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Franz Hörmann, Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), ist "nach umfassenden Ermittlungen mit sofortiger Wirkung vorläufig vom Dienst suspendiert" worden. Das gab die WU am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. "Aufgrund der vergangene Woche von Franz Hörmann öffentlich getätigten zweifelhaften Aussagen über den Holocaust hat die WU diesen Schritt im Rahmen ihrer Möglichkeiten gesetzt", hieß es.
Der STANDARD hatte über die uneindeutigen Aussagen Hörmanns zum Holocaust berichtet. Der WU-Professor war als Redner bei der Demonstration am Aktionstag der Occupy-Bewegung am Wiener Stephansplatz aufgetreten. Bei Occupy Austria hat er einen Richtungsstreit ausgelöst, unter anderem wegen der Aussage, er "habe keine Meinung zu Gaskammern".
Disziplinaranzeige und Strafanzeige
Nach der vorläufigen Suspendierung wird die WU in weiterer Folge eine Disziplinaranzeige erstatten. Eine Disziplinarkommission, angesiedelt im Wissenschaftsministerium, entscheidet über diese Disziplinaranzeige sowie die endgültige Suspendierung von Hörmann. Gleichzeitig bringt die WU eine Strafanzeige ein.
Die WU stellt in ihrer Aussendung klar, "dass es MitarbeiterInnen von Universitäten zusteht, in ihren wissenschaftliche Arbeiten ebenso wie in ihren Wortmeldungen kontroversielle Standpunkte zu vertreten". Franz Hörmann sei bis zu den jüngsten Wortmeldungen mit kontroverser Meinung und umstrittenen Thesen zum Geld- und Finanzwesen aufgefallen. Die jüngsten Aussagen gingen jedoch zu weit: "Die nun von Franz Hörmann getätigten Äußerungen zum Nationalsozialismus sind für die WU untragbar." (red, derStandard.at, 2.2.2012)
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Jetzt wird wohl die ganze Erkenntnistheorie verboten werden müssen. Denn jeder nennenswerte Theoretiker sagt, dass man in Bezug auf aposteriorisches (durch Empirie gewonnenes) Wissen niemals Sicherheit haben kann.
Die Ö-Norm schreibt offenbar vor, dass es neben logischen und mathematischen Erkenntnissen eine einzige empirische Erkenntnis im Universum gibt, die über jeden Zweifel erhaben ist.
es steht ausser zweifel, dass es judenvernichtung gegeben hat und dass das unmenschlich und zutiefst abscheulich war. über ausmass, ursachen und hintergründe können noch keine unbezweifelbaren aussagen gemacht werden. das bleibt UNEINDEUTIG (korrekte formulierung des standard bzgl. hörmann).
uneindeutigkeit ist kein wisssenschaftlicher, sondern ein politischer vorwurf.
übrigens: keine politische gruppierung steht dem BGE ablehnender gegenüber als die rechtsrechte, und zwar international, von europa bis israel und amerika, und genau diese gruppierung wird von der FI (finanzindutrie) bevorzugt gesponsert, siehe FPÖ.
warum regen wir uns so wenig über die politische nähe der FI zum rechtsradikalismus auf, und ihre welt- bürgerkriegspolitik?
dass es immer leute aus einem gewissen weltanschaulichen eck sind (und ja, da zähl ich dich sehr wohl dazu) die sich ständig kindisch darauf kaprizieren derartige erkenntnistheoretische spitzfindigkeiten AUSGERECHNET am beispiel des holocaust und der gaskammern abhandeln zu müssen?
wieso nicht am leben jesus? oder am ötzi? oder ob wirklich brutus cäsar abgestochen hat? hast du noch nie irgendein historisches ereignis einfach so als tatsache akzeptiert? als ausreichend bewiesen? als net-notwendig-dass-man-das-zwanghaft-hinterfragen-muss?
nein es muss IMMER der holocaust sein bei dem es auf einmal hochphilosophisch und erkenntnistheoretisch korrekt hergehen muss.
auffällig, oder?
Weil niemand auf die hirnverbrannte Idee kommt, zu behaupten, dass deren Leben mit ultimativer Sicherheit feststeht und über jeden Irrtum ehaben ist und deshalb jede Art von Zweifel nicht nur absurd ist, sondern sogar verboten und angezeigt gehört.
Würde jemand derartiges in Bezug auf die genannten historischen Personen behaupten, dann würde ich das genauso kritisieren.
