Neuer Abschluss

Diplome für die Wiener Hausmeister von morgen

Bericht | 3. Februar 2012, 14:06
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    foto: volkshochschule

    Diese Männer sind nun diplomierte Hausbetreuer. "Passt's mir auf unsre Wiener und Wienerinnen auf", sagte der Margaretner Bezirksvorsteher Kurt Wimmer am Ende der Abschlussfeier zu den Teilnehmern. "Sie sind's wert."

Die ersten Teilnehmer des neuen Lehrgangs für Hausbesorger haben ihre Zertifikate erhalten - Frauen werden noch gesucht

Die gute Seele des Hauses zu finden ist nicht leicht. Seit dieser Woche wollen sieben Männer die Suche beschleunigen und der Wiener Institution Hausmeister ein neues Gesicht geben. Ob Ingenieur, Pharmareferent, Sicherheitsfachkraft oder Logistiker: Die Ausgangsberufe der Teilnehmer am Lehrgang HausbetreuerInnen, der von der Volkshochschule und der Volkshilfe Wien entwickelt wurde, waren vielfältig. Jetzt haben sie ein Diplom dafür erhalten.

Gestartet wurde die Ausbildung im Herbst 2011, insgesamt 300 Stunden investierten die Männer in die Ausbildung zum Hausbetreuer. Neben technischen Fertigkeiten wie Reinigung, Wartung und Reparaturarbeiten wurde der Schwerpunkt auf Kommunikation und Mediation gesetzt. "Der Umgang mit Menschen ist für Hausbetreuer enorm wichtig", sagte Bezirksvorsteher Kurt Wimmer bei der Abschlussfeier im fünften Wiener Gemeindebezirk.

Neues Berufsbild

Die Männer mussten sich auch einer Abschlussprüfung unterziehen, um endlich ihr Hausbetreuer-Diplom in Händen halten zu dürfen. Bei der Zertifikatsübergabe herrschte eine aufgeregte Stimmung. "Alle haben bestanden", verkündete Armin Hanschitz von der Volkshilfe Wien. "Bei einem wird es aber noch eine kleine Nachsitzung geben." Jeweils fünf Prüfungsfragen aus den drei Hauptgebieten Reinigung, Mediation und Moderation wurde den zukünftigen Hausbetreuern gestellt.

Ihre Abschlussprojekte haben die Männer bereits im Vorfeld erledigt. Als Arbeitsplätze kommen vor allem Genossenschaften und private Hausbetreuungsfirmen infrage. "Wir wollen ein neues Berufsbild schaffen", erklärt Hanschitz. "Der Hausbetreuer neu soll eine Pufferfunktion zwischen Hausverwaltung und Bewohnern beziehungsweise zwischen den Mietern untereinander einnehmen."

Einer hat schon einen Job

Der 53-jährige Norbert Groß profitierte schnell von der Ausbildung. Anfang Mai wird er in einem Gästehaus in Simmering seine Fähigkeiten als Hausbetreuer unter Beweis stellen. Dort wird er sich um die Parkanlage, die Spielplätze und die Instandhaltung des Hauses kümmern. "Ich kann nun endlich das machen, was mir Spaß macht", sagte der gelernte Ingenieur und Medizintechniker. "Mit diesem Beruf kann ich alt werden."

Für Peter Skribot (42) war die Ausbildung zu kurz: "Ich hätte gerne mehr handwerkliche Praxis gehabt." Von den sozialen Erfahrungen aber habe er im Privatleben schon profitieren können. Den ehemaligen Bankkaufmann und geprüften Pharmareferenten hat die Ausbildung sofort angesprochen. "Ich habe mir gedacht, das klingt kommunikativ, und das liegt mir", sagt Skribot. "Durchs Reden kommen ja bekanntlich die Leut' zam."

