Gazastreifen

Ban Ki-moons Konvoi mit Steinen beworfen

2. Februar 2012, 10:43
  • Artikelbild
    foto: reuters/ammar awad

    Ban Ki-moon trug Helm, als er am Mittwoch eine Siedlung nahe Ramallah besuchte.

Demonstranten schleuderten Schuhe und Steine - Fahrt nach kurzem Halt fortgesetzt

Gaza - Bei einem Besuch im Gazastreifen ist der Konvoi von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon von palästinensischen Demonstranten angegriffen worden. Rund 50 Palästinenser bewarfen die Fahrzeuge am Donnerstag kurz hinter dem Grenzübergang Erez mit Steinen und Schuhen. Unter den Demonstranten waren zahlreiche Angehörige von Palästinensern, die in Israel im Gefängnis sitzen. Sie verlangen ein Treffen mit dem UNO-Generalsekretär, um mit ihm über die Situation der Häftlinge zu sprechen. Auf Plakaten warfen sie ihm vor, Israel zu bevorzugen.

Nach einem kurzen Stopp konnte der Konvoi seine Fahrt in die Stadt Khan Yunis im Gazastreifen fortsetzen, wo Ban eine Schule und ein von Japan finanziertes Wohnbauprojekt besuchen wollte. Ban war am Montag zu Vermittlungsgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern in den Nahen Osten gereist. Die Friedensgespräche liegen seit September 2010 auf Eis. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 66
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Zitronenbaum
21
" Sie verlangen ein Treffen mit dem UNO-Generalsekretär, um mit ihm über die Situation der Häftlinge zu sprechen."

Indem sie ihm Gewalt androhen durch das Werfen von Gegenständen, wie zB auch Stühlen?

NeoProgressive
04

Geradezu lustig, ausgerechnet die Uno, die Israel notorisch diskriminiert ...

Reddogg
 
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Die UNO? Oder UN-Menschenrechtsrat? Sie haben keine Ahnung was der Unterschied ist oder????

way hell too high
20

Kommt man denn ohne Schuhe ins Paradies?

lassen Sie mich durch
11

die Schuhe sind uninteressant,die Unterhose sollte auf jeden fall Grün sein.

Halbmond
23

Braucht man schuhe nach den ableben ?

way hell too high
30

Die Frage ist wahrscheinlich zu subtil gestellt.

Wahrscheinlich wollte ich meine Verachtung für Schuh und Steineschmeisser zum Ausdruck bringen, was ich hiermit in aller Deutlichkeit betont habe.

Die eigentliche Frage wäre: Ist man ein guter, oder von mir aus gottgefälliger Mensch gewesen, wenn man mit seinen Schuhen nach anderen schmeisst? (die nicht G.W. Bush sind :)

und ich glaube einfach: Nein.

Wenn man etwas haben möchte, hat man höflich und freundlich darum zu bitten. Vor der Weltgemeinschaft ganz besonders.

Solche Hitzköpfe beschädigen alle Bestrebungen und Mühen die anständige Palästinenser jemals gesetzt haben um den Wahnsinn in ihren eigenen Reihen zu beenden und sind deren Ruin.

Peace 4 Libya
00

Steine, Schuh Werfer verachten Sie also. Verachten Sie auch Bombenwerfer? Ban ki Moon in seiner Funktion -siehe Libyen- fördert die Bombenwerfer. Was sagt das über Ban ki Moon?

way hell too high
10

Die "Bombenwerfer" die sie wahrscheinlich meinen, wissen wenigstens, was sie wollen, und bekümmern einen Gott nicht unnötig.

Leute, die nicht so genau wissen, ob sie jetzt lieber ins Paradies wollen, oder vielleicht doch einen Staat gründen sollen, behandelt Gott niemals besonders nett.

und nein, ich glaube nicht an etwas namens Gott. Ich mach mich bloß über bloßfüßige Engelanwärter lustig, die von den Feinden ihrer Feinde instrumentalisiert werden um sich lautstark auf den Bauch klopfen zu können.

Jedenfalls ist es sinnlos Schuhe oder Steine zu werfen. Das hat schon bei GWB nix gebracht, auch wenn es da vielleicht noch angemessen war.

Hugo Strudl
00

Ein UN Generalsekretär, der eingeschnappt sagt: Da waren fünfzig Demonstranten mit fliegenden Schuhen, deshalb kümmere ich mich um die Angelegenheiten der Millionen Palästinenser nicht mehr ist glaub ich unrealistisch.

Es geht wohl eher in die entgegengesstzte Richtung wie ich vereits weiter unten ausgeführt habe
http://derstandard.at/plink/132... 2/24690514

way hell too high
00

Ein UN Generalsekretär ist auch nicht Gott.

Als, welcher ich in den Antworten zu meinen Postings regelmäßig bezeichnet werde, denn sie beginnen oft mit "Oh, Gott!"