Wäre es nicht der Erkenntnistheorie dienlicher, sie an anderen Themen zu erproben?
z.B. Mehrere Personen bezeugen, den Stephansdom gesehen zu haben. Diese Art von Wissen akzeptiere ich jedoch nicht, daher habe ich keine Meinung dazu, ob der Stephansdom existiert?
"Er bestätigte das - unveröffentlichte - Interview, allerdings habe einer der drei interviewenden Studenten von ihm in gehässiger Form immer wieder Aussagen zum Holocaust verlangt und sie dann nach eigenem Gutdünken zusammengesetzt"
http://derstandard.at/132650379... ermann-vor
ungefähr nach der selben methode verfährt man hier auch gern
ich denke, nicht einmal sie können bestreiten, dass man das tatsächliche vorliegen von historischen ereignissen mit hinreichender bestimmtheit wissen kann, wenn ausreichend urkunden, belege, archaäologische befunde und aussagen von zeitzeugen vorhanden sind.
Hinreichend dafür, dass ich es nicht als erfolgversprechend erachte, hier nach gegenteiligen Indizien zu suchen: ja.
Hinreichend dafür, dass ich eine Metaphysik und Erkenntnistheorie akzeptiere, wonach es ein einziges empirisches Faktum im Universum gibt (nämlich dieses), das den epistemischen Sonderstatus der Unfehlbarkeit ermöglicht: nein.
Hinreichend dafür, dass man Zweifler strafrechtlich verfolgt: schon gar nicht.
Die meisten machen hier nichts anderes als kindliche idealistische gedankenspiele über letztbegründungen, alá wer kann mir denn endgültig beweisen, dass ich nicht die ganze Zeit träume.. oder dass mich wer träumt! .. und daraus leiten sie dann ab, das jedes Wissen irgendwie relativ ist und so.. einfach lächerlich..
ok - überall liegen meeresfossilien, ein zeitzeuge namens noah berichtete darüber, und warum willst du beweise wie die bibel aus dem verfahren ausgeschlossen haben?
jetzt mal im ernst - ich hab mit der bibel nix am hut, und auch nicht mit der sintflut, ich wollte nur mal zeigen auf welch dünnen eis man sich manchmal bewegt wenn man versucht geschichtliche ereignisse für unangreifbar und unhinterfragbar zu erklären - geschichte ist ja nix statisches, die lebt ja, und es kommen immer neue erkenntnisse hinzu, andere werden widerlegt, und viele umgedeutet - manchmal wird die geschichte auch missbraucht um interessen in der gegenwart durchzusetzen - that´s history, baby
danke für eure tiefgreifende analyse meiner motive - jetzt weiß ich endlich bescheid;-)
mich juckt es gewaltig in den fingern hier mal meine sicht der dinge, ein paar historische fakten, und die wahren profiteure der 1000 jahre zwischen 39 u. 45 auf den tisch zu knallen, aber ich weiß genau wozu das führen würde, und das es erst wieder nur eine aktion im sinne der vorherrschenden teilung der bevölkerung wäre, daher verzichte ich darauf.
geschichte wird und wurde immer instrumentalisiert, das haben schon die religionen so gemacht - wer aus der geschichte lernen will, muß immer beide seiten anhören und sich dann ein bild machen - die herrschende geschichtsschreibung ist die geschichtsschreibung der herrschenden - marx knew;-))
naja vielleicht würden sie es sich ersparen analysiert zu werden, wenn sie die karten auf den tisch legen und hier nicht immer wieder als esoterisch angehauchter verteidiger der politischen extreme antreten würden. ihr letzter satz lässt ja schon mal hoffen.
lässt er den namen "marx" mal einfliessen. der rest der diktion ist sehr einschlägig, und die anlässe bei denen er immer verzweifelt an uns appelliert doch nicht andere als feinde zu betrachten sondern uns alle als brüder und schwestern zu sehen sind auch immer dieselben.
merkt ihr nicht, daß auch ihr instrumentalisiert wurdet und jetzt aus eine schublade herausschimpft, in die ihr euch selbst gebettet habt?
und wir könnten ewig darüber streiten wer recht hat, und wer nicht, aber die einzig relevante frage die wir uns alle stellen sollten: bringt uns das weiter?
oder verhindert genau das, daß wir weiterkommen, weil wir und dadurch immer nur im kreis drehen und keine schritt vorankommen.
ihr spielt ein spiel, ein sehr beliebtes spiel, bei dem eigentlich fast alle mitspielen, dessen sinn aber keiner mehr hinterfragt - hört endlich auf euch auf die spieler zu stürzen, und hinterfragt mal das spiel ansich - denn diese spiel kennt keine sieger, nur verlierer.
