Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wer am Sternstein nach Betriebsschluss eine Skitour geht, muss mit einem Schreiben vom Rechtsanwalt rechnen.
Linz - Das Mühlviertler Skigebiet Sternstein und etliche Tourengeher liegen miteinander im Clinch. Die Wintersportler benützen trotz Verbots nach Betriebsschluss die Piste. Nun lässt die Sternstein Sessellift GmbH Schadenersatzansprüche prüfen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Zettler dem "Volksblatt". Die betreffenden Personen würden bald ein Schreiben vom Rechtsanwalt bekommen.
Bereits im Vorjahr hatte die Seilbahngesellschaft mehrere Tourengeher angezeigt, dies aber nach einer Aussprache wieder rückgängig gemacht. Zettler kündigte in dem Artikel aber auch andere Möglichkeiten an. Die Liftgesellschaft habe den regionalen Vertretern von Alpenverein und Naturfreunden angeboten, Themenabende für Tourengeher durchzuführen. Dabei sollen die Organisationen als Veranstalter fungieren und damit das Haftungsrisiko im Fall eines Unfalls übernehmen, so Zettler. Bisher habe man jedoch keine Antwort bekommen. Vor allem wegen der ungelösten Haftungsfrage würden fast alle großen Skigebiete die Pistenbenützung nach Betriebsschluss verbieten, so das "Volksblatt". (APA)
Warnung vor Solotouren und Alkohol auf der Piste
2007 verrichteten auf Europas Skipisten 3100 Schneekanonen ihren Dienst. Heute steht diese Anzahl in drei heimischen Skigebieten. Der Energie- und Wasserverbrauch ist massiv gestiegen. 19.000 Kanonen sind im Einsatz.
Nachdem Schummeleien bei der Angabe von Pistenkilometern in Skigebieten aufgeflogen sind, plant Gerhard Heilingbrunner vom Umweltdachverband, die Staatsanwaltschaft wegen schweren Betruges einzuschalten.
Auch in anderen Alpenländern soll diese Methode zur Berechnung der Pistenkilometer herangezogen werden
Nach der Diskussion um falsche Angaben von Pistenkilometern könnten Klagen von Konsumenten wegen Irreführung folgen. Da es keine einheitliche Regelung für die Messung gibt, sind Ansprüche auf Preisminderung bei Liftkarten aber nicht sicher.
Gleichzeitig Rückgang der Unfälle
Nach der Kritik an der Schummelei mit Pistenkilometern wollen die Tiroler Seilbahner einheitliche und vergleichbare Maßangaben einführen. Derzeit kann jedes Skigebiet rechnen, wie es will
Vorwürfe gegen Behörden in neuem Buch über mysteriösen Fall Duncan MacPherson
Innsbrucker Studenten organisieren Mitfahrgelegenheit in Skigebiete
Unsicherheit bei Skivereinen und Bergbahnen wegen Sicherheitsvorkehrungen
Der 2003 gefundene kanadische Eishockeyspieler MacPherson wurde in der Gerichtsmedizin lediglich identifiziert. Obduziert werde nur auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, sagt Gerichtsmediziner Walter Rabl
Obmann der örtlichen Lawinenwarn-Kommission stellt verpflichtendes Tragen von Lawinen-Airbags für Mitglieder zur Diskussion
Der erste Schnee im Flachland hat Wintersportlern Gusto und der Skibranche wieder Hoffnungen gemacht. Der Wunsch nach unabhängigem Skifahren ist groß. Dieses Verlangen weiß die Wirtschaft zu schätzen - und mit Tourenski-Ausrüstung zu stillen.
Vorarlberger Skischulgesetz bricht Monopol der Skischulen, der Verband jammert
Der Streit um das Vorarlberger Skischulwesen ist noch nicht ausgestanden. Snowboardlehrer fühlen sich durch das neue Skischulgesetz diskriminiert. Der Verband der Skischulen mauert indes gegen einen europäischen Berufsausweis für Skilehrer
Lawinenexperte empfiehlt Tourengehern und Variantenfahrern Zurückhaltung
Nach diesem Winter ist Schluss, dann folgt Neupositionierung mit Ausbau von Sommerrodelbahn und Kinder-Sportland
Die Leiter der Lawinenwarndienste von Tirol und Salzburg halten Sperren im freien Skigelände für illusorisch
Bergführer Edi Koblmüller wurde in den Abruzzen von einer Lawine verschüttet. Dank ABS-Rucksack hat er überlebt - und seine Lehren aus dem Unfall gezogen
Erfolglose Gespräche zu Beteiligung am Ötscher, Semmering und Hochkar
Skifahren im freien Gelände boomt - Kurse an Schulen sollen Gefahren vermitteln
Acht Ländergesetze in Österreich für Unterricht im Schnee: Immer mehr Skilehrer drängen auf Selbstständigkeit, scheitern aber an den Rahmenbedingungen
Die jahrzehntelangen Diskussionen um das Kärntner Skigebiet Goldeck zeigen endlich Ergebnisse: 22 Millionen Euro wurden in neue Liftanlagen, Pisten und in zusätzliche Parkplätze investiert
Die massiven Schneefälle locken Freeride-Profis wie Hobby-Wintersportler in den Tiefschnee - Vor Lawinen schützen Demut vor dem Berg, Informationen und teure Ausrüstung
Es geht in Wirklichkeit nicht um die Haftungsfrage sondern um Macht. Jemand will einem anderen etwas verbieten. Das ist dasselbe wie Fahrverbote für Forststrassen. Es reicht den Eigentümern nicht eine Fahrverbotstafel hinzustellen, womit die Haftungsfrage geklärt wäre, sondern man muss noch Schranken hinstellen und aufpassen. Auch die diversen Versuche von Jagdpächtern das Tourengehen zu verbieten gehen in dieselbe Richtung.
