Justiz

Richterin: Schließung von Bezirksgerichten "positiv"

1. Februar 2012, 19:40

Präsidentin des Landesgerichts Linz findet Ende von Kleinstgerichten "zweckmäßiger"

Linz - Die Präsidentin des Landesgerichts Linz, Katharina Lehmayer, beurteilt die aktuelle Diskussion über die Schließung von Bezirksgerichten als "positiv". Die Gerichtsorganisation werde dadurch "sparsamer und zweckmäßiger". Durch die Schließung einzelner Standorte würde kein einziger Arbeitsplatz verlorengehen, sondern nur einzelne sich verändern. (mro, DER STANDARD, Printausgabe, 2.2.2012)

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bashor
00
diskriminierung...

wie kommen die flachland-querulanten dazu, schlechter gestellt zu sein, als die stadt-querulanten?

In nomine domini
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Wieso schlechter ? Die haben dafür ihre Grenzstreitereien und ihre Sorgen um wildernde Nachbarkatzen - um solche Schmankerl fallen die Stadtquerulanten völlig um.

petrarca
10
Bin dafür ...

vor 100 Jahren, als man noch mit dem Pferdefuhwerk oder zu Fuß zum nächstgelegenen Gericht gehen musste, waren kleine, verteilte Gerichte angebracht. Unsere Mobilität hat sich aber verändert und es ist zumutbar, dass man sich für einen Gerichtstermin Zeit nehmen muss und heutzutage ein Stückchen weiter fahren kann.

Gerichte mit 1, 1.5 oder 2 Richtern, die dann wohlmöglich auch noch eine Zugangskontrolle zwecks Sicherheit brauchen, eine extra Zahlstelle, Grundbuchauszugsstelle, usw. usf. ist weder zweckmäßig noch sparsam.

Besserwisser
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Na gut, dann fahr ich halt für einen Grundbuchsauszug von Oberdrauburg nach Klagenfurt.
Brauch ich eh nur ein paar Stunden dafür.

Krones
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26.2.2012, 18:50
nix Besserwisser...

Rechnen dürfte ein Problem sein!
Geh in deine Bank, ersetz die Kosten von ein paar € und die Sache ist erledigt!
Ausserdem heisst es nicht Grundbuchsauszug sondern Grundbuchsabschrift!!!

Peter Wichtig
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Sicher "positiv".....

... und die richter können daheim in der stadt bleiben und brauchen nicht mehr so weit zu fahren!

In nomine domini
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Weil - es gibt ja keine, die vom Land stammen und selber dort wohnen. Ironie off.

Erwin Wolfram
30
...

ich moechte, dass die justiz fuer die fehlurteile und fehlhandlungen zu verantwortung gezogen wird, daber die juristen im parlament versuchen diese zu decken.

Wolfgang Ullram
01
mit vollen hosen ist gut stinken

klar ist sie dafür, weil ja nicht sie sondern andere betroffen sind...

justizpersonal am land

bürger am land

na hauptsache ihr sessel in der landeshauptstadt ist sicher...da muss der bürger halt stunden in öffis zu ihr fahren.

die bürger müssen eben mehr fahrtkosten in kauf nehmen , damit die justiz sparen kann....

Hört auf mich
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Die Fahrkosten werden allen nicht verurteilten (sowie Zeugen usw) eh erstattet.

Rene Stangeler
00
Die Fahrkosten ja,

allerdings nicht die Kosten für die aufgewendete Zeit, Verdienstentgang z.B.

In nomine domini
00

Doch, die auch.

Besserwisser
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Fahren Sie mal mit Öffis von Lienz nach Innsbruck und zurück. Bitte Fahrpläne anschauen und Zeitaufwand feststellen!
Wenn Sie Angestellter sind, bekommen sie keinen Verdienstentgang ersetzt, sondern hat den Ihr Arbeitgeber zu tragen! Wenn sie Selbständiger sind, bekommen sie auch keinen Verdienstentgang, weil der sich die Arbeit ja "frei einteilen" kann.

In nomine domini
00
No na net.

Warum sollten Sie einen "Verdienstentgang" ersetzt bekommen, den sie gar nicht tragen müssen, sondern ein anderer (Arbeitgeber) oder den sie nicht haben, weil sie zufällig in der Zeit eh nichts verdient hätten?
Dass es mühsam und zeitaufwändig ist, zu einer Behörde fahren zu müssen, ist klar, überhaupt wenn man abgelegen wohnt. Hat aber nichts mit dem Ersatz zu tun. Manchmal habe ich den Eindruck, die Leute wollen sowas wie Schmerzengeld für die Mühe.

Rene Stangeler
11
Dann muss ich wohl Betrugsanzeige erstatten

Für meine Zeugenaussage letztes Jahr wurden mir lediglich die Kosten für 2 Einzelfahrscheine vergütet.

