Regierung gab zwei Millionen Euro für Auslandsreisen aus

2. Februar 2012, 09:40
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Reisekosten 2011 vergleichsweise niedrig

Wien - Die rot-schwarze Bundesregierung war auch 2011 in ihrer Reisetätigkeit vergleichsweise sparsam: 259 Auslandsreisen schlugen mit Gesamtkosten von 2,034 Millionen Euro zu Buche, ergab eine Anfrageserie des BZÖ. Die Zahl der Auslandsaufenthalte ist damit gegenüber 2010 zwar gestiegen, die Kosten sind aber um zehn Prozent gesunken. Damals verursachten 220 Reisen einen Aufwand von 2,2 Millionen Euro.

In früheren Jahren hat die Regierung häufig mehr für Auslandsreisen ausgegeben. So wurden für die schwarz-blau-orange Regierung in den Jahren 2004 und 2005 Reisekosten von um die zehn Millionen Euro genannt. BZÖ-Abgeordneter Gerald Grosz pochte am Donnerstag dennoch auf weniger Reisen und Sparsamkeit - und bemängelte vor allem, dass vermehrt Bedarfsflugzeuge oder Privatjets gebucht würden.

Die mit Abstand meisten Reisen absolvierte auch 2011 naturgemäß Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) mit 57. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und ihr Vorgänger Josef Pröll (ÖVP) kamen auf 35 Auslandsaufenthalte, Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) auf 26. Nur viermal verließ im Vorjahr Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) beruflich Österreich. (APA)

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    Die Reisekosten sind um zehn Prozent gesunken.

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