Justizministerin startet "Vertrauensoffensive"

2. Februar 2012, 13:15

Beatrix Karl ließ sich "Vertrauensverlust" in Justiz bestätigen

Wien - Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) hat sich den Vertrauensverlust in die Justiz mit Umfragedaten bestätigen lassen. Laut einer am Donnerstag präsentierten Studie von Karmasin Motivforschung haben zwar immer noch 65 Prozent der Befragten Vertrauen in das System, für 24 Prozent hat sich das Bild aber in den letzten Jahren verschlechtert. Karl plant nun eine "Vertrauensoffensive".

Laut Studienautorin Sophie Karmasin ist die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Justiz auf einem eher guten bis mittleren Niveau, "sehr zufrieden" zeigten sich in der Repräsentativbefragung unter 1.000 Personen nur zwölf Prozent. Das Wissen über die Justiz sei in der Bevölkerung zu schwach und "gesichtslos", es fehle die Identifikationsfigur. Nur sieben Prozent bezeichnen sich als sehr gut informiert, 35 Prozent schätzen ihren Informationsstand als gut ein. Wahrgenommen wird die Justiz zwar als kompetent, aber auch als überfordert und veraltet.

Medienberichte statt Erfahrung

Als Ursache für den Vertrauensverlust führen die Befragten nur zu 33 Prozent eigene Erfahrungen an, zu 78 Prozent werden andere Faktoren, etwa Medienberichte, genannt. An Gründen werden lange Verfahren, der Eindruck, dass es sich manche richten können und Verfahren verschleppt werden, zu wenig Personal und inadäquate Kommunikation sowie ausbleibende Erfolge bei Wirtschaftskriminalitäts- und Korruptionsbekämpfung angeführt.

"Die Justiz kann ganz einfach nicht tatenlos zusehen, wenn das Vertrauen in sie schwindet", sagte Karl. Vergangenen Montag habe es bereits ein erstes Treffen der relevanten Akteure gegeben, Ergebnisse sollen in wenigen Wochen vorliegen. Angehen will man die Bereiche Strukturen, Organisation und Abläufe, Rechtsschutz und Verfahrensabwicklung sowie die äußere Darstellung und die Präsentation der Justiz.

Einiges sei bereits umgesetzt oder stehe kurz davor, betonte die Ministerin. Sie verwies auf die Attraktivierung des Berufsbildes der Staatsanwälte, den Ausbau des Service-Center-Konzepts sowie ein geplantes Web-Informationsprogramm für Beteiligte an Strafverfahren. 2012 solle jedenfalls das "Jahr der Vertrauensrückgewinnung" werden. Nichts ändern will Karl weiterhin am Weisungsrecht gegenüber den Staatsanwälten. Hier sei für Transparenz gesorgt, es gehe um Fachaufsicht und nicht um politische Weisungen der Ministerin, betonte sie. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 48
1 2
so so ....
00
13.2.2012, 20:07

Das Vertrauen in die Justiz kann man nicht über Werbung herstellen. Dazu gehören willkürende Richter, die Existenzen sarkastische lächelnd ausradieren, enthoben. Die vorhandenen vorbildlichen Richter gehören als Beispiel hervorgehoben.

Jeder Fall einer Entmündigung (Besachwaltung), insbesondere von Personen unter 55 Jahren ohne gesundheitliche Beschwerden, insbesondere wenn damit Vermögensverschiebungen verbundenen sind oder Streitigkeiten mit Amtsträgern, gehören unabhängig untersucht.

Man könnte noch Kilometer schreiben.

Österreichische Verbrecher Partei!
03
Artikel 7 des Bundesverfassungsgesetzes vom 1. Oktober 1920

(1)Alle Bundesbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen.

Steht so geschrieben. Noch immer.

ALSO entweder lassens alle Diebe und Räuber frei, oder sie sperren ihre korrupten Habara wie Strasser, Grasser, Mensdorff Pou.... usw. ein

Sar Kastl
01
Ein gute Anfang wäre es...

endlich mal die supersauberen Millionenverschiebungs-Verdächtigen in U-Haft zu nehmen. Wenn man eine Tafel Schokolade stiehlt wird recht rasch zu diesem Mittel gegriffen, wenns 'nur' um Millionen an Korruptions- und Steuergeldern geht dürfen die Herren weiterhin in Freiheit ihre Verabredungen [Haftgrund!] treffen.

Roter Baron
02
jihaa

KHG, Strasser, Grasser, Mensdoof-pulli, Hochegger, Scheibner, Meischberger, Hojac, Gorbach, Bartenstein, Kovacs, Treichl, Scheuch,
die werden jetzt alle eingesperrt !

zu früh ?
dann kann sich nur mehr um stunden handeln....

roter baron

leser 4712
00
wie hoch ist das werbebudget

für diese "vertrauensoffensive"?

FabrechaParteigibtsKane, gründen wir eine
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ein Teil der Verantwortung

liegt im Bereich des privaten (!) Vereins der sogenannten "Richtervereinigung", welcher für entsprechende "Bremswirkungen" sorgt. Kollege/in X ist als Behördenleiter/in nicht fähig (nicht Rechtsprechung), eine Enthebung ist faktisch ohne Zustimmung des privaten Vereines nicht möglich. Wenn die Richtervereinigung sagt, dass Richter/innen selber keine (langen) Texte am Computer schreiben müssen, sondern diktieren sollen, dann schreiben viele Richter/innen auch keine langen Texte. Wartet man/frau eben lange auf die geschriebenen Diktate usw. Ein anderer Teil ist der unhaltbare Umstand der "freien Dienstzeit". Das hat mit Rechtsprechung nichts zu tun und gehört sofort abgeschafft - in vielen Ländern Europas ist das schon der Fall ...