In nomine domini
00

Jaja, gleich einmal fest trollen. Sie haben eben ihren Verdienstentgang nicht beantragt/nachgewiesen oder hatten sowieso keinen.

noldman
01
Ich wohne auch am Land.

Sagen sie mal wie viel stellen sie eigentlich an dass sie wegen Straf- oder zivilrechtlichen Angelegenheiten vor Gericht müssen?

Ich war das letzte mal bei der Geburt meines Kindes wegen der gemeinsamen Obsorge (lächerlich dass das nicht gleich von Anfang an automatisch da ist, oder man das in einer Art One-Stop-Shop in Spital machen kann) im Gericht.

Ein normaler Mensch kommt dort so gut wie nie hin. Und die paar mal im Leben kann man wohl 1h mit dem Auto oder Öffi fahren, anstatt eine Viertelstunde mit dem Auto.

Öst. ist paradox. Die Dinge die man fast nie braucht sind sehr nah (Spitäler, Gerichte) aber Dinge die man im Fall des Falles lange braucht sind sehr weit weg: zb. die Reha nach einem Unfall. Was dauert länger? Reha oder Spital

Wooldeworth
00
Gegenfrage

Was bauen Sie für Unfälle, dass Sie so oft Reha brauchen?

noldman
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Reha war ein bißchen blöd ausgedrückt, es geht

eher um Tagesreha Geschichten, also um moderne Ambulante Geschichten. Dass alles in sauteuren Rehazentren stattfinden muss kann man mit einem Namen bezeichnen: Geldverschwendung.

Reha und Nachsorge lokal bei den Menschen. Schlafen können sie auch zu Hause. Zb. Dialyse zu den Menschen.

Eine Augenstation ist nichts akutes und muss nicht in jedem Spital sein. Auch muss nicht jedes Spital Knie- oder Hüftoperationen machen. Denn das hat niedrige Qualität zur Folge weil die Operateure wie in Öst. der Fall gar nicht genügend Praxis zusammenbekommen um Qualität liefern zu können.

Moderne Medizin muss ganz anders aufgebaut sein, als noch die alten Strukturen von der Kaiserin Maria Theresia (so alt sind die Strukturen nämlich).

In nomine domini
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Augenstation "nichts akutes".

Na servas, Sie haben eine Ahnung.

In nomine domini
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Gemeinsame Obsorge automatisch ? Kein Problem, heiraten.

Wie wüsste man bei einem unehelichen Kind "automatisch", wer da als Obsorgeberechtigter in Frage kommt ? Steht das auf der Stirn geschrieben ? Was ist, wenn die Mama während der Schwangerschaft den Partner gewechselt hat ?

Rene Stangeler
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Wenn sie den Unterschied der Wichtigkeit

nicht erkennen über die Anreisezeit in ein Rehazentrum und in ein Krankenhaus tun sie mir leid.
Wenn ich 3 Wochen auf Reha muss ists mir egal ob ich von Wien nach Oberösterreich muss. Nicht egal ist es mir wenn ich einen Unfall in Wien habe und den Weg ins Spital nach OÖ machen muss.

Glückwunsch dass sie nie zum Gericht müssen. Es genügt aber eine sich hinziehende Scheidung oder ein Gerangel um das Besuchsrecht für Kinder (ein Bekannter war deswegen sicher schon 20x in den letzen 3 Jahren vor Gericht, ein Ende ist nicht absehbar). auch Erbschaftstreiterein, Nachbarschaftstreitern, Klagen gegen pfuschende Handwerker usw und so fort.

Sie glauben also dass normale Menschen nichts mit Gerichten zu tun haben? Irgendwie lieb.

noldman
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Verdrehen sie nicht bewusst die Aussagen anderer

Menschen.

Aktuelle Lage in Öst.: Fast jedes Spital bietet alles an. Durch diese Quantität sinken die Fallzahlen (=Praxis) der Operateure und damit unausweichlich die Qualität.

Es ist ja eine Schande wieviele Knie-, Hüftoperationen etc. in Öst. täglich schief gehen, wieviele Krebsdiagnosen auf Röntgenbildern nicht erkannt werden, weil einfach die Praxis fehlt.

Wer Qualität will, muss für Mindestfallzahlen sorgen. Das geht bei der heutigen Spezialisierung einfach nicht mehr anders.

Menschen die den Fortschritt aufhalten wollen, vermischen Akutfälle bewusst mit planbaren Dingen und Langreha mit Ambulanter.

Das sind 2 paar Schuhe. Und bei den Gerichten geht es um Gerichte mit unter 2 Planstellen in Dörfern nicht in richtigen Gemeinden.

Neza
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Diese Justiz_Tussi muss von der ÖVP sein, bei dem Blödsinn den sie von sich gibt

In nomine domini
10
Irrtum.

Da es gerade der OÖ ÖVP-Landeshauptmann war, der viele Zusammenlegungen in den letzten Jahrzehnten verhindert hat, würde ich diese Theorie sogar definitiv ausschließen, Tusso.

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