebserkrankung zum Tod. Damit sind diese Leiden für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich. Allerdings, sowohl die Rate an Neuerkrankungen als auch jene der Sterbefälle sinken langfristig. Dies stellte die Statistik Austria am Donnerstag in einer Aussendung aus Anlass des Welt-Krebstages am Samstag (4. Februar) fest.
"Berücksichtigt man die Veränderung der Altersstruktur der österreichischen Bevölkerung, so sanken in den letzten zehn Jahren (1999/2009, Anm.) sowohl die Neuerkrankungen als auch die Krebssterblichkeit (altersstandardisierte Raten). Der Rückgang der Neuerkrankungsrate betrug bei Männern 13 Prozent und bei Frauen sechs Prozent. Auch die Krebssterblichkeit war in den letzten zehn Jahren rückläufig, bei den Männern etwas stärker (minus 15 Prozent) als bei den Frauen (minus zwölf Prozent)", hieß es in der Aussendung.
Brust und Prostata
Brustkrebs ist mit einem Anteil von rund 28 Prozent bei den Frauen seit langem die häufigste Krebserkrankung. Allerdings nahm die Neuerkrankungsrate im Vergleich zu 1999 um fünf Prozent ab. Da Mammakarzinome durch das vermehrte Screening in einem immer früheren Stadium erkannt wird, ging die Sterblichkeit bei Frauen in den vergangenen zehn Jahren um 15 Prozent zurück. Dennoch war Brustkrebs auch 2009 die mit Abstand häufigste Krebstodesursache bei Frauen. 18 Prozent aller weiblichen Krebssterbefälle waren 2009 auf Brustkrebs zurückzuführen.
Prostatakrebs machte im Jahr 2009 bei den Männern mit knapp 4.900 Fällen absolut ein Viertel aller bösartigen Tumorerkrankungen aus. Altersstandardisiert gingen die Neuerkrankungen in den vergangenen zehn Jahren um 15 Prozent zurück. Rund jeder zehnte Krebstodesfall bei den Männern war auf Prostatakrebs zurückzuführen. Die Rate der Sterblichkeit an Prostatakrebs reduzierte sich sogar um etwa ein Drittel.
Lunge und Dickdarm
Obwohl die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate der bösartigen Lungentumore bei den Männern seit 1999 um 16 Prozent zurückgegangen ist, war Lungenkrebs mit rund 2.400 Sterbefällen die häufigste Krebstodesursache bei Männern im Jahr 2009. Bei den Frauen stieg die altersstandardisierte Neuerkrankungsrate seit 1999 um 26 Prozent an. Die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich bei den Frauen im selben Zeitraum um ein Sechstel. Im Jahr 2009 starben knapp 1.200 Frauen an einem bösartigen Lungentumor.
Mit rund 4.600 Fällen verursachten kolorektale Karzinome knapp 13 Prozent aller neudiagnostizierten Tumore im Jahr 2009. Das bedeutete elf Prozent aller Krebstodesfälle. Die Sterblichkeit sank im Vergleichszeitraum bei Männern um fast 30 Prozent, bei Frauen um rund ein Drittel. Nach der Einführung des geplanten Brustkrebs-Screeningprogrammes im kommenden Jahr soll ein ähnliches und österreichweites Projekt für Dickdarmkarzinome entwickelt werden. Damit könnten wahrscheinlich sehr viele dieser Erkrankungen in einem noch heilbaren Stadium oder sogar schon im Vorstadium entdeckt werden. (APA)
Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto "Together it is possible!". Das Gesundheitsministerium arbeitet an einer Gesamtstrategie für Österreich zum Thema Krebs und will dadurch die Koordination zwischen Prävention und Nachsorge verbessern. Am Welt-Krebstag (Samstag, 4. Februar) findet in Wien im Rathaus auch der Wiener Krebstag (11.00 Uhr bis 17.00 Uhr) statt. Veranstaltet wird der Informationstag von der Initiative "Leben mit Krebs".
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Quelle: Kadiyala & Strumpf (2011) Int J Qual Health Care. 23(6): 611-620.
Es dürften in A weitaus weniger sein.
... sondern die meisten Länder im reicheren Teil Europas nähern sich epidemiologisch seit geraumer Zeit aneinander an. Auch die Trinkgewohnheiten (z.B. früher deutlich höherer Alk-konsum in Mittelmeerländern) sind angeglichener. Essen hat sich angenähert (nicht zum Vorteil der Südländer übrigens), usw. Von den Trends her kann man Krebsarten in A und D durchaus vergleichen.
In der Welt steht nur was von "Erkrankungen", das sind also absolute Fallzahlen. Altert eine Bevölkerung, dann steigen die Fallzahlen für Krebs, eh klar, denn Krebs ist stark altersabhängig.
Die Statistik Austria veröffentlicht Raten, die zudem noch altersstandardisiert sind. D.h., dass für die beiden Vergleichsjahre (oder -gebiete, oder -bevölkerungen, je nachdem) rechnerisch die Population (die ja im Nenner der Rate steht) gleich gemacht wird.
Der Rückgang im Risiko (d.h. die altersspezifische Rate) bei den meisten Krebsarten zieht sich bei den meisten Krebsarten durch alle Altersgruppen und hält schon länger an.
Ausnahme sind die Frauen im mittleren und höheren Alter beim Lungenkrebs. Dort steigt (nach einer in diesen Jahren ausreichend langen Exposition) das Krebsrisiko seit einiger Zeit an.
also stimmt es nicht.
was sicher stimmt, dass im alter der krebs häufiger vorkommt. aber ob der alterungsprozess und/oder etwas anderes für krebs verantwortlich ist, dass wird nicht gesagt, sondern suggeriert.
die spannenden fragen werden oft nicht behandelt.
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