In nomine domini
20

Überhaupt keine Ahnung was die Richtervereinigung macht und was nicht.

so so ....
00
13.2.2012, 20:04

Zuhören, mitschreiben, umsetzen. Laut sein darf man dann bei der nächsten Sitzung der Richtervereinigung.
Sagt der Souverän.

FabrechaParteigibtsKane, gründen wir eine
00
aber geh ..

lieber Doctorus Henricus Institoris ... was soll dabei falsch sein? Wenn schon Gegenargumente, dann richtige. Danke, Kollege.

know your enemy
08
man könnte ja auf die wahnwitzige idee kommen, eine rechtsstaatsoffensive zu starten, um das vertrauen zu stärken

aber bitte... eine werbekampagne ist sicher genauso effizient

leostrunk1
01

Das könnte doch ein gewisser Hochegger übernehmen!

J. Reichhart
18
die justiz ist völlig verludert und verkommen

schauprozesse wie der in wr. neustadt, wo sta, gutachter, zeugen gleich reihenweise die unwahrheit sagten blieben folgenlos. amtsmissbrauch und amtshaftung - aber geh, net amal ignorieren!

sta und soko-leiter werden befördert, statt angeklagt!

korruptionsbekämpfung? hamma net, brauchma net. der papa wird's schon richten!

korruptionsstaatsanwaltschaft? ein schelm, der böses dabei denkt.

rechtsstaat? nur am papier. statt dessen ein neues sipo-gesetz, das den letzten rest bürgerrechte vernichtet.

willkommen in der ferkelrepublik.

ÖVP-Rohlinge
010
Liebe Frau Karl! Warum wurde gegen Staatsanwalt "WALZI" bis heute nicht ein Disziplinarverfahren eingeleitet, geschweige eine Anklage?!

Es ist "AMTSBEKANNT" dass dieser Jurist eine Anzeige (wegen Amtsmissbrauch) gegen den damaligen Innenminister Strasser bis zur Verjährung ganz einfach fallen ließ. Wenn das kein Amtsmissbrauch (oder kam eine Anweisung direkt vom Justizministerium?) ist um Herrn Strasser einen Gefallen zu tun, dann ist die Erde eine Scheibe........
Oder die Einstellung (von Staatsanwalt Kronawetter ganz einfach abgewürgt) von Verfahren wo es Millionenbeträge (ohne erkennbare Leistung) von Waffenkonzernen an das Umfeld vom ehemaligen FPÖ Geschäftsführer Rumpold geht........usw.

Erwin Wolfram
01
vertrauensoffensive

gorbach, grasser und co wissen, dass wir eine nazijustiz fuehren und deshalb desavouieren wir sie 5 jahrezehnte auf kosten der opfer, das geht dann danach mit den opfern in 10 sekunden. dazu bruesten wir minister uns und "gestehen" in den medien, weil es sonst gefaehrlich ist.

r.bf
00

Ein Tipp, um Vertrauen zu schaffen:
Legen Sie Ihre Staatsanwälte an die Kandarre und erwirken Sie, dass die U-Ausschüsse nicht mehr folgenlos bleiben!

Erwin Wolfram
00
...

nein das ist supoer, wenn die staatsanwaelte schlafen da kann man die leute die die verantwortung tragen endlich einsperren.

readymate
00
An die "Kandarre" genommen

sind die Staatsanwälte schon genug, deshalb darren die Fälle ja auch so vor sich hin...!

.

readymate
00
Will

sie sich die Bevölkerung mit Chiquita Werbung einkochen, a la:

"Esst mehr Bananen aus heimischer Produktion"...?!

.

Neza
08
solange Strasser, Grasser & Co nicht sitzen, kann eine "Vertrauensoffensive" nur im Belügen der Bevölkerung über das Ausmaß des Versagens der Strafjustiuz bestehen

Neza
05
Die für die Strafjustiz der letzten Jahre verantwortlichen Justizvertreter haben Österreich zu einer Bananenrepublik gemacht !

walter helfmann
00
stimmt so nicht!

die republica banana (bananae?) gibts schon länger.

die mischung mit "in wien beginnt der balkan!" und das nicht aufgearbeitete braune justizwesen bewirken schon lange unser misstrauen.

readymate
00
"Vertrauensoffensive"?

Grasser & Co wandern per sofort in U-Haft...?

.

Aguirre74
 
02

Grasser, Strasser, Meischi, Rumpold, Scheuch.... jeweils für 25 Jahre einsperren und ich habe wieder volles Vertrauen ins Rechtssystem.

Erwin Wolfram
00
...

das geht wohl nicht, denn die wissen zu viel. allein aus den schadenszahlungen wuerde die politik wohl bankrott gehen, daher die ganze show, koennte ich mir vorstellen.

public observer
 
05
die justiz ist ein staatliches profit center...

... wahrheitsfindung und gerechtigkeit sind fremdwörter.

im zuge der laufenden EU-reformen wäre es wünschenswert wenn in den nationalstaaten endlich die einsicht fruchtete bzw. auf EU-eben klar gestellt wird, dass nationales recht gebrochen wird und dementsprechend die korrupte staatsjustiz samt und sonders abgeschafft wird. - zugunsten eines system von checks & balances wie z.b. von der US-verfassung vorgesehen.

die allein in korpsgeist absolvierten heimischen juristen könnten dann das tun, was sie am besten können: streiten - http://www.youtube.com/watch?v=kQFKtI6gn9Y

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