Auf Frauen freuen

Das Pilotprojekt der Volkshilfe wird Mitte April in die zweite Runde gehen. Zwei Infoabende sind vorgesehen. Die Bewerber müssen mit zwei Aufnahmegesprächen rechnen. Die Ausbildung richtet sich an Personen sämtlicher Berufsgruppen mit mindestens zweijähriger Praxiserfahrung. Als Teilnahmevoraussetzungen gelten ein Mindestalter von 25 Jahren sowie Deutschkenntnisse auf dem Level B2, der auch bei der Bewerbung an deutschsprachigen Universitäten vorausgesetzt wird.

Der zweite Lehrgang soll nicht nur ausbildend, sondern auch weiterbildend werden. Außerdem soll es mehr Praxisprojekte geben. "34 Stunden in nur zwei Unternehmen sind einfach zu wenig", erklärt Armin Hanschitz von der Volkshilfe. Er würde sich außerdem freuen, wenn sich auch Frauen für den Lehrgang bewerben würden. "Der Beruf des Hausbetreuers wird nämlich zu 80 Prozent von Frauen ausgeübt." (wik, derStandard.at, 3.2.2012)

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Angelika70
01

Mit großer Sorge sehen wir der Pensionierung unseres Hauswarts entgegen! Die Reinigungsfirma scharrt schon in den Startlöchern, unser Haus kostenpflichtig vergammeln zu lassen...

deja vu
10
Habt's noch einen Job frei für den HC STRACHE ??!!

Angelika70
01

Wer will den schon daheim in seinem Haus haben?

armin delmenhorst
 
01
"Passt's mir auf unsre Wiener und Wienerinnen auf"

Der war gut. Da sind sie ja bald arbeitslos, wenn dass so weitergeht.

lisa marie
15
sinnlos

solange die Stadt Wien ebendiese nicht einstellt, ist der Lehrgang ein Leer-Gang sprich unnötige Kosten für den Teilnehmer.
Weil private Hausbesitzer/Genossenschaften wollen nix zahlen sondern nur eine billig-Putzfirma

The Tiburtius
20
Erzähl das mal "Dem REICHEN Onkel aus Amerika"...

Damit wir ALLE wissen, WO der Reichtum herkommt.

Wohl vom rücksichtslosen Anbeten des "goldenen Kalbes"...

Aussteiger1
33
Früher hat man für Hausmeister in der Regel einen.....

..... Handwerker genommen!

Üblich war ein Tischler oder ein Schlosser! Die können meistens ein defektes Wasserrohr genauso reparieren wie eine Lampe oder eine ausgebrochene Fliese!

Dann waren die aber zu teuer!

Es wurde ausgecourct! Dann haben nur mehr die rumänischen und jugoslawischen Putzfrauen die Gänge gereinigt!

Jetzt kommen die Hausmeister wieder zurück?

Dann kommt immer wieder das alte Problem: Sie putzen nicht, weil das unter ihrer Würde ist! Dann müßen wieder die ausländischen Reinigungskräfte ran! Und die Hausmeister kosten wieder zusätzlich!

vallis rosarum
 
00
Sagt man in Wien immer noch "Hausmaasta"?

RegallageR
00

was sonst?

Proconsul
03
"...schleichts eich G`frasta! Ausse aus da Wiesn!"

;)

noexist
 
12

Ich habe eine Ausbildung zum Heimhelfer bei der VHS gemacht, auch so eine ähnliche Tätigkeit.
Ich finde, die VHS leistet hier hervorragende Arbeit, indem sie Auszubildende mit Menschen aus der Praxis zusammenbringt und für Tätigkeiten fit macht, die wirklich nachgefragt und notwendig sind.

Der reiche Onkel aus Amerika
21

es ist unglaublich, wie viel häme leute auf sich ziehen, können, nur weil sie einen lehrgang machen.

ein neuer tiefpunkt dieses forums. traurig.

naja, wahrscheinlich frustrierte fpö-wähler, die seit jahrzehnten keinen job finden und sich dennoch für leistungsträger halten. denn schuld an ihrer situation sind natürlich nicht sie selbst, sondern *feindbild hier einsetzen*.

