SuSE Linux bringt ersten "Linux-Desktop" für Unternehmen heraus

12. Juni 2003, 11:06
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Speziell für den Einsatz in Großunternehmen, Behörden und Unternehmen mit vernetzten Standorten konzipiert

Linux-Distributor SuSE hat den ersten Linux-Desktop für Unternehmen auf den Markt gebracht. Laut Angaben des Unternehmens können damit Unternehmen weltweit in Kombination mit dem SuSE Linux Enterprise Server 8 eine komplette Linux-Plattform einsetzen. Auf dem Desktop laufen sowohl Linux- als auch Windowsprogramme.

Für den Einsatz in Großunternehmen, Behörden und Unternehmen

Der SuSE Linux Desktop sei speziell für den Einsatz in Großunternehmen, Behörden und Unternehmen mit vernetzten Standorten konzipiert, teilte der Distributor mit. Er ließe sich einfach zentral verwalten und biete herausragende Flexibilität: So eröffnen offene Standards und Schnittstellen die nahtlose Integration in heterogene Netzwerke und eine unbegrenzte Skalierbarkeit. "Wir sind überzeugt, dass dieses Produkt den Einsatz von Linux auf Unternehmens-Desktops in der ganzen Welt entscheidend vorantreiben wird", sagte SuSE-Chef Richard Seibt.

Software

Als Softwarepakete stehen Sun Microsystems StarOffice 6.0 und OpenOffice.org 1.0.2 mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm zur Verfügung. Auch Microsoft Office kann auf dem SuSE Linux Desktop genutzt werden. Zum Lieferumfang gehört standardmäßig auch CrossOver Office 2.0 von CodeWeavers, wodurch Anwendungsprogramme wie Word, Excel und Powerpoint ebenso laufen wie MS Outlook, Visio 2000 und andere Microsoft-Anwendungen sowie IBM Lotus Notes.

"Wir haben uns explizit gegen Windows entschieden

"Wir sind überzeugt, dass dieses Produkt den Einatz von Linux auf Unternehmens-Desktops in der ganzen Welt entscheidend vorantreiben wird", sagte Richard Seibt, Chef von SuSE Linux. Einer der ersten Kunden des "SuSE Linux Desktop" sei die Stuttgarter Lebensversicherung, hieß es. "Wir haben uns explizit gegen Windows und für SuSE Linux auf unseren PC-Arbeitsplätzen entschieden, denn wir gewinnen damit einen klaren Vorteil", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stuttgarter Lebensversicherung, Manfred Schmidt.(pte/APA/dpa)

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