Justizanstalt Garsten

51-Jähriger organisierte Kokainverkäufe von Gefängnis aus

2. Februar 2012, 12:19
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    foto: apa/bpd-wien

    Ein zwölfköpfiger Dealerring soll etwa vier Jahre lang die Wiener Kokain-Szene versorgt haben. Einer der Drahtzieher saß aber längst im Gefängnis.

Wiener Landeskriminalamt zerschlug zwölfköpfigen Ring

Wien - Ein zwölfköpfiger Dealerring soll etwa vier Jahre lang die Wiener Kokain-Szene versorgt haben. Kürzlich wurde die durchwegs aus Einheimischen bestehende Verbindung zerschlagen. Einer der Drahtzieher saß da aber längst im Gefängnis: Der bereits 2005 wegen Suchtmittelhandels vor Gericht gestellte 51-Jährige habe aus der Haft weiterhin Drogengeschäfte betrieben, berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Die Verdächtigen sollen insgesamt etwa 15 Kilogramm Kokain mit einem Straßenverkaufswert von rund 900.000 Euro an Abnehmer verkauft haben, von denen 25 ebenfalls ausgeforscht wurden. Im Besitz eines der Hauptverdächtigen, eines 43-jährigen Wieners, sowie zweier Mittäter fanden sich bei ihrer Festnahme am 29. November 2011 etwas über 100 Gramm Kokain und rund 28.000 Euro. Außerdem wurde knapp ein Kilo Goldschmuck sichergestellt, den ein Bandenmitglied aus Amerika illegal eingeführt hatte.

In Lokalen und Wohnungen verkauft

Diesen ersten drei Festnahmen waren längere Observierungen durch Beamte des Landeskriminalamts Wien vorausgegangen. Danach kamen die Ermittler immer mehr Mitgliedern des Rings auf die Schliche. Die Verdächtigen sollen das Kokain, dessen Herkunft unbekannt ist, vor allem in ihren Wohnungen und in verschiedenen Lokalen verkauft haben.

Der in der Justizanstalt Garsten (OÖ) einsitzende 51-Jährige war laut Polizei 2005 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das habe ihn aber nicht daran gehindert, mit Hilfe von in die Zelle geschmuggelten Handys drei Kokaindealer mit Drogengeschäften zu beauftragen, so Hahslinger. Zumindest einen dieser Männer, die von dem Inhaftierten regelmäßig instruiert wurden, hatte der Drogenboss im Gefängnis kennengelernt. (APA)

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vallis rosarum
 
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Ich schlage den Mann zum "Manager des Jahres" vor...

armin delmenhorst
 
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Das nennt man wohl Unternehmergeist

salzstreuerIn
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durchwegs einheimische, 43jähriger wiener?????

was is los mit der redaktion??????

so genau sind sie ja sonst beim abschreiben von apa-meldungen wenig bis gar nicht. oft vergessens natürlich auch nur das eine oder andere wort (zb wenns kein einheimischer oder wiener war)

ein unparteiisches medium liegt hier wohl nicht vor

Christoph Smaul, formerly known ass
 
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Huch! Wie geht das - der sitzt doch im Gefängnis oO

Ruskij
86

Nur ein einziges Mal möchte ich im Standard lesen, dass eine Bande von Ausländern etwas angestellt hat.

Anscheinend ist jetzt die Herkunft der Täter doch wichtig, obwohl ja von Seiten der Redaktion immer behauptet wurde, das täte nichts zur Sache.

The Return TO Earth TO Humanity
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bit6e bitte bitte ausländer machts was ...

so könnt ich ihr posting übersetzten

niemand zum herumhacken da, nehmens doch ihre freudne und verwandte....

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
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"Vom Gefängnis aus"

Da muss es ja ganz schön locker zugehen in unserem Strafvollzug, dass man ungehindert Handys hineinschmuggeln kann! Im TV hat man einmal ganz medienwirksam gesehen, wie die Zellen kontrolliert wurden. Aber im wirklichen Leben schaut's vermutlich etwas anders aus. Oder sind die Kontrollen gestrichen worden, um die "Privatsphäre" der p.t. Insassen zu schützen...

Freedom to the people
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sie sollten lieber auf krone.at posten.

Christoph Smaul, formerly known ass
 
01

Nein, er/sie sollte lieber hier posten, damit er/sie noch etwas lernen kann.

speakers corner
06
Wahsinn 12 Leute nach "längere Observierungen" gefasst.

Observiert die U-Bahnstation Handelskai nur 1 Stunde und ihr fasst wahrscheinlich mehr als nur 12 Leute.

fahrenheit 451
02

warum soll sich ein polizist dann wieder was vorwerfen lassen von gewissen vereinen? noch dazu wo die meisten der freischaffenden pharmahändler wohl innerhalb von ein paar stunden wieder freigelassen werden oder auf freien fuss angezeigt werden?

salzstreuerIn
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sie rechter sie!!!!

da würdens ja keine wiener erwischen

The Return TO Earth TO Humanity
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traurige welt in der sie leben, jaja ich durchsuche auch jedn artikel nach der aller aller wichtigsten information, nämlich die herkunft des täters, was der oder die täterin begeht interessiert doch eh nicht....

salzstreuerIn
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ich empfinde sie nicht als traurig

und da hammas wieder: es kommt - wie überall - auf den blickwinkel an

Feuergeist
 
02
Das funktioniert so leider nicht.

Die Dealer bei den U-Bahnstationen sind doch nur kleine Fische. Wenn der eingesperrt wird kommt der große Anwalt der ihm ein Angebot unterbreitet für Stillschweigen. Der sitzt danach seine 6-12 Minate ab und kommt in der Szene hoch angesehen raus.
Ein weiterer Punkt ist DAS die Standorte bekannt sind. Spollte die Polizei groß angelegt dagegen vorgehen suchen sich die Dealer neue Plätze, die erst wieder ausgeforscht werden müssen. Wenn sie also tatsächlich jemanden suchen wissen sie zumindest wo.
Einzige Möglichkeit: die Bevölkerung erstattet eine Anzeige nach der Anderen.
Denn wie hier aufgezeigt, die letzte Möglichkeit sind die Wohnungen. Und dort sind sie dann nur schwer zu finden.