The Tiburtius
32

+++denn schuld an ihrer situation sind natürlich nicht sie selbst, sondern *feindbild hier einsetzen*.+++

Das "Feindbild" (WELCHE Diktion!!) sind eben jene, die immer sagen: "Selber schuld".

Das kommt vom "Kurzdenken" und geflissentlichem Negieren der Menschlichkeit aus Gründen des Mammonismus.

Der reiche Onkel aus Amerika
22

wieso sollte man mit der fpö anders umgehen, als sie es mit migranten tut? die sollen ruhig mal von der eigenen medizin kosten.

aber prinzipiell gibt es schon auch sowas wie eigenverantwortung. beim fünften strafregistereintrag wegen wiederbetätigung oder körperverletzung wird es halt haarig.

umso perfider ist es, über leute oder kurse herzuziehen, die sich, wie jene im artikel, bemühen, eine perspektive zu eröffnen.

naja, und dass "feindbild" offenbar ein ungewöhnliches wort für sie ist, kommentiere ich nicht.

The Tiburtius
32
Damit sich auch alle auskennen.

AMS = SklavenHALTER
Leasingfirma = SklavenHÄNDLER
Beschäftiger = SklavenTREIBER

"Normalbürger" = AHNUNGSLOS...

Der reiche Onkel aus Amerika
13

sie sind wohl normalbürger.

und verharmloser der sklaverei.

The Tiburtius
44
Ob Ingenieur, Pharmareferent, Sicherheitsfachkraft oder Logistiker

Da werden "Ver(w)irrte" zu Handwerkern umgeschult und Handwerker vegetieren am Existenzminimum dahin...

SK26
00
lol

wieviele handwerker kennen sie? die die ich kenne, haben alle einen job, finden 10 neue jobs wenn sie wollen und und haben keine geldsorgen, gut ferrari können sie sich keinen leisten, aber wer kann das schon...

The Tiburtius
11
Wer sich UNTERM Preis verkauft....

Arbeit gäbe es genug - jedoch die im erwähnten System der "offiziellen Saugerln" vorherrschende Methode der "Mitschneider" verhindern halt eine adäquate Bezahlung der "ARBEITSleistung".

SK26
00
am Existenzminimum dahinvegetieren/ gerecht Bezahlt werden, --> großer Unterschied mit viel platz dazwischen...

raff1
17
wenn es nach 21 uhr war,

schloss der hausmeister das haus ab. kam jemand ohne schlüssel oder ein gast, leutete dieser beim hausmeister, der kam hinunter.
später bin ich bei meinen eltern ausgesiedelt. hausbetrueung at....am. jeder bauarbeiter hatte einen postschlüssel. in drei jahren zwei wohnungseinbrüche...
beim letzten schneefall konnte man sich die haxn brechen, bei den gehsteigen von den häusern, die von diversen abzockerfirmen betreut werden.

Al Wal
06
beamtete Neoakademiker bei Wiener Wohnen

Sagt der Dr. WB (Wohnberater) dem Mag. HM (Hausmeister): Heast Masta schau dass des Gangliacht in der Vierastiegen net allawäu hie is, die gonzn äulten Weiba durt fiachtn sie und wöhln dann den Prof. HC (Strache).
So viel Arbeit behagt dem Mag. HM nicht, er antwortet: Du Nudelaug schau auf die Uhr, des Liacht des deppate konn sch... gehn, die olten Weiba somt dem HC kennan aa sch... gehn, i geh jetzt auf aa Bier.
Der Vorschlag gefällt dem Dr. WB: Ah jo stimmt Dienstschluss!, wast wos i geh mit zum Wirtn.
Der Wirt freut sich: Friia worn die zwor hockenstad, do haums imma angschriebn und nix zohlt, jetzt verdienans a jeda scheene dreitausend Euro im Monat, jetzt rennt der Rubel bei mia.

quod licet Iovi2
00

Des Liacht is net deppat!!

don't follow me
07

Diplomhausmeister...

SK26
00

bei Humboldt?

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