Tourengeher brauchen keine präparierten Pisten.
Und ich würde auch sagen, solchen Liftbetreibern unverzüglich sämtliche Subventionen der öffentlichen Hand streichen. Ich hoffe nur, diese haben keine Schneekanonen. Denn in diesem Fall müsste man sofort die Benutzung verbieten, wegen des zusätzlichen Energieaufwandes und der damit verbundenen Erderwärmung. (Sie brauchen ja entweder einen Dieselgenerator oder sie beziehen zu niederigen Strompreisen elektrische Energie von den Stromanbietern). Dann hat sich das relative schnell erledigt.
Tourengeher brauchen natürlich präparierte Pisten, vor allem die Mondscheingeher! Erstmal wären diese Touren sonst wohl kaum länger als 3 Wochen im Jahr mangels Schnee möglich (Ausnahmejahre wie heuer zählen nicht!) und weiters ist nur auf ausgewiesenen Pisten sichergestellt, dass Zähne und ähnliche Hindernisse im Herbst entfernt wurden. Gerade in der Nacht ist das Risiko im freien Gelände, häufig mit wenig Kenntnis der Gebietes dadurch viel zu hoch!
Also ich frag mich immer wie manche leute nur auf solche Ideen kommen. Ob ich jetzt Wanderer bin oder Tourengeher kann einem ja wurscht sein. Und wenn ich am Sternstein mit einem Plastiksack hinunter fahre... kann dem Betreiber egal sein. Ausser einen Stinkefinger würde er von mir nichts bekommen. Da ich keine Straftat in diesem Sinne begangen habe. Und ich mich nicht vor ihm Ausweisen muss. Wenn er sich lächlerlich machen möchte soll er die Polizei holen. Vielleicht kommt ja der Betreiber auf die Idee das er das hinaufgehen im Sommer untersagen möchte......
Tourengehen bietet einem doch die Möglichkeit da raufzugehen wo man seine Ruhe hat. Ist ja so als würden man im Sommer anstatt der Wanderwege entlang einer asphaltierten Straße den Berg hinaufwandern......
Einfach ein Schild aufstellen, das nach Betriebsschluss auf Benützung auf eigene Gefahr hinweist.
Sowas steht doch immer irgendwo rum, in Parks (bei Schnee und Glatteis...)
Die Leute die dann trotzdem fahren sind dann einfach selber schuld.
So schwierig?
Schon komisch, unsere Welt...
das ist in oesterreich ein wirklich leidliches thema, das einer gesetzlichen aenderung bedarf.
in italien ist es so das man selbst haftet, wenn man zb wo mit dem moperl faehrt, wo ein fahrverbot ist. wies o bei uns der wegerhalter haftet ist mir unklar. vor allem: wieso sollte ich den anzeigen wenn es mich zerlegt? ich weis ja selbst, das ich dort nich fahren sollte.
detto: welcher scheintourengeher solte den pistenerhalternazeigen wenn er sich weh tut? sollte ja selbst wissen, das er dort nicht verloren hat....
ja aber wie immer bei solchen Schutzbstimmungen hast du das Problem, ist ein Lawinenhang auch ein solcher. Hier (=IT) kann es dir ja auch passieren, dasz die Capitaneria del Porto ein Surfverbot verhaengt, nur weil ein 4,7 qm Segel reicht
die Liftbetreiber bekommen mit ganz wenigen Ausnahmen sehr hohe Förderungen aus Steuermitteln, viele Gemeinden müssen jedes Jahr Defizite abdecken und wagen es nicht einen Lift zu schließen, da sie Angst vor negativen Folgen für den Tourismus haben, weniger sprechen sie von der Aufrechterhaltung dieser Infrastruktur zum Vorteil für die Einheimischen. Ein Tourengeher, auch wenn er keine Seilbahn oder Lift benützt, hat also schon genug in die Anlagen investiert. Als Liftbetreiber würde ich eigene Aufstiegsspuren neben der Piste forcieren um neue Kunden zu gewinnen. Denn ohne Einnahmen wird das Skigebiet sowieso "stillgelegt"und somit zum Tourengeher-Paradiese.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.