Bei so viel Spiel wird mir langsam schwindelig. Kleiner Tipp von mir: Hör endlich auf dich auf billige Metaphern zur stützen, und hinterfrage deine "Argumentation" an sich.
Du sprichst davon etwas "weiter zu bringen", hast aber scheinbar keine Ahnung, was du damit meinst.
Wir werden angeblich "instrumentalisiert", aber wer hier wenn instrumentalisiert, kannst du uns nicht sagen.
Von den Anderen eigenständiges Denken zu verlangen, dabei aber selbst nur ideologisch eingefärbte Allgemeinplätze zu verbreiten, ist dann doch etwas zu wenig. Aber um den eigenen "Aktivismus" (posten im Standardforum und "lautes" Singen der Internationale unter Bettdecke) zu motivieren, scheint es ja gerade noch auszureichen.
und auf 'alle postings anzeigen button klicken würden hätten sie auf ihre beiden fragen ausreichende antworten bekommen.
nochmals in aller kürze extra für sie zusammengefasst.
geldmonopol>medien>politikdarsteller>bürger
diese hierachiepyramide sollte als antwort für frage 2 ausreichend sein
was weiter bringen:
ein geldsystem installieren dass der wirtschaft und dem menschen dient, und nicht umgekehrt wie im moment. das ziel muss sein unsere kugel auf der wir hocken für unsere kinder in einem halbwegs respektablen zustand zu hinterlassen.
ideologisch eingefärbt? njo, die zeichen der zeit zu erkennen und zu hinterfragen sollte zu einer ideologie hochstilisiert werden , da geb ich ihnen recht
natürlich weiß ich, dass ich instrumentalisiert werde. aber ich gehe nicht von einer vollkommenen steuerung aus. in jedem subjektivierungsprozess kommt es zu brüchen und unkontrollierbaren tendenzen. so gern uns gewissen gruppen, diskurse etc. gern regieren würden: ganz so einfach isses auch nicht. subjekte verfügen über handlungsmacht und eigensinn.
und ich würde mir die frage: bringt uns das weiter, auch gerne öfter stellen. aber so einfach wie sie es sich mit dem "uns" machen, kann ich das nicht. für mich gibt es kein uns. und den kampf zwischen gewalt und humanismus, zwischen faschismus und demokratie etc. als spiel zu bezeichnen...nein.warum sind alle verlierer? was verlieren die menschn pberhaupt? alle gleichviel?
Würde das mit dem "Spiel" nicht so ernst nehmen.
Es ist im politischen Sprachgebrauch nicht unüblich mit Hilfe von Metaphern Zusammenhänge herzustellen, die so eigentlich nicht gegeben sind.
Ein "böses Beispiel": Bezeichneten die Nazis "die Juden" als Krankheit, die den "Volkskörper befallen" hat, so ist damit impliziert, dass der "Volkskörper" auch wieder geheilt werden kann, z.B. durch das "Herausschneiden des Geschwürs". Und schon habe ich in „meiner Argumentation" das gewünschte Resultat.
Bin mir allerdings sicher, dass dein Vorposter sich nicht im Klaren darüber ist, was er da eigentlich von sich gibt. Glaube eher, da wird stur das nach geplappert, was man woanders aufgeschnappt hat. (Würde mich sehr wundern, wenn es anders wäre.)
das denke ich auch.
es kommen ja immer nur die gleichen stehsätze, und auch auf nachfragen wird nix konkretisiert. wie das spiel ausschaut, wer der spielleiter sein soll, wer hier angeblich alles kontrolliert und alle instrumentalisiert und wozu - nichts.
ich bezweifle aber dass es - falls er sowas machen sollte - wirklich die "internationale" ist die er unter der decke absingt.
ich würde zum wort freiheit tendieren, denn das verlieren wir tatsächlich,alle gemeinsam und so ziemlich gleich viel und immer wieder aufs neue.
am anfang noch schleichend, am ende ziemlich eindeutig ,
ich würde wieder ein wenig weg vom philosophischen hin zu den fakten gehen. denn die auswucherungen unseres geliebten finanzsystems sind vor unseren augen sichtbar. wie man das philosophisch sehen mag ist geschmacksache
was man daraus aber macht bleibt jedem selbst überlassen, manchen is es wurscht, manche profitieren noch länger davon, manche akzeptierens und wieder andere sehen ein verbrechen, ein konzept dass sich gegen die menschlichkeit und meine pers definition von selbstbestimmung richtet.