:)

Hugo Strudl
816
Einem Generalsekretär Kofi Annan wäre das nicht passiert.

Kofi Annan und auch frühere Generalsekretäre waren viel engagierter in Wort und Tat um die Verbrechen Israels zu verurteilen.
Laut UN Menschenrechtskommission hat Israel in den letzten Jahrzehnten nahezu alle 149 Artikel der vierten Genfer Konvention gebrochen. Abgesehen von unzähligen anderen internationalen Rechtsbestimmungen, Menschenrechten und Resolutionen.

Dass Ban auf diese horrenden Zustände nicht entsprechend reagiert und damit mehr oder weniger den Unterdrückern freie Hand lässt gibt den Menschen in Not eben das Gefühl des Verlassen worden seins.

Deshalb war eine Unmutsäußerung wie diese wirklich nur eine Frage der Zeit.

O5
127

Israel wehrt sich gegen permanente Terroranschläge die alle aus dem Gazastreifen kommen. Also bitte betreiben Sie hier keine so miese Täter-Opfer-Umkehr.

Adam Markus
22

Ja die gute alte Frage. Was war zuerst, der Terror oder die Unterdrückung?

August Hoffmann
14
Was war zuerst?

Hmm, ein völkerrechtskonform gegründeter Staat, der von seinen Nachbarn am Tag seiner Proklamation angegriffen wird?

marlowe
 
10
***ein völkerrechtskonform gegründeter Staat...***

...Da Beschlüsse - um nicht zu sagen Pläne (UN 181...) der UN-Generalversammlung völkerrechtlich definitiv nicht bindend sind
bleibt die Begründung - ***...Kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes ...***
was zwangsläufig zu Frage führt wer selbiges wo mit welcher (völker)rechtlichen Legitimation beschlossen hat!
respektive:
wo sind eigentlich die völkerrechtlichen - um nicht zu fragen: wo sind denn eigendlich die Grenzen des des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes?

lassen Sie mich durch
30

alle wurden befragt ausser die einwohner die mann vertrieben hat.

HA HA.

Roger Ailes
 
22

ohne Unterdrückung kein Terror

Auf die Ursache folgt die Reaktion

Dani B.
12

ohne terror keine repression.

so einfach ist das.

Reddogg
 
20

Was passiert gleich iim Westjordanland?

Hugo Strudl
43

Die Schäden, die pal Raketen anrichten stehen nicht ansatzweise im Verhältnis zu den Schäden und Toten in Gaza. Außerdem ist es eine Reaktion darauf, dass Israel sofort versuchte die demokratisch gewählte Regierung der Palästinenser per Coup zu stürzen und die Bevölkerung je nach Bedarf per Blickade aushungert.

Aber es ist eine lange Kette an Ursachen und Wirkungen und einewiges hin und her und man muss schon an den Anfang dieser Kette schauen. Dort wo die Staatsgründung stattfand und einher ging mit Massakern und Vertreibung von hunderttausenden als ersten Akt und erste Ursache des Konflikts.

Soviel zur miesen Täter Opfer Umkehr.

rock a boogie beaten
 
02
ach so?

Zitat:..Die Schäden, die pal Raketen anrichten stehen nicht ansatzweise im Verhältnis zu den Schäden und Toten in Gaza..

na dann mach mal den Versuch aufs Exempel. Bastle Dir paar fliegende Rohrbomben zusammen und gehe damit in den Wienerwald und schiesse die Dinger so planlos aufs Wr. Wohngebiet!
Verteidige Dich dann damit, dass das eh nur bessere Silvesterböller waren und Du eigentlich keinen Ottakringer oder sonst noch einen Wienerwaldbezirksbewohner persönlich treffen wolltest. Die Reaktion der Staatsmacht daher unverhältnismäßig sei.
Mail uns dann während Deinen kurzen Freigängen aus Deiner Gummizelle, was der Richter und v.a der Psychiater zu Dir darüber gesagt haben!

wurm83
 
35
allerdings muss man auch ehrlicherweise gestehen

das den israelis absolut scheiß egal ist was der kofi oder ban so von sich geben..egal wie engagiert

sonst würden sie wohl kaum seit jahrzehnten gegen internationales recht verstoßen

Hugo Strudl
27
Das stimmt aber es ist doch bei weitem nicht aussichtslos

Das Schicksal des Konflikts liegt tatsächlich in der Hand von sehr wenigen (einer Handvoll Leuten).
http://www.youtube.com/watch?v=FBLkuI6QxSw

Je mehr aber die Wahrheit der Zustände ans Licht kommt desto mehr gibt es eine Situation des vereinten Volkswillens in der USA. Und am Ende des Tages kann kein Geldbetrag diesen ausstechen.

Dr Stänkerer
01
da stimme ich Ihnen vollends zu!

Allerdings garantiert ein Stein- oder Schuhwurf nur in dennseltensten Fällen eine Einladung bei Spitzendiplomaten!

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