Trauerarbeit

12. Juni 2003, 19:22
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Ex "Eurythmics"-Frontfrau Annie Lennox verhandelt auf ihrem Album "Bare" das Ende einer Beziehung

Wien - Elf Jahre hat sich Annie Lennox Zeit genommen, um nach "Diva" (1992) nun mit "Bare" wieder ein selbstgeschriebenes Soloalbum zu veröffentlichen. Elf Songs mit Lennox' unverwechselbarer Stimme, die ein altbekanntes Thema neu beleuchten: Vom Opener "A Thousand Beautiful Things" über "Loneliness" und "The Saddest Song I've Got" bis zum abschließenden "Oh God (Prayer)" handelt das bei BMG erschienene Album vom Ende einer Beziehung. "Ich war immer der Meinung, dass Künstler leiden müssen", sagt Lennox.

Wert legt Lennox auf die Authentizität der Texte: "Ich kann nur sagen, ich hab's mir verdient". Einem ersten Test auf heimischem Boden unterzog Lennox so manchen Song des neuen Albums schon bei ihrem kürzlichen Auftritt in der Wiener Stadthalle. "Bare" bringt eine entspannt-melancholische Mischung aus der einprägsamen Stimme des 80er-Pop-Duos "Eurythmics" und zeitlosen Soulpop-Sounds. "Bare" ist bar jeder musikalischen Überraschung, Lennox kann jedoch mit starker Stimme und packenden Texten punkten.

(APA)

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