Die dunkle Seite des kühlen Wassers

11. Juni 2003, 11:04
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Während sich die einen nach einem Sprung ins kühle Nass sehnen, wird aus dem Nass von oben manchmal ein Unwetter

Die Steiermark war am Pfingstwochenende das Zentrum ebensolcher. Vor allem sintflutartige Regenfälle in der Nacht auf Samstag richteten schwere Schäden an. Zwei Wirtschaftsgebäude gingen im Bezirk Leibnitz nach Blitzschlägen in Flammen auf.

Verstopfte Regendurchlässe sorgen für überschwemmte Straßen

Außerdem sorgten verstopfte Regendurchlässe für überschwemmte Straßen und unter Wasser stehende Keller. In der Obersteiermark musste die L104, die Breitenauer Landesstraße, am Freitag wegen Überflutung der Fahrbahn kurzfristig für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die Kärntner haben sich indessen an die Hitze gewöhnt. Das Rote Kreuz meldete nichts Ungewöhnliches. In keiner der Bezirksstellen wurden Steigerungen bei den Einsätzen festgestellt. Manche sind offenbar dem Hitzekollaps dadurch ausgewichen, dass sie sich im Millstätter See abkühlten. Der wurde nämlich am Dienstag wieder zum Baden freigegeben. Denn am Sonntag war genau das verboten worden, nachdem im Wasser Fäkalien gefunden worden waren. Schuld daran war ein Kanal im nahe gelegenen Bad Kleinkirchheim gewesen, der nach einem Unwetter blockiert gewesen war. (DER STANDARD, Printausgabe, 11.6.2003)

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