Pseudonym1
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Die dealenden Zombies bei der U6 Josefstädterstraße könnte man auch mal wieder hochnehmen. Eine Zeit lang hat die Polizei etwas dagegen unternommen, mittlerweile wird wieder weggeschaut.

strangerinastrangeland
 
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Die U6 Station Neue Donau wäre noch interessanter, dort wird die Ware an die Kleinhändler verteilt.

Erwin Wolfram
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erklaert:

ja aber das geht nicht, weil dann erstens klar wird, dass es nicht geht und das kann nicht sein, dass bei der polizei was nicht geht und zweitens, weil man mehr geld und ein konzept dazu braucht, weil dann alle opfer anrufen und fragen ob es wirklich gefaehrlicher ist gras zu rauchen oder zu einem arzt zu gehen den man schon x mal angezeigt hat und da wahrscheinlich, das weiss ich nicht, letzteres zutrifft braucht man als polizist dann die vega und die kommt nicht einfach so.

dajonny
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Nur bringt das wenig, falls die zu einem Richter kommen bekommen die ein "tutu" und sind dann wieder auf der Straße, dafür sind die Mengen und die Beweise zu gering...

Humtata
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Drogen liberalisieren...ich muss sagen, dass ich grundsätzlich gegen die Legalisierung von sog. "harten Drogen" wie Heroin, Kokain etc war.

Allerdings- wenn man eine Komplettlegalisierung mal zu Ende denken würde - hätte das doch Vorteile. Damit wäre binnen kürzester Zeit der gesamte weltweite Drogenmarkt zerstört.
Gravierende Nachteile sind ohne Zweifel die menschlichen Schicksale, eben Personen die Drogen zum ersten mal probieren und dann tatsächlich abhängig werden. Es ist halt niemanden geholfen, wenn zwar die Drogen legal und billig zu kaufen sind (damit würden grausliche Dinge wie Zwangsprostitution genauso schnell wegfallen wie der Drogenmarkt), wenn junge (oder ältere) Menschen süchtig sind. Auch würde dies wohl zu massiven Ausgaben im Entwöhnungbereich führen.

Die Frage ist also, was tun?
Mit einer "selektiven" Legalisierung ists nicht getan. Mit Verboten auch nicht

atomkraft neindanke
03

das ist eine schwierige Frage, die Sie hier zurecht aufwerfen: illegale Drogen haben für Kriminelle viele Vorteile; nur so sind ihre Geschäfte inkl Waffen- und Menschenhandel lukrativ: Was aber würde passieren, wenn sich eh schon süchtige Menschen ihr Gift billig beim Arzt besorgen, wo sie es auch gleich einnehmen müssten, gäbe es dann überhaupt noch einen Markt?
da wir allerdings ein massives Alkoholproblem haben, würden die Zahl der Drogenkranken bei Legalisierung von weiteren tödlichen Drogen unweigerlich zunehmen, für Junge Leute wär die Abgabeform aber so unsexy, dass viele erst gar nicht damit anfangen würden.
Wir hätten dann wieder mehr Säufer, vermute ich!

Feuergeist
 
01
Guter Post

Aber das mit dem "unsexy" hab ich nicht verstanden.
Oder meinen sie das die Jugendlichen nur das Verbotene reizt? Ich fürchte nähmlich nicht.
Ich würde hier viel grauslichere Aufklärungsarbeit vorschlagen. Zeigts den Jugendlichen doch Filme wo gezeigt wird wie die Drogenopfer aussehen. Beim Entzug, während sie High sind, auch als Tote. Wer das dann immer noch Cool findet dem kann vermutlich nicht geholfen werden.

meresi
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a clockwork orange...

genau...diese art von behandlung würde wahrscheinlich viele die nur mal probieren wollen davon abhalten. jene die es nicht lassen können, denen kann sowieso kaum geholfen werden. ich hatte einen bekannten der verstarb vor 3 jahren..was ich mit den mitgemacht ging auf keine kuhhaut mehr...jährlich 1-2 entzüge...alles nichts geholfen der kannte alle tricks um an sein zeug zu kommen. da ist es fast besser er bekommt es vom arzt finde ich

atomkraft neindanke
01

was verboten ist, ist natürlich auch sexy, Jugendlich reizt aber auch die Grenzerfahrung, auch bei der legalen Droge Alkohol ist das so, ich bin mit meinen Kindern mehrmals bewusst zum Arzt gegangen, wenn Metadomausgabe war, vor allem dann, wenn der Herr Doktor seinen Urlaub angekündigt hat, da konnten sie sehen, wie unsexy Drogensucht nach 10, 20 und 30 Jahren aussieht, das ist dann nicht mehr cool, im übrigen kann die Krankenkasse das ruhig bezahlen, immer noch billiger als die Ausgaben, die der Staat leistet um Kinder von der Drogenprostituion und der Kleinkriminalität wegzukriegen und sie dann auch noch ein Leben lang zu erhalten im Gefängnis oder als Sozialfälle!

mit 10% Drogenanfälligen ist aber zu rechnen, die Mafia wär man los.

mangusta
03
...

http://www.heise.de/tp/artike... 857/1.html

in portugal fährt man damit sehr gut..

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