du schreibst manchmal ansatzweise gar net so unintelligente sachen. aber nach 2, 3 postings spätestens bist du immer an genau diesem einen punkt - das ist ein in sich abgeschlossener esoterischer schwachfug der jedes argument auf sich selbst zurückwirft. was soll das denn heissen, "das spiel an sich hinterfragen"? was kommt denn dabei heraus - nachdem du das offensichtlich getan hast?
im grunde hast du die perfekte methode gefunden, jeden als idiot bezeichnen zu können und dabei zu nichts und niemandem jemals stellung beziehen zu müssen. sehr bequem.
und im wissenschaftsteil schreibst du nur gequirlte shice ;-)
tatsächlich studierende aufgeregt? wär schön.
http://derstandard.at/plink/132... id24574928
ein mir bekannter und lieber vwler kurz vor studienende hat sich schriftlich mit einer bitte um klarstellung an hörmann gewandt.
hörmann antwortet höchst ausweichend und erklärte nur, dass der "empirische" wissenbegriff der geschichtswissenschaft nichts mit seinem "originären" wissensbegriff zu tun habe.
wer es nicht über sich bringt, der empirie ihren raum zu geben und dies noch dazu im zusammenhang mit dem holocaust, tut dies auf ureigenste gefahr.
Wissen wir eigentlich, ob wir existieren oder ob nicht alles eine riesige Einbildung ist?! Ich habe keine Beweis, dass ich existiere, ich weiß nicht, ob meine Erinnerungen nicht Einbildungen sind, warum ich mir manches merke und anderes vergesse.
Die Ultima Ratio ist, das einzige, was mit 100%iger Sicherheit im Universum existiert ist ZWEIFEL.
Und seit die X-Files geschlossen wurden, posten sie im Standard-Forum?
Wie die das "da draußen" handhaben weiß ich ja nicht, aber wenn ich hier auf der Erde in aller Öffentlichkeit solche Äußerungen tätige, und diese nicht entsprechend relativiere, werde ich - vor allem wenn ich Universitätsprofessor bin - mit den entsprechenden Konsequenzen zu rechnen haben.
Hier ist es also völlig irrelevant, was Herr Hörmann nicht zu wissen glaubt. Interessanter ist hingegen, was er mit seinen sogenannten "Zweifel" zu sagen bereits ist.
so gut aufzuarbeiten wie das in Deutschland so musterhaft gemacht wirde, Warum gibt es keine bombastische Museen der Hexenverbrennungen? Ueber 300 Jahre, 6 Generationen wurden 6 Millionen +++ Frauen ermordet. Vielleicht wenn sich die Maenner ihrer Angst vor den Frauen stellen wuerden, wuerde es keine genozide mehr geben. Aber wie gesagt, wir Frauen sind ja unwichtig (just kidding).
langweilig, weil nämlich schon tausende leute vor ihnen das gesagt haben
was hat das mit dem thema zutun? oder leben sie immer nach diesem prinzip?? weil dann hättens a gröberes problem - weil wenn alles zweifel ist dann hat auch nichts einen sinn
egal, ist ein philosophisches thema, hat aber nichts mit dem artikel zutun, DARUM rot von mir
nö, tut es nicht - es trifft das thema ungefähr so viel wie es alles andere auf der welt trifft (weil nichts 100% sicher ist) - eben sehr philosophisch - also warum wird das gerade jetzt und hier besprochen? oder besprechen sie das unter jedem artikel?
das ist natürlich verschwurbelter unsinn.
es reicht völlig aus, wenn man etwas mit hinreichender bestimmteheit wissen kann.
ich weiss, dass auch in china die sonne aufgeht, obwohl ich noch nie dort war, um dies mit eigenen augen zu sehen.
ich weiss, dass julius cäsar mehrfach konsul und ab 46 bc diktator war, auch wenn ich dies nicht selber erlebt habe.
ich weiss, dass im vatikan ein berühmtes deckengemälde ist, obwohl ich noch nie drin war (die schlangen waren mir immer zu lang).
alles das müsste ich abstreiten, wenn ich die - erkenntnistheoretisch völlig irrelevante - unterscheidung von hörmann oder ihre zweifels-esoterik ernst nehmen würde.
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